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e-mail , das : e-mail , die


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e-mail , das

e-mail , die


Kategorien: Arbeitswelt, Zwischenmenschliches

Erstellt von: Amalia am Oct.2007

Links: Österreichisches Wörterbuch : e-mail , das V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (6)



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Standardsprachlich hat sich im deutschsprachigen Raum die feminine Form („die E-Mail“) des grammatikalischen Geschlechts durchgesetzt, in manchen Teilen Österreichs, der Schweiz und einigen Teilen Süddeutschlands ist auch das Neutrum („das E-Mail“) verbreitet. http://de.wikipedia.org/wiki/E-Mail
von Amalia am Oct.2007

 
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Toll aufgepasst ..Amalia ..setzen1 *ggg
Kriegst entsprechende Bewertung......-sh-
von shadow am Oct.2007

 
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Meine Meinung dazu
In D ist beides üblich: Die und das! Aber meine ganz persönliche Meinung: Wir (d.h. D und Ö) übernehmen so viele WÖRTER aus dem Englischen. Ja gut, das hat viele Gründe, nicht alle sind akzeptabel. Aber es ist nicht richtig, dass wir auch die englische GRAMMATIK mit übernehmen. "Die Post" ist im Deutschen weiblich! Und "Mail" heißt "Post" - also sollte es bei dem Genus bleiben!
von Josef am Jan.2008

 
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@Josef
dann gehörst du also auch zu denen, die "der Place Pigalle", "die Ponte Vecchio" und "das Liber Latinus" [1] und "das Austria Romana" [2] sagen? Und wie ist es mit "Videowall"? (DER Wall oder DIE Wand?, wegen der Ähnlichkeit von engl. 'wall' und dt. 'Wall' klingt für mich "die Wall" bemisch (was meinem geliebten Tschechisch gegenüber nicht diskriminierend gemeint ist) und mit "Website" (alle sagen "die", weil es ja "die Seite heißt", aber "site" heißt nicht "Seite" (Seite heißt bek. page!), sondern "(Stand)ort" von lat. situs). Außerdem glaube ich nicht, dass es bei uns "das E-Mail" heißt, weil "mail" auf Englisch sächlich ist. Dann wären praktisch alle englischen Fremdwörter sächlich. Es heißt aber allgemein üblich: "der Mainstream", "die Carnaby Street", "die Connection", "der Lunch" (woher kommt eigentlich da der männliche Artikel???) etc. etc.

[1] Liber Latinus: Lateinlehrbuch an österreichischen Gymnasien
[2] Austria Romana: detto

*** Dem gegenüber steht wieder die seltsame (und auf der Welt wohl einzige Tatsache, dass im Deutschen, einer Sprache mit drei Genera, dessenungeachtet alle Städtenamen Neutra sind. Oder fahre ich etwa in meine schöne Salzburg oder meinen geliebten Mondsee (hoffentlich nicht in den See, sondern in die Marktgemeinde!). Diese eiserne Regel macht auch vor fremdsprachigen Namen nicht halt, auch wenn diese in der jeweiligen Muttersprache nicht sächlich sind: Bratislava und Ancona sind weiblich, Zagreb und Toledo männlich - und Delphi (eigentlich Delphoi, Δέλφοι) und Košice gar Pluralwörter (ersteres Männlein, zweiteres Weiblein. Trotzdem fährt die deutsche Städtenamenregel über das alles dampfwalzengleich drüber und macht es sächlich (weil alles andere für uns schlicht und ergreifend falsch klänge). Bei der Frage des Artikels von Fremdsprachigen Wörtern nach Logik suchen zu wollen hieße nach dem Stein der Weisen zu graben. Viel Spaß und Erfolg! Eigentlich bin ich froh, auf ostarrichi in Pension gegangen zu sein. À propos Pension und à propos Košice: wenn ich mir noch schnell was für 2008 wünschen dürfte (?), dann sagts bitte zu Košice nimmer "Kositsche". Das ist nämlich genau so unlogisch, wie wenn ein Slowake zu Oberdöbling "Öberdobling" sagen täten möcht'... d'akujem mnohokrát!

von Brezi am Jan.2008

 
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die oder das E-Mail
steht auch so im ÖWB, wird kreuz und quer in ganz Österreich bunt gemischt angewendet (ich: die) - abgesehen davon, dass ich mich frage, was dieser weltweite Anglizismus auf ostarrichi.org verloren hat?

von system02 am Jan.2008

 
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Lieber Brezi
Ich hab mit Vergnügen gelesen! Nur in einem Punkt, gaub ich, hast Du mich falsch interpretiert. Nur ein Beispiel: Der (!) Ponte vecchio befindet sich in Italien, also werde ich mich hüten, ihm einen deutschen Artikel aufzuzwingen. Die/das E-Mail (zumindest die/das über die/das wir hier reden) wird aber in D oder Ö versendet und gelesen. Also ist der Begriff als Fremdwort in die deutsche Sprache eingegangen.
von Josef am Jan.2008

 
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Ich sage auch ...
DIE E-Mail und die Frage vom finaggl finde ich berechtigt.
von Meli am Jan.2008

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.