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P.T. Publikum, -Anwesende : Publikum, Anwesende


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P.T. Publikum, -Anwesende

Publikum, Anwesende


Art des Wortes: Phrase

Kategorien: Humorige Bezeichnungen

Erstellt von: klaser am Aug.2007

Links: Österreichisches Wörterbuch : P.T. Publikum, -Anwesende V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (4)



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"Pleno Titulo"
eine historische Floskel, die der österreichischen Titelsucht zu verdanken ist. Heute noch ironisierend verwendet. Interessanter Weise auch auf tschechischen Seiten zu finden - Kakanien lebt! (Mein Latein ist mies, vielleicht stimmt's so nicht ganz.)
von klaser am Aug.2007

 
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Erstens:
Stimmt!Zweitens:Bilde mir fix ein, der Russi hat den Begriff schon irgendwo erklärt. ... Aber wo ?Hab´s!http://www.ostarrichi.org/forum/viewtopic.php?p=1134&sid=ab83a9f5ed106d4cc0670a11fdf885dc
von JoDo am Aug.2007

 
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Wenn man nicht alle Titel anführen kann -
zum Beispiel in einem Rundschreiben
an die Hausparteien – verwendet man in Österreich die Abkürzung „p. t.“ oder „P. T.“ (pleno titulo = mit dem jeweiligen vollen Titel). In diesem Fall lautet die Anrede: „An die p. t. Hausparteien!“ In Gerhad Bronners Der gschupfte Ferdl(= der verrückte, verschrobene Ferdinand), unvergesslich interpretiert von Helmut Qualtinger, wird von einem dubiosen Vorstadtlokal erzählt, an dessen Eingang eine Tafel mit folgender Aufschrift hängt: „Die p. t. Gäste sind höflichst gebeten / die Tanzlokalitäten ohne Messer zu betreten!“ Der gschupfte Ferdl gibt daraufhin sein Messer ab, weil er weiß, „die Mitzi hat im Taschl eh no ans drinn.“ In der Wiener Mundart gibt es eine Redensart, bei der das Wort „Titel“ (übrigens von lateinisch titulus = Aufschrift, Titel) ironisch ins Gegenteil verkehrt wird: „Er gibt ihm alle Titeln“ heißt: „Er belegt ihn mit allen erdenklichen Schimpfnamen“.Robert Sedlaczek, Das österreichische Deutsch, S.394
von JoDo am Aug.2007

 
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Stimmt inklusive Erklärung alles perfekt,
und kommt auch in weiteren Verbindungen vor (z. B. 'die p. t. Gäste, Kunden' usw). Nur würde ich das p und das t klein schreiben.
von Brezi am Aug.2007

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.