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Irtag : Dienstag


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Irtag

der, -[e]s, -e
[ Irta, Irtog, Irrtag, Eachta, Ertag, Irchtag ]
Dienstag


Art des Wortes: Substantiv

Erstellt von: Mani am Jul.2006

Links: Österreichisches Wörterbuch : Irtag V W

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

  


Bekanntheit

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Bewertungen (67)



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aus der Oststeiermark
kenn ich von meinen Großeltern aus der Oststeiermark; ich glaub, inzwischen "ausgestorben"; von ihnen heute nicht mehr verwendet.
von Mani am Jul.2006

 
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Montag?
Ich bin mir sicher, dass "Irtag" nicht der Montag sondern Dienstag ist. ein interessanter link, der meine Annahme bestätigt: http://wiki.genealogy.net/wiki/Wochentage
von System1 am Feb.2007

 
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Beurteilung nach Korrektur!
1.) Glaube auch: Dienstag 2.) Leider fast unbekannt daher keine Beurteilung, nur "Daumen hoch"
von JoDo am Feb.2007

 
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Dienstag
Einer der Schautafeln des Kultwanderweges bei Miesenbach (Stmk.) ist folgendes zu entnehmen: "Speziell mit Hilfe der Bauernsprache (Dialekt), die sich nur sehr schwer den Veränderungen anpaßte, kann man heute noch unsere „Ursprachen“ erkennen. So sprechen heute vielfach die Bauern in unserem Raum noch vom IRTA, wenn sie den Dienstag meinen. Dieser Name entstammt vom gotischen ERI-Tag für Dienstag."
von System1 am Mar.2007

 
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Irta und Kirta
In Oberbayern gibt (gab!) es das Sprichwort: Drei Tog dauat da Kirta - Sunda, Munda, Irta! So war das einmal...
von Josef am Dec.2007

 
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Anwendungsgebiet
Im NÖ Mostviertel wurde in meiner Kindheit (ca. 1960) das Wort Ira von manchen alten Leuten normal verwendet.
von josefm am Sep.2012

 
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Die Eintragsvarianten Irtag; Irdo, Irdi; Irchti; Eachta; Eretag; Erti, Eörti; Erschtig; Ertag, Ergetag; Eritag; Ädi; Mertig; Lerta
haben alle denselben Ursprung im Namen des Bischofs Aríus, s: Kommentar zu „Eachta“ Eachta
von Koschutnig am Oct.2012

 
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Im nö. Schneeberggebiet bei sehr alten Menschen noch in Gebrauch (aus Gewohnheit), sonst wird das
von Sigurd am May.2016

 
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Dieser Eintrag erhielt bisher.. 55 Pluspunkte. Und meines Erachtens Dialekt oder eine regionale Ausprache.
zudem hat es ein Buchsymbol ? 2006 scheinen Beiträge dieser Art beliebt und gewünscht zu sein.

Wieso wird immer von Hochsprache, Standard DE, Ö , CH geschieben und was weiß ich gefordert ??
von Claudia de Medici am May.2016

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.