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Nebochant : minderwertiger, geringer Mensch


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Nebochạnt

der
minderwertiger, geringer Mensch


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Zwischenmenschliches, Schimpfworte - liebevoll bis leicht

Erstellt von: ernie am Aug.2007

Region: Wien 2, Leopoldstadt (Wien)

Ähnlich klingend:        

Links: Österreichisches Wörterbuch : Nebochant V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (13)



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von (jiddisch):
nebbich
Judæo-German term carrying the sense of "regret" and "pity." It is used as a noun, an adverb, and most often as an interjection; e.g., "Nebich, the poor man"; "He is a great nebich" (object of pity). The etymological explanation is doubtful. Zunz ("G. V." p. 456)thinks it is of Polish origin; others, as M. Gruenbaum ("Judisch-Deutsche Chrestomathie," 1882, p. 394), derive it from the German "Nie bei euch," based on Lam. i. 12, which Jewish commentators (Rashi, Ibn Ezra, and others) read as "May such a calamity not come upon you." Polish Jews often use the Hebrew words of that passage, "Lo 'alekem," in the same sense.A. D.
http://www.jewishencyclopedia.com/view.jsp?artid=151&letter=N
von JoDo am Aug.2007

 
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Travnicek:
"Wos red ich mit Ihnen, Sie Nebochant!" (Travnicek in der Apotheke)
http://www.youtube.com/watch?v=1-cKpL2gAAU


von JoDo am Aug.2007

 
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Tut mir leid, JoDo, da haben wir gleichzeitig einen ähnlichen Kommentar verfasst. Auch ich kenne das Wort aus "Travnicek in der Apotheke".
"Wos? Se haum ka Gastritis? Was red ich dann die ganze Zeit mit Ihnen, Sie Nebochant". Leider weiß ich noch immer nicht ganz genau, was das Wort bedeutet. Okay, irgendein Mensch, auf den man hinabblickt, aber ob verächtlich oder (wie in JoDos Erklärung angedeutet) mitleidig-bedauernd, weiß ich nicht. Für eine Beurteilung dürfte so viel aber reichen. *** UND: Ich nehme an, JoDo hat nichts dagegen, dass ich meinen Kommentar parallel zu seinem stehen lasse. Erst als ich mit meinem fertig war, war der andere da. Danke, JoDo.
von Brezi am Aug.2007

 
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@brezi:
Selbstredend!
von JoDo am Aug.2007

 
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Treffer in der Duden-Suche
1. Neb|bich, der; -s, -e [jidd. nebbich, eigtl. = armes Ding] (abwertend): unbedeutender Mensch.
2. neb|bich [H. u.]: 1. (Gaunerspr.) leider; schade. 2. (salopp) nun, wenn schon; was ...
von JoDo am Sep.2007

 
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Jiddisch
"armer Teufel" laut Fritz K.M. Hildebrand "Underground Humour in Nazi Germany 1933-1945"-'nébechinker' ='armer Schlucker'(Jiddisches Wörterbuch, Dudenverlag)
von Koschutnig am Jun.2008

 
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»"Was red i dann mit Ihna, Sie Nebochant?" - Ein Nebochant ist ein kleinkarierter Mensch, ein Unsympath, und so nebochantisch schauen einen auch der Thoma an, der Graf in diesem anderen Entwurf. « (Gerd Holzheimer: „Auf Trüffeljagd im Fünfseenland: eine kulturelle Spurensuche“)

von Koschutnig am Dec.2013

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.