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Lamourhatscher : langsames Liebeslied zum Mittanzen


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Lamo͟urhatscher

der, -s, -
[ lamuahadscha ]
langsames Liebeslied zum Mittanzen


Art des Wortes: Substantiv

Erstellt von: System32 am Jun.2005

Region: Scheibbs (Niederösterreich)

Gebrauch: Umgangssprache

Ähnlich klingend:    

Links: Österreichisches Wörterbuch : Lamourhatscher V W

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

  


Bekanntheit

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Änderungen (3)


Bewertungen (65)



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Außer diesem und dem französisch angehauchten Eintrag L'amourhatscher mit der höchst originellen Erklärung "Schmiegemann" existiert in der Literatur noch eine 3. Schreibung, nämlich „L’amour-Hatscher“, die zwar art- und orthographiegerecht ist, jedoch das Wort wahrscheinlich unnötig kompliziert macht:

Musik ist wohl einer der dehnbarsten Begriffe; jeder versteht darunter etwas anderes. Schwelgten "unsere" Jahrgänge noch in unvergessenen Schnulzen und L'amour-Hatschern, dudelt man uns heute entweder in den Kaufhäusern etwas vor oder knallt uns harten Techno um die gepeinigten Ohren.(S. 129f) [...]
L'amour-Hatscher: langsames, enges Tanzen ohne festgelegte Tanzschritte (Wollner - Jg. 1925)
Quelle: Dorothea Muthesius (hg.), „Schade um all die Stimmen ...". Erinnerungen an Musik im Alltagsleben. (Böhlau, Wien 2001), S. 129f, 378

Doch dann stehen Wiener Lieder auf dem Programm: Das »Akazibam-Lied«, »Das Engellied«, die Aufforderung »Hupf in' Gatsch und schlag' WelPn«, »L'Amour-Hatscher«, »Geh' die Gass'n 'nauf«, »A Bisserl«, »Laß die Jugend verfliag'n«
Quelle: Dieter Schnabel, Zuweilen muss einer da sein, der gedenkt. Blätter der Erinnerung an Komponisten, Schriftsteller und Theaterleute,BoD 2003

Und an diese langweiligen L'amour-Hatscher will ich gar nicht denken. Ich hab' mich dabei immer gefragt, was eigentlich unzumutbarer war: das Am-Platz-Treten oder die Musik dazu?
Quelle: Maria Hienerth, Frack und Spitzenschuh, (BoD 2010)

von Koschutnig am Mar.2015

 
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Dieser frühe Eintrag war ursprünglich mit -d- geschrieben, weshalb der spätere mit -t- so viel Zustimmung bekam. Zwar hat den ein "opa" zur allgemeinen Empörung in die Verbannung geschickt, doch mit diesem hier, der ja längst schon korrigiert ist, können wir uns trösten - trotz etlicher überflüssiger späterer Schreibvarianten.
von Koschutnig am Jan.2016

 


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