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Bei : Quecke ( Ackerunkraut )


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Bei

Quecke ( Ackerunkraut )


Kategorien: Natur

Erstellt von: gloife am Dec.2007

Ähnlich klingend:  
BH  
+48
   
Bau
+2
   
Biß
-1
   
Bai
+2
   
ba
+3
   
Bua
+7
   
Bu
+4
   
Bi
+6
   
Beau
+1
       
Bui
+2
       
Boa
+4
 

Links: Österreichisches Wörterbuch : Bei V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (5)



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Die Gemeine Quecke
(Elymus repens ssp. repens; Syn.: Elytrigia repens, Agropyron repens, Triticum repens) ist eine Pflanzenart in der Familie der Süßgräser (Poaceae). Der Name der Quecke ist aus queck, quick = zählebig entstanden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Quecke
von JoDo am Dec.2007

 
0
Also ich habe das Kraut als
"Baier" im Ohr, mit "Bei" wurden die Bienen bezeichnet (Beihäusel - Bienenstock, Beibischel - Goldruten).
von JoDo am Dec.2007

 
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Bei uns war das auch der Bei. Meine Mutter vernichtet ihn heute noch wo sie ihn findet.
von HeleneT am Dec.2007

 
0
@ all allgemeine Frage
wenn da ein Daumen neben dem Wort zu sehen ist wie kann ich diesen aktivieren? bzw bei der Bewertung berücksichtigen. danke im voraus zott
von zott am Dec.2007

 
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Die heilige Wikipedia schreibt:
In Österreich ist die Bezeichnung „Bayer“ gebräuchlich.
von JoDo am Dec.2008

 
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Bei Bayern?
JoDo berichtet, in Wikipedia stehe, 'Bayer' sei in Österreich für 'Quecke' gebräuchlich. Der Autor dieser WP-Behauptung
Wikipedia-"Experte" Nr. 80.121.14.1 hat Gehörtes sehr eigenwillig mit dem Freistaat assoziiert. Die Bemerkung verschwand endgültig am 17. Dez. 2008
Peier, Beier, auch Peuer, Päuer geschrieben, ist vor etwa 900 Jahren aus dem Tschechischen gekommen - schon vor der mhd. Diphthongierung zu [ai]

zu/von tschech. 'pyř' - 'Quecke'

Das slowen. 'pir' ( - später allerdings zum 'Dinkel' geworden) hat parallel dazu zum "Paier" in Kärnten geführtAuch die Formen "Baia, Bair, Bajer" (in Niederösterreich und dort hyperintellektuell gelegentlich tatsächlich auch "Bayer" geschrieben!) sowie "Peierich" (Steiermark) scheinen auf und sind wie "Paier" in Kärnten slawischer Herkunft.(Henriette's Herbal Homepage: Triticum repens).http://tinyurl.com/3kwjey2

Beim "Bei", das in NÖ ebenfalls verbreitet ist, hat offenbar irgendwer irgendwann nicht mehr genau hingehört, wodurch ist der letzte a-Laut verloren gegangen ist.


Dass die Bayern ebenfalls aus Böhmen gekommen sind, das, ehe sie dort ihren Namen vom Land übernahmen, bereits ein Bojer-Heim gewesen war, dürfte dem Unkraut namens "Peier/Bei" wohl unbekannt sein.


Vgl. : Peter Wiesinger, Österreich als Sprachgrenz- und Sprachkontaktraum.
In: Germanische Linguistik Heft 103 (1999), S. 516. http://tinyurl.com/3jas3p3

von Koschutnig am Dec.2008

 
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Steht noch immer!
http://de.wikipedia.org/wiki/Quecken#Etymologie
von JoDo am Dec.2008

 
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s. a. "Beier"

von Koschutnig am Sep.2011

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.