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Kategorien: Orts- und Raumangaben

Erstellt von: Brezi am Nov.2007


Links: Österreichisches Wörterbuch : auf (+Ortsangabe)

  


Bewertungen (7)



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Fast immer in Verbindung mit Städte- oder Länder-(Regions)namen
"Auf Neischdod foan/auf Ungarn foan" - Nach Wiener Neustadt fahren/ nach Ungarn fahren. Auch in unserer legendenhaften Redensart während der Karwoche erhalten: "Die Glocken san auf Rom gflogen" (daher hört man sie von Gründonnerstag bis Karsamstag nicht läuten).
von Brezi am Nov.2007

 
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Ein absolutes und wichtiges Wort in der Sprache Österreichs !

von shadow am Nov.2007

 
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Schon bereits 2006 von stanton eingetragen. Erhielt erstaunlicherweise nur 4 Bewertungen, die wiederum eine Topbewertung in beiden Bereichen bekam. Drei hatten Bekanntheit von 80 %. Damals fuhr stanton auf Landeck, diesmal Brezi auf Wien. Vielleicht wird deine Reise mit diesem Wort besser. Quali und Bekannt von shadow auch hier beides top ! LG an Brezi -sh-
von shadow am Nov.2007

 
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Entdecke gerade..
einen Negativdaumen ?? Sehe ich da richtig ?? Warum ist dieser Eintrag schlecht ? Nur weil er schon ähnlich drinnen steht ? Ein Hinweis darauf reicht, denke ich. Also damit bin ich nicht einverstanden. Brezi, jetzt kommt ein Positivdaumen von shadow !!
von shadow am Nov.2007

 
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>>>> d
von shadow am Nov.2007

 
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Der Daumen hinunter
stammt von Brezi selbst!!! Brezi bekam nämlich arge Selbstzweifel, weil er das Wort, um das alle (bis auf meli) einen Bogen machten, ebenfalls für typisch Österreichisch gehalten hätte. Da fragte er seinen Vater. Der Vater sagte: Kenn' ich im Prinzip schon, aber m. E. "sogt ma so nua in Bo'nduaf (Pottendorf) und Umgebung". Also schritt Brezi zur Tat und vergab sich selbst, was er zu verdienen meinte. Jetzt liest er: doch ein wichtiges Wort. Und kennt sich nicht mehr aus. *** Pottendorf: Marktgemeinde im Osten des Bezirks Baden, jetzt direkt an der burgenländischen Grenze, nachdem der Ortsteil Landegg schon vor längerer Zeit eingemeindet wurde.
von Brezi am Nov.2007

 
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Ein deutliches Signal..
Daumen egal welcher Art vom Vergebenden zu dokumentieren wie ich und Moderatorkollegin meli es ja nachhaltig tun. Ein Bekennen zur Vergabe muß doch nicht anonym geschehen denke ich. Mißverständnisse können, wie gesehen, leicht geschehen. Aber jeder am Ende wie er mag. Akzeptiere auch die mir fremde Variante. LG -sh- P.S. zumindest etwas Positives sehe ich in der Sache: Mein Sinn, Ungerechtigkeiten zu ändern, sofern es möglich ist und meine Bereitschaft zu dir Brezi, Unterstützung zu geben oder ?
von shadow am Nov.2007

 
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A Gschichtl do dazua
Steigt ein Mühlviertler in den Postbus und fragt den Fahrer: "Fohrst e auf Lünz ?"
Sagt der Busfahrer: "Ich fahre NACH Linz mein Herr!"
Drauf der Mühlviertler: "Mocht nix, des Stückl geh i z'fuaß z'ruck"
von shadow am Nov.2007

 
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Eine Phrase wie "auf Landeck fahrn" für gmd. "nach Landeck fahren" ist am ehesten dialektal.
von Standard am 13.Jul.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.