4.8 stars - 101 reviews5

Absenz : Abwesenheit


+93


  

Absenz

die, -, -en
Abwesenheit


Art des Wortes: Substantiv

Erstellt von: Russi [Admin] am Nov.2004


Links: Österreichisches Wörterbuch : Absenz

  


Bewertungen (60)



0
Herkunft:
lat. absens = abwesend
von Russi [Admin] am Jul.2005

 
0
Beispiel:
Nach 50 Jahren Absenz brüten wieder Seeadler. [Die Presse 1.8.2001]
von Russi [Admin] am Jul.2005

 
0
Bitte nur das Lateinische korrigieren
lat. absens (ohne t!) = abwesend, davon absentia = die Abwesenheit.
von Brezi am Jul.2007

 
0

Würd' ich eher als gehoben als als selten bezeichnen. Ich glaube, in der amtlichen Schulsprache ist das bei uns noch immer das korrekte Wort! Aber natürlich kann man's auch für geistige Abwesenheit verwenden. Überhaupt für alles.
von Brezi am Jul.2007

 
0
Bei mir..
ist Absenz oft "dissoziativer Zustand" im Sinn von trancig-weggetreten. Stärker als Narrenkastel. Aber auch dafür passt die Übersetzung genau.
von klaser am Jul.2007

 
0
@klaseer:
vermutlich berufsbedingt. Sagt aber auch die Personalbürodame, wenn der Mitarbeiter vom Arbeitsplatz Firma temporär "dissoziiert" ist :-)
von Brezi am Jul.2007

 
+1
Österreichisch?!
Das ist schon wieder mal so n' Wort welches in ein österreichisches Wörterbuch nicht reinpasst.

Absenz ist nicht österreichisch sondern eher bildungssprachlich.
von System am Mar.2009

 
+1
"Absenz" (f) ist Standard in at und ch, also kein Austriazismus *.

*Austriazismus: Ein Begriff, der nur im österreichischen Standarddeutsch vorkommt, im deutschländischen und im deutschschweizerischen Standarddeutsch also nicht.
von Standard am May.2016

 
-1
Ein Wort ist nicht gemeindeutsch - gut, es ist aber kein Austriazismus, weil es auch inder Schweiz gebraucht wird ... Daher plädiere ich für die Schaffung eines neuen Begriffes für solche Wörter:
Alpinismus
von JoDo am May.2016

 


  Anmelden zum Kommentieren






Alooha | Österreichisch | Bairisch | Bayrisches Dialektwörterbuch | Urbanes Wörterbuch | Business Argot | American Slang | Aussie Slang | Sinhala | Ceylon | Jerga Urbana | NLP | Sprachen Lernen | Master | Witze | Emoji DictionaryAGB | Impressum

Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.