Kleine Warenkunde... (zu Leichtmilch) [ von anachoret am 2010-02-09 22:12:46 ] "Milch und ihre Handelsformen:
Auf dem Markt gibt es eine breite Palette an Konsummilcharten, die sich im Wesentlichen in ihrem Fettgehalt und ihrer Haltbarkeit unterscheiden. Unter Konsummilch versteht man jene Milch, die zum direkten Verzehr an Konsumentinnen und Konsumenten abgegeben wird. Grundsätzlich gelangt Milch pasteurisiert in den Handel. Die Lagerfähigkeit beträgt durchschnittlich vier bis sechs Tage.
* Extravollmilch
* Halbfettmilch
* Haltbarmilch
* Kinder-Frischmilch
* Kondensmilch
* Leichtmilch
* Magermilch
* Rohmilch
* Trockenmilch
* Vollmilch
* Vollmilch mit natürlichem Fettgehalt
* Vorzugsmilch"
Quelle: http://www.wien.gv.at/lebensmittel/lebensmittel/uebersicht/milchprodukte/milcharten.html#leicht
Die deutschen "Küchengötter" äußern sich hierzu:
" Leichtmilch/Extramilch: Diese Milchsorten gibt es in Österreich. Leichtmilch wird auf 1 % Fett eingestellt, der Extramilch gibt man so viel Fett dazu, dass sie 4,5 % davon enthält und besonders cremig ist."
Quelle: http://www.kuechengoetter.de/rezepte/warenkunde/209878/Milch.html Erstklassig! (zu abtäuschen) [ von Koschutnig am 2010-02-09 20:50:33 ] Und Johannes von Saaz ist mit seiner "Anmutung" im Ackermann aus Böhmen - 1PS? - so um 1400 noch frühneuhochdeutscher dran: "Alle tag new anmutung oder keufen, alle wochen fremde aufsetzung oder muffeln"
Hg. v. Johann Knieschek, Prag 1877, Reprint
v. G. Olms, Hildesheim 1968, S. 45
Allerdings meint er mit seiner "Anmutung" wohl "Zumutung" . § 25 StVO Kurzparkzonen (zu Kurzparkzone) [ von anachoret am 2010-02-09 20:18:03 ] (1) Wenn und insoweit es zu bestimmten Zeiten aus ortsbedingten Gründen (auch im Interesse der Wohnbevölkerung) oder zur Erleichterung der Verkehrslage erforderlich ist, kann die Behörde durch Verordnung für bestimmte Straßen oder Straßenstrecken oder für Straßen innerhalb eines bestimmten Gebietes das Parken zeitlich beschränken (Kurzparkzone). Die Kurzparkdauer darf nicht weniger als 30 Minuten und nicht mehr als 3 Stunden betragen.
(2) Verordnungen nach Abs. 1 sind durch die Zeichen nach § 52 Z 13d und 13e kundzumachen; § 44 Abs. 1 gilt hiefür sinngemäß. Zusätzlich können Kurzparkzonen mit Bodenmarkierungen in blauer Farbe auf der Fahrbahn oder auf dem Randstein sowie mit blauen Markierungsstreifen an den im Bereich einer Kurzparkzone vorhandenen Anbringungsvorrichtungen für Straßenverkehrszeichen, Beleuchtungsmasten oder dergleichen gekennzeichnet werden.
(...)
Also m.E. ist der Begriff in Österreich weitaus
verbreiteter - lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
Die deutsche StVO kennt den Begriff "Kurzparkzone" nicht, dort gibt es Parkraumbewirtschaftungszone bzw. eingeschränktes Haltverbot.
Ist jemandem "Blaue Zone" für K., das
in der Wikipedia im Artikel Parkraumbewirtschaftung als landläufiger Ausdruck genannt wird, bekannt?
