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Zwetschke : Zwetsche, Frucht die eng verwandt ist...


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Zwẹtschke

die, -, -n
[ zwetschkn ]
Zwetsche, Frucht die eng verwandt ist mit der Pflaume


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Essen und Trinken, Natur

Erstellt von: Russi am Jul.2005

Gebrauch: Österr. Standarddeutsch

Ähnlich klingend:            

Links: Österreichisches Wörterbuch : Zwetschke V W

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Bekanntheit

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Änderungen (1)


Bewertungen (62)



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ist Zwetschge nicht das gleiche wie Pflaume?

von doc am Jun.2006

 
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ähnlich ist nicht dasselbe
Während ich glaube, dass Zwetsche (D), Zwetschke (A), und Zwetschge (CH) dasselbe ist, ist für mich eine Pflaume etwas anderes, eher ein Überbegriff.
In meiner Kindheit (schon eine Weile her ha - ha) standen in der Gegend (G´stätt´n) so exotische Bäume wie Kriecherln, Ringlotten, Tamatschken, natürlich alle zur freien Entnahme. Alles miteinander Pflaumen von hellgelb über rot, hellviolett bis dunkelblau. Die Hauszwetschke wie sie mir ein Begriff ist erkennt man daran, dass sie nicht kugelrund,sonder länglich ist und "vom Kern geht"
von JoDo am Jun.2006

 
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Pflaume
Für mich persönlich wäre Pflaume auch ein Überbegriff, da sie über den Zwetschken steht.
Einfach etwas größer süßer weicher, aber wahrscheinlich habe ich Pflaumen gegessen die doch Zwetschken waren, weil es doch das selbe ist.... ;-)))

von pedrito am Jun.2006

 
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Die Zwetschge (P. domestica subsp. domestica) (auch Zwetschke und Zwetsche oder Quetsche)
ist eine Unterart der Pflaume und damit eine Obstart. Sie gehört zur Familie der Rosengewächse und zählt zum Steinobst. Im Gegensatz zur echten Pflaume ist die Zwetschge weniger rundlich, hat Enden mit deutlichen Spitzen, eine mehr ins dunkelblaue gehende Farbe, eine weniger ausgeprägte Naht und lässt sich leichter vom Stein („Kern“) lösen. In einigen Gebieten Österreichs wird jede Pflaumenart als Zwetschke (mit k) bezeichnet. Das deutsche Wort „Zwetschge“ stammt wahrscheinlich von „Damascener“ ab, nach Damaskus benannt, dem Ursprung des Pflaumenhandels. http://de.wikipedia.org/wiki/Zwetschge
von JoDo am Feb.2007

 
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Standard in at: die Zwetschke
Standard in de: die Zwetsche
Standard in ch und de: die Zwetschge

(Variantenwörterbuch)
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von Standard am May.2016

 
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Die Art "Pflaume" (Prunus domestica) hat noch 7 Unterarten. Die "Zwetschge" (Prunus domestica subsp. domestica) ist eine davon.

Die Frucht der Unterart "Zwetschge" ist "blau bis blauschwarz, bereift, 4 bis 8 Zentimeter lang, länglich-eiförmig und verjüngt sich zu den beiden Enden hin deutlich. Der Steinkern ist ei- bis halbmondförmig, abgeflacht, an beiden Enden zugespitzt und beinahe stechend. Er ist 0,47- bis 0,58-mal so dick wie lang. Seine Oberfläche ist höckerig-netzig. An der Bauchseite ist er besonders stark gegen das Stielende vorgezogen. Die Rückenfurche ist schmal und weist schräge Kammstriche auf. Das Fruchtfleisch ist mäßig saftig, fest und löst sich leicht vom Kern und bei Ofenhitze behält es seine Form (...)" (Wkipedia)

Aus der Unterart "Zwetschge" wurden jedoch über ein Dutzend unterschiedliche Sorten gezüchtet.
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von Standard am Jul.2016

 
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Grösse, Form und Farbe der Früchte der Art "Pflaume" sind je nach Unterart unterschiedlich.
"So kommt zwischen schwarz, blauschwarz, blau, blaurot, violett, purpurrot, rot, gelb und gelbgrün eine große Variantenbreite von Farben vor. Die Früchte sind allerdings meist bereift, zwischen 1 und 8 Zentimeter lang, kugelig bis länglich-eiförmig, gefurcht und hängend. Das Fruchtfleisch schmeckt süß bis herb und ist saftig. Der Steinkern ist über 13 Millimeter lang, kugelig bis ellipsoid, gekielt, mehr oder weniger abgeflacht und glatt bis höckerig. An der Rückenfurche sind meist Kammstriche vorhanden. (...)" (Wikipdia)
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von Standard am Jul.2016

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.