Deutsch - Österreichisch : Zepter - Szepter

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Deutsch - Österreichisch : Zepter - Szepter


Österreichisch :

Szepter , das

Aussprache :

Sstzepta (österr. aber auch veraltete Schreibweise)

Deutsch :

Zepter

 
Eingereicht von :anachoret ( Region : Wien 4.,Wieden)
Eingereicht am :2010-02-12 19:42:31
Verwendung :selten
 
Kategorien : noch keine Kategorie




Kommentare
Ohne diesen Eintrag [ von klaser am 2010-02-13 00:44:33 ]
hätte ich das für eine Verballhornung a la infiszieren gehalten.
Beispiele: [ von anachoret am 2010-02-13 01:24:27 ]

"Die erste Abbildung des Szepters der Universität findet man in der Darstellung des Trauerzuges beim Begräbnis des Universitätsgründers Erzherzog Karls II"
Quelle:http://www.uni-graz.at/uarc1www/uarc1www_geschichte/uarc1www_symbole/uarc1www_szepter.htm

"Die in der weltlichen Schatzkammer verwahrten Gegenstände sind von höchstem Rang; sie spiegeln mehr als tausend Jahre europäischer Geschichte wider. Besonders hervorzuheben sind die Insignien und Kleinodien des Heiligen Römischen Reiches mit der Reichskrone: Sie bilden den bedeutendsten Kronschatz, der sich aus dem Mittelalter erhalten hat. Der Meßornat und andere Kostbarkeiten des Ordens vom Goldenen Vlies gelangten im späten 18. Jahrhundert aus Brüssel nach Wien. Die Krone Kaiser Rudolfs II. (1552 - 1612) sowie Reichsapfel und Szepter des Kaisers Matthias (1557 - 1619) wurden von Franz I. (II.) (1768 - 1835) zu Insignien des Erbkaisertums Österreich gewählt." Schatzkammer Schweizerhof, Hofburg
Quelle: http://lipizzaner.at/system2.html?/static/page27.html

"Der nachstehende Ablauf wurde am 4. Dezember 1998 unter Zuhilfenahme von magischen Zaubertricks von Ensemblemitgliedern der Wiener Bieroper im Nibelungen-Kellergewölbe der Corona zelebriert.... (Es erscheint Wein und spricht) Gegrüßet seist Du, Hoher Herr! Rubinene Zeit bricht herrlich jetzt an in Nibelungias düsterer Halle. Wein ist mein Name und Wein mein Gebet, Wein ist die Kraft und das Glück! In mir liegt die Klarheit, die Heimat, die Milde, d’rum kehret zum Wein zurück. Wenn ihr mich fragt, wem die Palme gebührt im Wettstreit der drei Elemente: Ich bin die Basis vom göttlichen Trank, das Szepter mir in die Hände. (...)"
Quelle:http://www.nibelungia.at/krambambuli/krambambuli.htm


"ABENDWIND(beiseite)
Was sag´ ich ihm? Wie rett´ ich mich?

BIBERHAHN(sich den Bauch frottierend)
Mich druckt´s im Magen fürchterlich.

ABENDWIND(für sich, resignierend einen Entschluß fassend)
Ich werd´ ihn schön stad vorbereiten. (Laut zu Biberhahn.)
Wir sind Herrscher zwar mit Szepter und Kron´,
Doch ´s Schicksal hat zu g´wissen
Zeiten Auf unserein´ grad´ sein´ Passion.

Quelle:Johann Nepomuk Nestroy: Häuptling Abendwind

"Das Zepter (österreichisch und veraltet auch Szepter, von griechisch skeptron: Stab; skeptein: stützen) ist ein Teil der Krönungsinsignien. Es ist ein ellenlanger Stab aus wertvollem Metall, meist reich verziert mit Edelsteinen. Es ist das Symbol eines Herrschers eines Reiches und wurde ursprünglich getragen von Kaisern und Königen, später auch von Fürsten.." Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Zepter
Wann immer [ von Koschutnig am 2010-08-28 22:17:15 ]
ich irgendwo "Zepter" les´, reißt´s mich und ich muss mich stessn: Das ist ja die draußige Schreibweise, so fremd kommt´s mir vor! Die Übersetzung "D: Zepter" wär´ aber ausreichend. Im Kommentar steht ja, dass es außerhalb Österreichs veraltet ist.
Beurteilungen
2010-02-13 02:19:06(Wien 12.,Meidling): Qualität=2: Bekanntheit=80%
   
2010-02-13 05:42:26(Wien 18.,Währing): Qualität=2: Bekanntheit=80%
   
2010-02-13 09:22:49(Graz(Stadt)): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2010-02-15 15:58:23(): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2010-08-28 22:09:18(Klagenfurt(Stadt)): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   
Szepter

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Letzte Aktualisierung: 04:55:12#


Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.