Hornstein (kroatisch: ''Vorištan'') ist eine
Marktgemeinde im Bezirk Eisenstadt-Umgebung im
Burgenland in
Österreich. In Hornstein gibt es zahlreiche Angehörige der burgenlandkroatischen Volksgruppe.
Geografie
Hornstein liegt am Westhang des
Leithagebirges an der Grenze zu
Niederösterreich. Hornstein ist der einzige Ort in der Gemeinde.
Geschichte
Der Ort wurde erstmals 1271 als ''terra zorm'' urkundlich erwähnt und gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu
Ungarn (
Komitat Sopron). Die deutsche Ortsname ist die Spiegelübersetzung der ungarischen mittelaltrischen Version ''Szarvkő'' (''Zorwku'', 1347; ''Zarwku'', 1364; ''Harrenstein'', 1415; ''Hornstheyn'', 1485). Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch
Geschichte des Burgenlandes).Marktgemeinde ist Hornstein seit 1752 (durch VO vom 21. Dezember 1844 Wiederverleihung, laut Landesarchiv Erneuerung 1847).
Wappen
Beschreibung des Gemeindewappens: roter Hintergrund, eine symbolische Burg auf einer Anhöhe, darüber schwebend ein längliches Horn von rechts nach links zeigend.
Politik
Bürgermeister ist Herbert Worschitz von der SPÖ. Amtsleiter ist Ing. Wolfgang Szoldatics. Die Mandatsverteilung (23 Sitze) in der Gemeindevertretung ist SPÖ 15, ÖVP 7, FPÖ 1, Grüne 0 und andere Listen 0 Mandate.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Die 1782 erbaute Pfarrkirche besitzt ein
Rokoko-Tabernakel. Die
Pietà-Säule wurde 1715 errichtet. In Hornstein befinden sich ferner die Reste einer Burgruine.
Wirtschaft und Infrastruktur
In Hornstein befinden sich mehrere Industrie- und Gewerbebetriebe. Hergestellt werden unter anderem
Armaturen, Fensterverkleidungen,
Glasfasern, Gummibänder und
Kunststoff-Teile.
Persönlichkeiten
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Hans Sedlmayr, österreichischer Kunsthistoriker
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Karl Stix, österreichischer Politiker
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Rudolf Thalhammer, österreichischer Politiker