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eingehen : einlaufen, kleiner werden


+20


  

eingehen

einlaufen, kleiner werden


Art des Wortes: Verb

Erstellt von: tvinz am Jan.2006

Gebrauch:

Ähnlich klingend:  
eingehen  
+15
 

Links: Österreichisches Wörterbuch : eingehen V W

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

  


Bekanntheit

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Die Bekanntheit des Wortes ergibt sich aus den einzelnen Beurteilungen für das Wort und dem angegebenen Heimatbezirk des Benutzers.

Änderungen (1)


Bewertungen (22)



0
Bekannt für ihre Eigenschaft
"einzugehen" war auch die "Böhmische Leinwand"
Böhmische Leinwand
von JoDo am Dec.2008

 
0
Sprichwort:
"Eingehen wie eine Böhmische Leinwand"
Böhmische Leinwand
von JoDo am Jan.2010

 
+2
Bei einer Stresssituation "eingehen" i. S. von schrumpfen, seelisch zusammensinken.
Auf jemd. einfühlsam "eingehen" (z.B. Psychologe auf Patienten)
Damit zusammenhängend: "eingängig", wie verständlich darstellen.
von ant18ikes am Feb.2015

 
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Nichts spezifisch Österreichisches - und doch sogar "im Büchl"!

Bei Einträgen wird offenbar als selbstverständlich angenommen, dass der Einträger nicht nur überzeugt ist, sondern sich auch überzeugt hat, dass es sich bei dem Begriff tatsächlich um einen Austriazismus handelt.

Dem ist jedoch leider nicht so, weshalb man bei einer Reihe von Einträgen, obwohl sie auch in Deutschland verbreitet sind, zustimmende Bewertungen und Kommentare findet.

Dies gilt auch für "eingehen = schrumpfen": - nach DUDEN,
Bedeutung 4. (von Geweben) beim Nasswerden schrumpfen, sich zusammenziehen, enger werden. Beispiel.das Kleid ist bei der Wäsche eingegangen
Quelle: Duden online


Natürlich gibt's dafür auch österr. Beispiele,
etwa Marika Rökk - "Ja mein Schatz muss beim Waschen stark eingegangen sein" Youtube: Video


doch die machen ja nicht ungeschehen, dass auch in Deutschland das Wort seit langem schon ebenso verwendet wird:
Aus Leipzig:
Fernerhin wird es [...] in Rahmen gespannt, damit es eine durchaus gleiche Breite bekomme, indem es beym Walken hie und da zu stark eingegangen ist
Quelle: Georg von Buquoy, "Die Theorie der Nationalwirthschaft" (Leipzig 1834)


Aus Berlin:

Das Filtertuch war [...] sowohl in Länge als auch Breite stark eingegangen und viel dicker geworden
Quelle: Ewald Sedlaczek, Das Mercerisierungsverfahren, Berlin 1927, Reprint Springer-Verlag 2003

von Koschutnig am Feb.2015

 
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eingehen bedeutet auch sterben (Pflanzen, Tiere)
von berberitze am Feb.2015

 
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Beide Bdeutungten sind mit bekannt: Wien 1940
von typesetter am Feb.2015

 
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"eingehen" im Sinne von "schrumpfen, kleiner werden" ist gemeindeutsch, Nur dort, wo man "laufen" statt "gehen" bevorzugt, heißt es auch "einlaufen".
von heinzpohl am Feb.2015

 
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von wegen allgemeindeutsch: steht seltsamerweise im Sinn von "kleiner, weniger werden" (Textilien, Pflanzen) nicht in meinem Duden. Hier nur als: "auf etwas eingehen". (?)
von Ira am Feb.2015

 
+1
Das Verb "eingehen" in der Bedeutung "im Wasser kleiner werden (Gewebe)" ist gemeindeutsch, also Standard in at, ch und de. (Duden, VWB)

Standard in de auch: einlaufen (VWB)
von Standard am Jun.2016

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

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Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

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