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Gögle : kleines Kind, Puppe


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Gögle

kleines Kind, Puppe


Erstellt von: pedrito am May.2008

Ähnlich klingend:  
Gagl
+1
                       
Kogl
+2
       
Kegl
+2
       
Gogl
-1
         

Links: Österreichisches Wörterbuch : Gögle V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (3)



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Pedrito,
ist das aus Vlbg.? Die Endung -le (Verkleinerungsform) wäre typisch. Ansonsten sagt man dort auch "Gog" oder "Goga" (plural).
von Weibi am May.2008

 
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@ Weibi
Kann ich nicht genau sagen, denke aber schon. Habe es jedenfalls wie auch anderes nur gehört. Goga kenne ich wiederum als Dummkopf. Ligrü. pedrito
von pedrito am May.2008

 
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Natürlich ein Diminutiv!
Wälderisch: der(!) Gog = das Kind.

@Weibi: womit die von dir angesprochene Unsicherheit endgültig aus dem Weg geräumt sein sollte. Die Nachsilbe '-le' (natürlich auch in den südwestbairischen MA Tirols und Kärntens als '-ale' usw. vorkommend) ist übrigens ein guter Marker zum Abgrenzen des Vlbg/Liechtensteinischen gegenüber dem Schweizerdeutschen, wo man fast überall '-li' sagt. Kommt meines Wissens beides vom mhd. '-lîn' mit gleicher Bedeutung (vgl. nhd. 'Kind(e)lein'), während nhd '-chen' (z. B. 'Kind-chen')anscheinend eher aus dem Niederdeutschen kommt, wo z. B. die Frauennamen 'Wiebke' oder 'Frauke' daheim sind. Der angeblich friesische Name des Bond-Girls Famke Janssen ist somit besonders exotisch, denn er bedeutet, was man im Net so findet 'kleine Frau'. Dann kann 'Fam' aber wohl nur von frz. 'femme' kommen. Famke fatale also. Für Korrekturen meines auf laienhaftem Wissen beruhenden Exkurses bin ich durchaus dankbar.
von Brezi am Jun.2008

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.