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delogieren : zwangsweise ausquartieren


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delogieren

[ delloschian, deloschiern, deloschieren ]
zwangsweise ausquartieren


Art des Wortes: Verb

Erstellt von: evemax am Jul.2006

Links: Österreichisches Wörterbuch : delogieren V W

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

  


Bekanntheit

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Bewertungen (74)



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Von frz,. 'déloger' mit selber Bedeutung.
Daher auch Aussprache französisch, auf Wienerisch aber meistens zu 'delloschian' verkommen.
von Brezi am Sep.2007

 
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>>>> d
von shadow am Oct.2007

 
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ergänzend:
die Delogierung (Wohnungsräumungsverfahren);
der Delogierungsbeamte
von Halawachl am Feb.2008

 
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Gibt es in Deutschland keine Delogierungen? Oder wie heißt das dort? In Österreich auch Amtssprache: z.B. auch Delogierungsklage bei Mietzinsverzug o.ä.> Räumungsklage
von gruberin am Jul.2015

 
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Dieses Wort wird auch in Deutschland verwendet, wenn auch selten. (Ebner, Jakob: DUDEN. Wie sagt man in Österreich?
Wörterbuch des österreichischen Deutsch. 4., völlig überarb. Aufl. Mannheim-Wien-Zürich 2009, S.93;
Sedlaczek, Walter: Das österreichische Deutsch. Wie wir uns von unserem großen Nachbarn unterscheiden. Ein Handbuch. Wien 2004, S. 177.)
von Gerfrei am Jul.2015

 
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Die Wendung "jemanden delogieren" [deloˈʒiːʀən] ist österreichisches Standarddeutsch für "jemanden zwingen auszuziehen". (VWB, Duden)

Gemeindeutsch: jemanden ausquartieren (Duden)
von Standard am Jun.2016

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.