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den Scherben aufhaben : das Nachsehen haben


+39


  

den Scherben aufhaben

[ den Scherm aufhaben / aufham ]
das Nachsehen haben


Art des Wortes: Phrase

Erstellt von: Russi am Aug.2005

Links: Österreichisches Wörterbuch : den Scherben aufhaben V W

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

  


Bekanntheit

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Bewertungen (56)



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Nachtrag aus gegebenem Anlass, für die, die´s nicht wissen:
Der Scherben - Scheam ist der (gefüllte) Nachttopf, den aufzuhaben einer mittleren Malaise gleichkommt.
von JoDo am May.2008

 
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auch vielleicht:
im Schlamassel stecken. "Nã jetz hãmma den Scherm auf!" ~ "Jetzt haben wir den Salat"
von Brezi am Oct.2008

 
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Ich habe das Stichwort auf Koschutnigs Vorschlag hin "standardisiert"
und hoffe, dass das nicht zu übergriffig war.
von Brezi am Oct.2008

 
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den Schearm auf haben
in der Oststeiermark und im südlichen Burgenland bezieht sich dieser Ausdruck praktisch ausschließlich auf einen auf den Kopf aufgesetzten(gefüllten?) Nachttopf (Nachtscherm, Nachtschearm, Schearm), freundlicherweise vielleicht auch auf einen Blumentopf oder eine ähnliche unpassende Kopfbedeckung
von roots am May.2009

 
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'Schearm'
so wie 'stearm', 'fearm', gearm', 'Earm' (sterben, färben, gerben, Erben)???
Günter Nenning u.v.a. (Au)hirsche ließen/lassen das -b- weg, vgl. "Grantscherm", sodass das Wort gar nicht mehr begreifbar ist.
Scherben: Gefäß vgl. "Kachel" fürs Gefäß, ein "Pars pro toto" so wie " das Leder" für den Fußball
von Koschutnig am May.2009

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

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Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

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