4.8 stars - 65 reviews5

pfiatn : sich verabschieden


+59


  

pfiatn

sich verabschieden


Art des Wortes: Verb

Erstellt von: System32 am Aug.2005

Ähnlich klingend:    

Links: Österreichisches Wörterbuch : pfiatn V W

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

  


Bekanntheit

SlowenienLiechtensteinDeutschlandKroatienTschechienSlowakeiUngarnItalienSchweizNiederösterreichSt. PöltenWienWienSteiermarkGrazKärntenKlagenfurtBurgenlandEisenstadtOberösterreichLinzSalzburgSalzburgTirolInnsbruckVorarlbergBregenzHier geht es zur Karte auf Bezirksebene.
Die Bekanntheit des Wortes ergibt sich aus den einzelnen Beurteilungen für das Wort und dem angegebenen Heimatbezirk des Benutzers.

Bewertungen (84)



0
Kenne ich in dieser Form nicht! "Pfiat Di!" (eigentlich "Pfiat Di God" verkürzt) kommt ja bekanntlich von "Behüte Dich Gott!" - in welchem Sinne "Pfiatn" angewandt wird, weiß ich nicht!
von HerrPausW am Dec.2015

 
0
In Wien absolut unüblich, ob das Wort hier allgemein verstanden wird, ist unwahrscheinlich. Auf dem Lande kennt man und verwendet das Wort regional.
von Sigurd am Dec.2015

 
0
Sehe ich anders! Pfiatn für "sich verabschieden" kenne ich als gängig in Wien und Umgebung ...
von Astra am Dec.2015

 
0
Sage selber zwar gerne "Pfiati" oder "Pfiat Euch", kenne das als Verb aber
weder aktiv noch passiv! (aus Wien)
von Yeti59 am Dec.2015

 
0
Pfiatn kennt bei uns niemand. Also ein Unsinn. Man sagt Pfiati oder auch Pfiati God., als Verabschiedung. Oder auch als Tätigkeitswort "Pfiat God" nehmen.
von karlitos am Dec.2015

 
0
pfiatn wird hier als Verb verwendet.
Ich kann mich noch gut erinnern, wie meine Eltern uns Kinder aufforderten, dass wir uns -- pfiatn -- gehen sollen.
Z.B. wenn wir auf Besuch bei meiner Tante waren.
von Meli am Dec.2015

 
0
Im westl. Noe. bekannt und gebraucht. "mia meassn uns nu pfiatn".
von ed am Dec.2015

 
0
Kommt von "behüten", bessere Schreibung daher "pfüaten"; das Grundwort ist gemeinbairisch, aber nicht überall üblich. Allgemein ist nur "behüte dich (Gott)", das dann mundartlich als "pfüati(got)" oder "pfiati(got)", auch "pfiatgot", erscheint und viel besser klingt als "tschüss".
von heinzpohl am Dec.2015

 


  Anmelden zum Kommentieren






Links: RusswurmAGB | Impressum

Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.