Die Gemeine Quecke [ von JoDo am 2007-12-26 07:46:25 ]
(Elymus repens ssp. repens; Syn.: Elytrigia repens, Agropyron repens, Triticum repens) ist eine Pflanzenart in der Familie der Süßgräser (Poaceae). Der Name der Quecke ist aus queck, quick = zählebig entstanden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Quecke
Also ich habe das Kraut als [ von JoDo am 2007-12-26 07:54:33 ]
"Baier" im Ohr, mit "Bei" wurden die Bienen bezeichnet (Beihäusel - Bienenstock, Beibischel - Goldruten).
[ von HeleneT am 2007-12-27 11:14:27 ]
Bei uns war das auch der Bei. Meine Mutter vernichtet ihn heute noch wo sie ihn findet.
Bei Bayern? [ von Koschutnig am 2008-12-12 18:46:41 ]
JoDo berichtet, in Wikipedia stehe, 'Bayer' sei in Österreich für 'Quecke' gebräuchlich.
Wikipedia-Experte Nr. 80.121.14.1 hat sich wahrscheinlich nur telefonisch informiert!
Peier, Beier, auch
Peuer, Päuer geschrieben, ist vor etwa 900 Jahren aus dem Tschechischen gekommen - schon vor der mhd. Diphthongierung [i:] zu [ai]
zu/von tschech. 'pyř' - 'Quecke'
slowen. 'pir' - heute 'Dinkel'.
Auch in Kärnten "Paier"
Bei "Bei" hat offenbar irgendwer irgendwann nicht mehr genau hingehört, und so ist der letzte a-Laut verloren gegangen
Dass die Bayern ebenfalls aus Böhmen gekommen sind, das, ehe sie dort waren, schon ein Bojer-Heim gewesen war, dürfte dem Unkraut Peier/Bei unbekannt sein.
WP erzählt übrigens nur noch bis zur nächsten Sichtung vom "Bayer"
Ref.: Peter Wiesinger, Österreich als Sprachgrenz- und Sprachkontaktraum.
In: Germanische Linguistik Heft 103 (1999), S. 516