Quelle: http://www.jusline.at/25_Kurzparkzonen_StVO.html Nunja... (zu abtäuschen) [ von anachoret am 2010-02-09 19:14:09 ] Anmutung: So gesehen ist mit folgenden Zeilen Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen
(1622-1676) wohl Mitfavorit für den Titel "Erster Autotester neuhochdeutscher Zunge":
"Under diesem Gespräch fieng es an unvermerckt zu tagen / und solches verursachte bey uns allen wiederum einen Lust zu schlaffen / wie dann zum öfftern zu geschehen pflegt; solcher Anmutung folgten wir / und thäten die Augen zu / uns noch ein par Stund innerlich zu beschauen / stunden auch nicht ehende auf / als bis uns der Appetit der Mägen zu etlichen Dutzet kleinen Pastetlin und einem Trunck Wermur nöthigte"
Wieland, Goethe, Tieck gebrauchten es ebenfalls - davon abgesehen hat es, nicht bloß im vagen Sinn von Eindruck, offensichtlich in der Psychologie eine eigene Begriffskarriere durchgemacht,
namentlich in der Gestaltpsychologie, die die sogenannten Anmutungsqualitäten erforschte.
antäuschen - wahrlich kein Austriazismus, kommt aus der Welt des Sports, in der es für "König Fußball" reserviert zu sein scheint - das Englische
kennt ebenfalls nach Sportarten differenzierte Ausdrücke für Täuschungsmanöver, die den Gegner durch einen angedeuteten Spielzug in die Falle der eigenen Antizipation und der daraus resultierenden Reaktion laufen lassen: to deke im Eishockey, to dummy a pass/ dummy pass bei Rugby,to disguise a shot auf dem Tennisplatz und bei Badminton. Fallen jemandem Entsprechungen ein?
abtäuschen: der Sinn von a. in den beiden Zitate zu "Stimmenfangpraktiken" in der deutschen Innenpolitik scheint mir treffender durch "abluchsen" oder dgl. erfasst zu sein.
Johannes Gauglica schließlich, wohnt - nach eigenen Angaben in einem anderen Artikel über das Ärgernis der Kurzparkzone auf dieser Seite - in Wien, motorline.cc nennt im Impressum einen Firmensitz in Klosterneuburg. Zweifelsohne sind das nur Indizien...
:-) Die "ab-und-an"- Sprachschöpfer (zu abtäuschen) [ von Koschutnig am 2010-02-09 16:24:24 ] - abtäuschen, abmildern, abschlanken antäuschen, andenken, Anmutung - sie und ihre hiaflatn Nachbeter sind nicht nur in Österreich daheim:
"Bill" sagt:
4. September 2009 um 13:10:
Seehofer ist nicht jeden Tag Wirtschaftsminister, sondern ein Luftschloss-Architekt, der mit der Einstellung “Das Erzählte reicht” herumläuft und den Wählern damit Stimmen abtäuschen will.
http://www.news-adhoc.com/zeil-verwahrt-sich-gegen-seehofer-kritik-idna2009090449213/
"Bayer20" sagt: 06.09.2009 13:49:
Rufmord- und Wählertäuschungsplan der CSU. ...
Den orientierungslosen, ehemaligen FDP-Wählern durch das Vorheucheln "Schutzmacht der kleinen Leute" die Wählerstimme abtäuschen!
http://www.focus.de/politik/deutschland/wahlen-union-steigt-in-wahlkampf-ein-dauerstreit-mit-fdp_aid_433234.html
Natürlich sind´s in erster Linie die Auto-Tester hüben und drüben, denen wir ja auch die grandiose Wiederbelebung der "Anmutung" in der Alltagssprache verdanken: Zurück zum Motor: Wer sich von Rallyestreifen & Co. abtäuschen lässt, erwartet beim Start den großen Kraftschub. Stattdessen bekommt man vollendete Höflichkeit
„Paddy und wir . Mini One 1,4 - im Test“
Johannes.Gauglica@motorline.cc21.09.2007 http://www.motorline.cc/autowelt/index.php/article=141097
"linken" (zu eine Linke gedreht) [ von Koschutnig am 2010-02-09 14:42:37 ] steht in ugs. Deutsch für "täuschen". canoo.net bietet zum Oberbegriff betrügen die Beispiele: "Sie hat ihre Freundin beim Skat gelinkt."
"Er linkte seinen Kumpel ab und verschwand."
Ist eine "Linke" also nicht eher etwas, das zu einem "Leger" führt?
Harpfe ganz aktuell (zu Harpfe) [ von Koschutnig am 2010-02-09 14:17:46 ] KLEINE ZEITUNG 29.01.2010 um 21:14:
» In der Südtiroler Grenzgemeinde Innichen wurde am Donnerstag von der "Stiftung Harpfe" des Südtiroler Speckriesen Senfter die gleichnamige Zeitschrift aus der Taufe gehoben...
