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marod : abgewirtschaftet, ruiniert


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marod

abgewirtschaftet, ruiniert


Art des Wortes: Adjektiv

Erstellt von: Russi am Aug.2005

Ähnlich klingend:              
marod  
+64
     

Links: Österreichisches Wörterbuch : marod V W

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

  


Bekanntheit

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Die Bekanntheit des Wortes ergibt sich aus den einzelnen Beurteilungen für das Wort und dem angegebenen Heimatbezirk des Benutzers.

Bewertungen (62)



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Beispiel:
Auch müßte die Bereinigung im Bankensektor beschleunigt werden: 48 Geldinstitute gelten als marod. [Die Presse 18.1.2000]
von Russi am Aug.2005

 
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Diese Wortbedeutung gilt
nur im übertragenen Sinn
von JoDo am May.2007

 
0
Die hochdeutsche Übersetzung
ist schlichtweg falsch, das Wort in dieser Bedeutung sollte also gelöscht werden.

Die richtige hochdeutsche Entsprechung wäre schlicht "kränklich"!

Wenn man verschiedenen Quellen glauben kann, stammt es aus dem Dreißigjährigen Krieg und bedeutet Fußkrank, als "Fußmarod" wird es heute noch gebraucht...
von albertusmagnus am Feb.2009

 
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langsam!
Wenn man sich die Mühe macht und nach ´marod´ mittels Suchfunktion forscht, wird man auch der Nummerierung angesichtig, die da heißen soll: (1) wörtliche Bedeutung, (2), ... übertragene Bedeutung. Und in dem Sinne kann man´s doch gelten lassen!?
von JoDo am Feb.2009

 
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kann man...
...durchaus gelten lassen, naturgemäß ist auch "kränklich" richtig, aber im übertragenen sinn ist das wohl schon ritig so...siehe auch die anderen bewertungen...
von wuppl am Feb.2009

 
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eigentliche Bedeutung: kränklich, unpässlich
übertragene Bedeutung: ruiniert, abgewirtschaftet
von berberitze am Oct.2015

 
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Marod kenne ich als kränklich, wenn man sich nicht ganz wohlfühlt.
von karlitos am Oct.2015

 
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"Marode" ist ganz normales Hochdeutsch. Allerdings ist es in Deutschland nicht umgangssprachlich. Typischerweise verwenden es Zeitungen für einen schlechten wirtschaftlichem Zustand.
von curryfranke am Oct.2015

 
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Dieser zweite Eintrag "marod" ist falsch. Dieses Adjektiv lautet "marode" und ist gemeindeutsch für "heruntergekommen, ruiniert, abgewirtschaftet". (Duden)

Das Adjektiv "marod" ist österreichisches Standarddeutsch für gemeindeutsch "krank, schwach, unpässlich". (Duden)
von Standard am Jun.2016

 
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@ "Standard" : „Der Eintrag ist falsch”

Du widersprichst dir selbst:
1. ist die österr. Standardform "marod" ohne -e, wie du beim andern Eintrag selbst schreibst
2. ist die Verwendung in der Bedeutung "abgewirtschaftet" durchaus gebräuchlich!
ÖWb: „ein marodes (abgewirtschaftetes) Unternehmen”.

Die angegebene weitere Bedeutung „ruiniert” geht allerdings, wie auch Pohl urteilt, tatsächlich zu weit. Fremdwörter sind eben Glücksache, man erinnere sich an das Stichwort "frugal" in Duden 1967 (S. 279): "mäßig; einfach; heute bereits vielfach für: üppig, schlemmerhaft" !!!!
von Koschutnig am Jun.2016

 
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Da wird dir standard sicher mal wieder keine Antwort geben.. der schaut sicher gerade Albanien-Schweiz :-)
von Nassi am Jun.2016

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

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