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dischkerieren : diskutieren


+40


  

dischkerieren

[ dischgarian ]
diskutieren


Art des Wortes: Verb

Erstellt von: System32 am Sep.2006

Ähnlich klingend:    

Links: Österreichisches Wörterbuch : dischkerieren V W

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

  


Bekanntheit

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Bewertungen (65)



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>>>> d
von shadow am Oct.2007

 
0
Mir tut immer mehr leid,
dass Mortisha, als ich zu Ostarrichi stieß, schon nicht mehr aktiv war. Selten einen Vulkan erlebt, dessen Erlöschen ich so bedauert habe. Noch mehr bedauere ich, dass gegenständliches Wort bald als 'ad obsoleta gelegt' gelten wird.
von Brezi am Oct.2007

 
0
Vorschlag:
Wort: diskurrieren (sagt so niemand)
Ü: diskutieren
Aussprache: dischgarian
Diskurrieren (lat., auch nach dem Franz.: disk[o]urieren), hin und her reden, sich besprechen, sich unterreden, unterhalten.
Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon. Leipzig 1905-1909, Band 5, S. 46.

von JoDo am Mar.2008

 
+3
ich weiß zwar, was es bedeutet, verwende es aber nicht.
von dingle am Jul.2015

 
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Früher eingetragen wurde bereits dischgariern.
Und da gibt’s ein kärntnerisches Posting „tischgriarn“ („beim kamot`n Tischgriarn“ , 25.6.09, http://villacher.net/weatabuach/wbuach.asp?autor=Gilli) .

Während das Nomen „Diskurs“ gerade in eher hochgestochener Sprache/Schreibe immer häufiger verwendet wird (DWDS zeigt über 5000 Zitate) , ist das Verb praktisch nur mündlich in Gebrauch, dafür aber massiert und in vielen deutschsprachigen Regionen und hat als „Dischkerieren“ u. ä. die Bedeutung des ernsthaften bis hitzigen Debattierens und Disputierens, die dem Diskurs zugeschrieben wird, durchaus abgelegt und ist in das Gebiet des gemütlichen Wirtshausplauderns gewandert. Im Gegensatz zu den über 5000 Funden für „Diskurs“ zeigt DWDS für das dazugehörige Verb „diskurrieren“ (das wie das Hauptwort im 16. Jh. aus dem Frz. gekommen war) zwar etliche alte, jedoch aus dem 20. und 21. Jh. nur je 1 (1914 bzw. 2001 - Die Zeit, 16.07.2001).

Der lateinische Ursprung 'discurrere‘ bedeutete 'auseinanderlaufen, sich ausbreiten’, spätlat. war's dann ‘etw. in Worten mitteilen’. Im 16. Jh. französisiert zu 'diskurrieren' = ‘erörtern, lebhaft verhandeln’ .
von Koschutnig am Jul.2015

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.