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einen Sprung/Schuss in der Marille haben : dumm sein


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einen Sprung/Schuss in der Marille haben

der
[ schbrùng in dà marüün ]
dumm sein


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Humorige Bezeichnungen, Schmäh, Schimpfworte - liebevoll bis leicht

Erstellt von: Remigius am Apr.2008

Region: Salzburg(Stadt) (Salzburg)

Links: Österreichisches Wörterbuch : einen Sprung/Schuss in der Marille haben V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (3)



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Wie wär´s mit:
Depscha in da Marüün?
von JoDo am Apr.2008

 
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Könnte ich mir auch gut vorstellen,
aber konkret kenne ich das mit dem Sprung.
von Remigius am Apr.2008

 
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Hups!
War da nicht der Sprung in der Schüssel?
von klaser am Apr.2008

 
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Sprung und Marille korrelieren
Aussage vom 2008-08-19 ..."Der Sprung gehört zur Schüssel, die Marille korreliert mit hinich" ist nicht korrekt - in Tirol sagt man sehr wohl "Sprung in der Marille" - ob man das auch andernorts so sagt, sei dahingestellt und sollte nicht zur Debatte stehen. Wichtig ist - es gibt Tiroler, die den Ausdruck tatsächlich verwenden....Gruß
von System1 am Oct.2012

 
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Das hab´ ich geschrieben!
Und wenn´s falsch ist, dann nehme ich das selbstplaudernd sofort zurück (wiewohl: bei uns ist die "Marüün" mit "hinich" verknüpft und die "Schüssel" mit dem "Sprung", åwa: samma ned so streng - soi a jeda redn, wiar´eam da Schnowä gwoxn is)
von JoDo am Oct.2012

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.