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keppeln : plaudern, auch schimpfen


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keppeln

[ kewän ]
plaudern, auch schimpfen


Art des Wortes: Verb

Erstellt von: System32 am Jun.2005

Gebrauch:

Ähnlich klingend:            

Links: Österreichisches Wörterbuch : keppeln V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (75)



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Redewendung
Meine Mutter benutzte häufig die Wendung
"Du keppelst wie ein altes Waschweib!"

von rolandschweiger am Aug.2007

 
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Als Plaudern kenne ich es ebenfalls nicht.
Schimpfen, keifen, meckern. So würde ich es übersetzen.
von Brezi am Aug.2007

 
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Aus dem legendären "Herrn Karl"
Darin sagt die Titelfigur zu erst laut "Jaaa, Frau Chefin?" und dann leise "Die Oide kepplt scho wieder...".
von Brezi am Aug.2007

 
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Plaudern gehört weg!
Besonders, weil der Eintrag im Buch ist.
von klaser am May.2008

 
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"plaudern" muß bleiben,
obwohl "tratschen" eher entsprechen würde. Wenn ich mir die Einträge aber so anschaue, dürfte diese Verwendung Steiermarkspezifisch sein. Die Kategorie wäre so oder so "Zwischenmenschlich"!
von albertusmagnus am Dec.2009

 
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keppeln - abschätzig für reden
Mir ist das Verb als recht neutral geläufig, am ehesten würde ich es als reden übersetzen - mit einer abschätzigen Konnotation. Dabei ist es egal, ob zwei miteinander keppeln oder eine(r) allein vor sich hin. Es geht darum, dass das Gesagte belanglos ist oder dafür gehalten wird.
Wobei dieses Abschätzige auch ins Gegenteil verkehrt werden kann, z.B. bei Kleinkindern, die gar nicht so richtig reden können, sagt man auch, sie keppeln, wenn sie so vor sich hin brabbeln.
von SaiH am Apr.2012

 
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Eine deutsche Entsprechung des Wortes ist kabbeln; siehe z.B. http://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=~~sich%20kabbeln&bool=relevanz&suchspalte[=rart_ou]http://de.wikipedia.org/wiki/Jet_Lag_%E2%80%93_Oder_wo_die_Liebe_hinfliegt - "Dort kabbeln sich die beiden fortwährend, erst in den frühen Morgenstunden stellen sie fest, dass ihnen doch etwas aneinander liegt und sie sich freuen, soviel Zeit wie möglich miteinander verbringen zu können." "So muss man sich denn einfach daran freuen, dass Kommissar Thiel und Pathologe Boerne auch an diesem Sonntag wieder kabbeln dürfen." (Quelle: fr-aktuell.de vom 02.04.2005) Eine gute Erklärung zur Herkunft des Wortes - das gilt auch für das österreichische "keppeln" - bietet Wiktionary - http://de.wiktionary.org/wiki/kabbeln - "kabbeln stammt vom mittelniederdeutschen kabbelen (zanken) ab. Es besteht weiterhin eine Verbindung zwischen kabbeln und dem mittelhochdeutschen kibelen, kifelen und kiveren (keifen, sich scheltend zanken) sowie mit kifelen und kifern oder kiefen (kauen, nagen). Auch das altnordische kjapta → non (sprechen, reden), das norwegische kjefte → no (lärmen, schelten) und das altslawische ozobati (fressen) sowie das russische зобать (zobat’) → ru (verschlingen, picken) und das litauische žébti →lt (langsam essen) gehören hierher. Eine Verwandtschaft besteht überdies zu Vorformen von Käfer und Kiefer und zum altirischen gop (Schnabel, Mund). All diesen Wörtern liegt die indoeuropäische Wurzel *ĝep-, *ĝeph-, *ĝeb- oder *ĝebh- (Kiefer, Mund, essen, fressen) zu Grunde. Hieraus ergibt sich, dass kabbeln ursprünglich außer für ‚zanken‘ auch noch für ‚sprechen‘ und allgemein für ‚die Kiefer bewegen‘ gestanden hat. Im 19. Jahrhundert konnte sich das niederdeutsche kabbelen (als Nebenform kibbelen) dann auch in hochdeutschen Texten etablieren."
von Compy am Apr.2012

 
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Ein Fremdwort aus dem Deutschen: "Kabbelei"
Aus einem österr. Forum ("Kaninchen.at"):Tenebris:
Mit den deutschen aus unsrer "logd-Clique" führen wir erbitterte diskussionen darüber obs nun der oder die Paprika heißt XD und ähnliches
sind aber nur spaßeshalber Kabbeleien mir würd nich einfalln ernsthaft deswegn zu streiten XD
http://tinyurl.com/8772npz
von Koschutnig am Apr.2012

 
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Das Verb "keppeln" für gmd. "keifen" ist österreichisches Standarddeutsch.
von Standard am May.2016

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

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