Ziberl : Ziparte


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Ziberl

Ziparte


Art des Wortes: Substantiv

Erstellt von: System32 am Feb.2010

Ähnlich klingend:    

Links: Österreichisches Wörterbuch : Ziberl V W

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Bekanntheit

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Du - Laurin1:
Weder weiß ich, was ein Ziberl, noch, was eine Ziparte ist.
Bitte erkläre das einmal!liGrü JoDo
von JoDo am Feb.2010

 
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OBSTarrichi
Wildpflaume, 1.x schriftlich bei Hildegard von Bingen (Zibarte/Ziparte), bei uns oft "Zwieberln"
von Koschutnig am Feb.2010

 
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Guugln
kãã ii aa!
Fix nooamoi, warum muas ma dees ois söwa moch´n!
von JoDo am Feb.2010

 
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Zibalan - noch mehr von denen Kriachalan und Mauchalan:
Die Zibarte, auch Ziparte und Zippate oder Zibelle, alemannisch das Zibärtle, Zibertle, Zibertl, bairisch Ziberl sowie Zwiberl, Zwiferl und Seiberl, schweizerdeutsch Ziberli, Zyberli ist eine Unterart aus der Gattung Prunus. Wildpflaume, seit der Jungsteinzeit unverändert erhalten geblieben. (nach WP) Bilder: http://tinyurl.com/8mpbh4e
Ein oö. Schnapsbrenner wird belehrt:

Ich möchte in den nächsten Tagen Zibarten einmaischen. Ich möchte eine hochgradige Maische herstellen, aber ich weiß den durchschnittlichen Alkoholgehalt der Zibarten nicht. Ich habe mir gedacht es könnten 9 Vol.% sein da die Zibarte ja mit der Zwetschge verwandt ist.


Andi, OÖ

11.Aug.2004 17:10:01Antwort des Fachmanns:
Ja, vollkommen richtig, die Zibalan, Kirschpflaumen, Kriecherln oder auch Zibarten, ergeben eine Alkoholgehalt von bis zu 8%vol, wie die Zwetschke.

http://www.schnapsbrennen.at/fachfragen.php
von Koschutnig am Sep.2012

 
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s.a. Eintrag "Ziebale = Mirabelle"
ebenfalls von 'System' (12.10.2005),
Ziebale


von Koschutnig am Sep.2012

 
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Was geschehen kann, wenn
Wörter noch vorhanden sind, mit denen man kein Objekt mehr verbindet, zeigt der Eintrag: ZIBEBM: RINGLOTTEN, grüne Frucht ähnlich den Pflaumen auch:"ZIBALAN"genannt


auf einer Kärntner Mundart-Seite: http://www.zeithaben.at/DE/x_kaerntner_mund_art.html


denn dass Zibeben Weinbeeren sind, ist durch die spätere Allgegenwart der „Rosine“ offensichtlich aus den Hirnkasteln verdrängt worden. Solch Ungemach passiert indes nicht nur den Zibeben/Rosinen in Teilen von Kärnten. Das Pflaumen/Rosinen-Durcheinander passierte auch umgekehrt in England: Der engl. Kindervers “Little Jack Horner sat in his corner eating his Christman pie” geht weiter mit: “He put in his thumb und pulled out a plum and said, “What a good boy am I”. Nun sind aber weder in Jack Horners Christmas Pie noch in einem Christmas Pudding irgendwelche Plums (= Pflaumen)! Bei uns jedoch geistert immer noch die veraltete Bezeichnung „Plumpudding“ herum, die in GB seit Generationen keiner verwendet hat –, und ich hab mich lange über diese "Pflaumen" gewundert, bis ich entdeckte, dass in England im 19. Jh. „plum“ – eine Rosine war! Ein fairer Ausgleich also für das Schicksal, das der Zibebe später widerfuhr, als ihr Name mit dem der Zibarte, einer „Primitivpflaume“ , verwechselt wurde. Im Wienerischen allerdings werden unter „Ziberln“ - s. Eintrag "Ziberln (2)" - angeblich noch die Rosinen/Zibeben verstanden, so jedenfalls : „Sprechen Sie Wienerisch?“ http://www.janko.at/Wienerisch/Kulinarisches.htm

von Koschutnig am Sep.2012

 
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Meine erste Antwort
habe ich einem gewissen "Laurin1" geschickt, offenbar dem Einträger dieses Wortes.
Warum steht jetzt eigentümlicherweise "System" beim Eintrag?
von JoDo am Sep.2012

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

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