"Mit dem Geld, das der Stiftung zur Verfügung steht, sollen jene Harpfen erhalten werden, die heute noch bestehen", sagte die Vizepräsidentin der Stiftung, Gerda Dolezal-Senfter... Diese Kulturgüter auf den Feldern und Wiesen in den drei Tiroler Landesteilen mit dem Namen "Harpfe" sollen restauriert, die Dokumentation publiziert werden. Stiftungs-Präsident Helmut Rizzoli: "Die Zeitschrift `Harpfe´ will diesen Spuren publizistisch nachgehen [...] Die Menschen sollen ein Gefühl dafür bekommen, dass die Geräte nicht einfach altes Holzgerüst sind, sondern dass die einheimische Kultur ja auch ein bisschen die Mentalität darstellt."« http://tinyurl.com/ycz4nal (zu hopp - genommen) [ von zott am 2010-02-09 14:08:25 ] den Franz homs gestan hopp - gnuma, i glaub der hod a Linke draht.................... Weibl. Sadismus?? - Mehr zu anachorets Scheitlknien in Bayern (zu Scheitlknien, das) [ von Koschutnig am 2010-02-09 13:32:26 ] und zur Psychologie von Remigius ["luststeigernde Aktivität im Rahmen sado-masochistischer Sessions"]- mit dirty Pictures.Festdamen-Bitten der Altschützengesellschaft Stetten ...auf der Suche nach Festdamen für das nächstjährige Vereinsjubiläum ... "Fahnenmutter", "Trauermutter", "Fahnenbraut" und "Patenbraut...
Ein Angebot der beiden Vorstände in Form von 3 Kuchen konnte die Damen noch nicht erweichen... Sie bestanden darauf, dass die Vorstandschaft beim "Scheitlknien" ihren Wunsch bekräftigte. Und so baten sie die komplette Vorstandschaft nach vorne, um auf den spitzen Unterlagen "Platz zu nehmen". Der Schriftführerin erlaubten die Damen aus Solidarität, sich auf einen "Rundling" zu knien. Aber auch das flehentliche Bitten auf der unbequemen Unterlage konnte die 4 Frauen nicht erweichen. Damit die "Scheitlknieer" nicht gleich schlapp machten, erhielten sie eine Stärkung: ungesalzene Nudeln und die dazugehörige "Suppenbrühe" aus dem Bierkrug
...http://www.asg-stetten.de/damenbitten.htm
Fotos: http://www.asg-stetten.de/damenbittenbilder.htm zu anhauen (zu anhauen) [ von rodeutsch am 2010-02-09 13:07:08 ] "anhauen" bedeutet auch " einen Fremden ansprechen und etwas fordern " ( im Sinne von belästigen) Als rituelle Handlung beim Bittstellen ... (zu Scheitlknien, das) [ von anachoret am 2010-02-09 12:43:13 ] existiert das Scheitlknien
offensichtlich im bayerischen Brauchtum:
"Nun war das offizielle Bittstellen angesagt. Festausschussvorsitzender Sebastian Biberger, 1. Vorstand Martin Biberger, 2. Vorstand Anton Luginger, 1. Kommandant Sebastian Maier und 2. Kommandant Alois Luginger knieten vor Herrn Diener nieder und brachten das Anliegen der Freiwilligen Feuerwehr vor(...)
Bereitwillig und sichtlich erfreut übernahm Herr Diener die ehrenvolle Aufgabe des Schirmherrn und wies darauf hin, dass doch die Feuerwehren die "Privatarmee" eines Bürgermeisters seien. Er erfülle gerne den Wunsch der Feuerwehr Paindlkofen und wolle den Schutz und Schirm während der 3-tägigen Feierlichkeiten nach bestem Können lenken.
Die Zusage des gewonnenen Schirmherrn wurde mit einem gebührenden Applaus der Gäste und einem Tusch der Blaskappelle belohnt.
Nachdem sich das "Scheitlknien" für die Mitglieder des Festausschusses gelohnt hatte, wurde mit der Familie des Schirmherrn auf gute Zusammenarbeit angestossen."
