0 stars - 1 reviews5

Grean : Ostermontagsbrauch in Niederösterreich


-1

Grean

die, --, keine
Ostermontagsbrauch in Niederösterreich


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Essen und Trinken

Erstellt von: Koschutnig am Jan.2012

Ähnlich klingend:                      
Kren  
+74
       
Kren
-2
   
Kren
+4
                                           
kiarn  
+33
                                 

Links: Österreichisches Wörterbuch : Grean V W

Dieser Eintrag ist noch nicht Teil des Wörterbuches.

  


Bekanntheit

Ab zehn Bewertungen erstellen wir eine Karte Österreichs mit der Bekanntheit des Wortes. Du kannst Dir aber die aktuelle Karte ansehen.

Bewertungen (2)



0
Wia's heit is: Fahrt zur Grean 2012 am 9. April .
Die „Grean“ (= "ins Grüne gehen") war ein österlicher "Emmaus-Gang" am Ostermontag, heute ein "Event"

*Die so genannte „Grean“ ist ein typischer Brauch im Pulkautal zu der die Winzer jeweils am Ostermontag laden. Beim „In-die-Grean-Gehen“ sind die Besucher der Kellergasse Gäste der Winzer und werden an diesem Tag mit Essen und Wein bewirtet.
Ursprünglich war dieser Ostermontag für die Taglöhner und Hilfsarbeiter reserviert, die einmal pro Jahr vom Bauern statt des üblichen Haustrunks edlere Tropfen nebst Geselchtem und anderen Leckereien aufgetischt bekamen. Heute ist aus diesem einstigen Ritus längst eine Publikumsattraktion geworden.
http://home.pages.at/lfurnkr1/seiten/grean.php
* Möchten auch Sie einen unterhaltsamen Ostermontag-Nachmittag verbringen? Dann begleiten Sie uns doch zur Grean nach Alberdorf! / Die Grean hat eine langjährige Tradition.
Jeden Ostermontag öffnen in der idyllischen Kellergasse von Alberndorf zahlreiche malerische Weinkeller. /


*
Seit 1998 findet in der revitalisierten „Kellergasse am Beri” am Ostermontag die traditionelle „Grean“ ( = ins Grüne gehen) statt. Dieser Brauch rührt vom biblischen Emmausgang her, an dem die Jünger nach der Auferstehung nach Emmaus gingen und dabei dem Auferstandenen begegneten.
Bei der vor allem in den Kellergegenden des Pulkautales üblichen „Grean” wurden früher die Taglöhner von den Kellerbesitzern am Ostermontag als Dank für die mühevolle Arbeit mit bestem Brot, Wein Schinken und Eiern bewirtet. Wir bewirten unsere Gäste mit nicht alltäglichen Schmankerln.
Quelle: Hanfthal.at

von Koschutnig am Jan.2012

 


  Anmelden zum Kommentieren






Links: Russwurm | Technikwerker Netzwerk | UrImmunAGB | Impressum

Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.