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dasig : matt, niedergedrückt, niedergeschlagen,...


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dasig

matt, niedergedrückt, niedergeschlagen, abgekämpft


Art des Wortes: Adjektiv

Erstellt von: pedrito am Dec.2005

Gebrauch:

Ähnlich klingend:      
dasig  
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Links: Österreichisches Wörterbuch : dasig V W

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

  


Bekanntheit

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Bewertungen (72)



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auch dastig
Laut Österreichischem Wörterbuch, 41. Auflage:
dasig (mundartlich): niedergeschlagen, kleinlaut | hiesig
(der Strich unter dem a bedeutet: lang und betont)

Vergleiche auch
dasig - benommen (kurz nach dem Aufstehen) (dasig),
Dasiger, der - Benommener, Betrunkener (Dasiger),
gedasig [gdasig] - ruhig (gedasig),
udasi (=undasig?) - nervös (udasi)

In manchen Gegenden (Niederösterreichs?) heisst es dasti(g) (dasti).

Die zweite Bedeutung laut Österreichischem Wörterbuch ist auch eingetragen:
dasig - hier befindlich, da (seiend) (dasig),
Dasiger - Einheimischer, Hiesiger (Dasiger),
Dosiger - Einheimischer (Dosiger),
es wird aber mundartlich anders ausgesprochen als dasig in der ersten Bedeutung.
von SeppSD am Jul.2012

 
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Grimm'sches Wb: "däsig"
"ä" wurde in Österreich regelmäßig [a:] ausgesprochen, weshalb man die Schreibung des Namens der steir. Hauptstadt von "Grätz" auf "Graz" änderte, damit die Aussprache beibehalten werden konnte.
Der Eintrag bei Grimm zeigt zahlreiche Varianten:
DÄSIG, adj. zahm, stille, kleinlaut, dann auch träge, dumm, unklug, albern. ahd. tusig stultus, hebes Graff 5, 460. mhd. dâsec, nur ein einziger beleg, dast ein dâsec hunt, der niht enkan dan liegen ûf rehtem pfade Frauenlob 368, 2. 1. das wort ist in den mundarten zumal in den süddeutschen weit verbreitet. dasi, dasti kleinlaut, geduldig, unbändigem wesen gegenüber bei Schmeller 1, 400. dausig 1, 401. dusig 1, 402. düsig, diesig schwindlicht 1, 402. täsig still Schmid Schwäb. wörterb. 120. däsig zahm gemacht, beschwichtigt Stalder 1, 269. tûszig kopfhängerich Tobler 159. däsig, dasig albern Ouzenhttp://tinyurl.com/6nlwlxq

von Koschutnig am Jul.2012

 
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dasig = dösig: benommen, schläfrig, matt.
allenfalls niedergeschlagen, niedergedrückt; aber abgekämpft?
von berberitze am Feb.2016

 
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auch: orientierungslos, in einer Traumwelt (kurz nach dem Aufwachen)
von Manu am Feb.2016

 
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Ich kenn den Begriff im Zusammenhang mit - durch bestimmte Einflüsse - hervorgerufenem Verhalten. Das kann etwa durch einen Schock, durch das Nachwirken körperlicher Gewalt oder auch durch ein Sedativum an einer Person festgestellt werden.
von HerrPausW am Feb.2016

 
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niedergedrückt ( Frühjahrsmüdigkeit)
von frieda am Mar.2016

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.