5 stars - 4 reviews5

Schappen : Brauch in Kärnten am 28. Dezember


+4

Schappen

Brauch in Kärnten am 28. Dezember


Erstellt von: zott am Dec.2008

Ähnlich klingend:        

Links: Österreichisches Wörterbuch : Schappen V W

Dieser Eintrag ist noch nicht Teil des Wörterbuches.

  


Bekanntheit

Ab zehn Bewertungen erstellen wir eine Karte Österreichs mit der Bekanntheit des Wortes. Du kannst Dir aber die aktuelle Karte ansehen.

Bewertungen (4)



0
Heute in der Kronenzeitung aufgeschnappt
Heute, am 28, Dezember, am Tag der unschuldigen Kinder, ziehen nach altem Brauch in Kärnten, der Schappen oder Pisnen genannt wird, die Kinder von Haus zu Haus. Mit der Schapperrute schlagen sie die Erwachsenen, wünschen in Reimform Glück und Segen und werden dafür beschenkt.
von zott am Dec.2008

 
0
Kommentar nicht mehr erforderlich - gelöscht


von DJ am Dec.2008

 
0
Ob man
leicht unterschiedliche Schreibvarianten eher vereinheitlichen oder separat nebeneinander stehen lassen soll, darüber gibt es noch keine allgemein anerkannte Vorgangsweise. (Wahrscheinlich: einmal so einmal so - VARIABLE Eintragskriterien! Und das heißt nicht: willkürlich oder mutwillig, sondern den Umständen angemessen)
von JoDo am Dec.2008

 
0
Zeitweilig vorhandener Kommentar nicht mehr erforderlich - gelöscht

von DJ am Dec.2008

 
0
Kommentar geändert:
Der Hinweis auf einheitliche Eintragung wurde ausgeführt.
von DJ am Dec.2008

 
0
Da muss ich DJ zustimmen..
eine einheitliche Regelung sollte festgeschrieben und gültig für alle Einträge sein. ;-)
von tiggerwinni am Dec.2008

 
0
hat sich
erübrigt
von JoDo am Dec.2008

 
0
hat sich
erübrigt
von JoDo am Dec.2008

 
0
Zeitweilig vorhandener Kommentar nicht mehr erforderlich - gelöscht

von DJ am Dec.2008

 
0
Zeitweilig vorhandener Kommentar nicht mehr erforderlich - gelöscht

von DJ am Dec.2008

 
0
will ja net rummosern...
aber ist das hier als lemma anzusehende nicht unter umständen auch die "germanisch-deutsche" übersetzung? oder wäre das auch als lexikalisch falsch anzusehen. weil den brauch gibts nur EINMAL, der hat halt 2 namen...ich verstehe die diskussion nur sehr periphär...das gilt im übrigen auch für die "resi+resl"....und die SUCHFUNKTION, die in ostarrichi implementiert ist die wird AUSFÜHRLICH im forum beschrieben, weil diesen irrtümern in der schreibweise sind wir allen schon mal aufgesessen, das ist "normal"...da dollten manche eintrager (völlig wertfrei wer) die "österreichischen" einträge aber auch wie vorgesehen machen und nicht NUR die aussprache .... das hilft beim finden...lg und guten rutsch....wuppl
von wuppl am Dec.2008

 
0
Die sprachlichen Bezeichnungen
des Schlagens mit der Lebensrute sind folgende: Plissnen, abgeleitet von plissa oder plisse, Mehrzahl plissn, Nadeln des Nadelgehölzes. Die beinahe in ganz Oberkärnten übliche Bezeichnung pisnen, pisn, (Pisnerguat, Pisnertag) entspricht dem mittelhochdeutschen bisen, umherrennen, mutwillig springen. Im selben Gebiet finden wir damit abwechselnd auch den Ausdruck leastnen, der von slowenisch leska, Haselstaude, Haselgerte, abgeleitet ist; denn am Weißensee nennt man das Schlagen mit der Lebensrute lesggn.

In Mittel- und Unterkärnten, aber auch im Rosental, Untergail- und Kanaltal heißt der Vorgang schap'n oder tschap'n, auch „frisch und g'sundgeben", die Rute „Schapruatn" oder „Schapriatle". Das entsprechende slowenische Wort šapati ist dem Deutschen entlehnt. Schap, verkleinernd Schabl, bezeichnet einen Bund, ein Büschel, namentlich von belaubten Zweigen. Im Lavanttal, Görtschitztal und sogar noch auf dem Krappfeld und Zollfeld nennt man den Schlag mit der Lebensrute schmeiß'n.
http://www.sagen.at/doku/graber/stephanstag.html
von JoDo am Dec.2008

 
0
ad wuppl - ist sicher kein rummosern von dir,
sondern eine recht gute Einschätzung der Lage. Manche Einträge die toll in der Aussprache klingen fallen schwer (zumindest mir)diese in Schriftsprache Österreich einzutragen. Habe mal ein Beispiel heute mit "den Adern" reingesetzt. Danke für lG und den Rutsch, hiemit zurück an "Absender" *g
von DJ am Dec.2008

 
0

hoffe der Eintrag passt jetzt so !
von zott am Dec.2008

 
0
ad zott, denke passt jetzt recht gut so!

von DJ am Dec.2008

 
0
Vergleiche:
schappen
von DJ am Jan.2009

 


  Anmelden zum Kommentieren






Links: Russwurm | Atlas Körper ZentrumAGB | Impressum

Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.