Schirmherrnbitten am 24.07.2004 in Paindlkofen.
Quelle:http://www.paindlkofen.de/Aktuelles/Gr%FCndungsfest-Schirmherrnbitten.htm
(Auf der Seite finden sich auch Photos) Wie geht das?... (zu abtödeln) [ von Meli am 2010-02-09 12:25:19 ] Volle Minusbewertung ohne einen Kommentar abgeben zu müssen??? 2010-02-07 10:07:49(Graz(Stadt)): Qualität=-2: Bekanntheit=-100% Hiefler-Fotoserie (zu Hiefler) [ von Koschutnig am 2010-02-09 12:04:00 ] vom Weißensee zeigt die Aufstellung der Hiefler (Hiafler, Hiefel, Hiafl): http://tinyurl.com/yfv8lev Keine Tol(l)patsche oder Dummköpfe!! Synonyme? (zu Harpfe) [ von Koschutnig am 2010-02-09 10:36:57 ] Heumandl, Heureiter, Hiefler, Dieme, Heinzen, Hoanzn*) usw. sind alle - mit Ausnahme der Tiroler "Stiefler"**) - mehr oder weniger ähnliche, weil temporäre Techniken der Getreide- und Heutrocknung: 1 sehr lange senkrechte Stange mit Ansätzen ( "Hiefler") bis 3 Stangen wie ein Indianerzeltgerüst. Die Harpfe hingegen ist ein festes Bauwerk: 2 Steher (heute leider oft aus Beton), verbunden durch Querstangen, mit einer stabilen Eindeckung (heute leider oft aus Blech) Ist so eine Harpfe leer, ruft sie in mir stets quälende Erinnerungen an qualvolle Turnübungen an der Sprossenwand hervor. Schönes Harpfenbild aus Sexten: http://de.wikipedia.org/wiki/Harpfe "Hoanzn"-Foto: http://www.brauchtumsseiten.de/a-z/h/huanze/home.html **)"Stiefler"-Bilder: http://rudolf-nautilus-wagner.info/download/pdf_kraxe.pdf http://www.fotos-online.de/image_details.php?iid=830515 Es scheint nicht nur so... (zu Edikt) [ von anachoret am 2010-02-08 23:21:59 ] " Ö: Edikt
Def.: Der Terminus "Edikt" bezeichnet eine öffentliche Bekanntmachung eines rechtlich relevanten Sachverhalts.
Rechtsgrundlage: z.B. § 44a AVG, § 3 AO, § 71 EO, § 813 ABGB.
Kommentar: Das aus dem Lateinischen stammende Wort "Edikt" (lat. edicere: verkündigen) findet sich in der österreichischen Rechtsordnung an verschiedenen Stellen. In allen Fällen
bezeichnet es eine öffentliche Bekanntmachung eines rechtlich relevanten Sachverhalts (z.B. das "Versteigerungsedikt" bei einer Versteigerung). In erbrechtlichem Kontext kommt der Terminus in § 813 ABGB vor, der die Einberufung der Verlassenschaftsgläubiger regelt:
"Dem Erben oder dem aufgestellten Verlassenschafts-Curator steht es frey, zur Erforschung des Schuldenstandes die Ausfertigung eines Edictes, wodurch alle Gläubiger zur Anmeldung und Darthuung ihrer Forderungen auf eine den Umständen angemessene Zeit einberufen werden, nachzusuchen, und bis nach verstrichener Frist mit der Befriedigung der Gläubiger inne zu halten."
Statistik: Der Terminus "Edikt" kommt in 152 Entscheidungen des OGH vor.
D: Öffentliche Bekanntmachung
Rechtsgrundlage: z.B. § 52 PStG, § 948 deutsche ZPO, § 9 InsO.
Kommentar: Das BGB verwendet an verschiedenen Stellen (z.B. beim Fund und bei der Versteigerung) den Terminus "öffentliche Bekanntmachung". Der Terminus "Edikt" ist im deutschen Recht nicht gebräuchlich.
Statistik: Der Terminus "öffentliche Bekanntmachung" kommt in über 2000 Entscheidungen, der in Österreich gebräuchliche Terminus "Edikt" nur in 3 Entscheidungen höherer deutscher Gerichte vor."
Quelle: Mag. Michael Kucharski:Austriazismen im Erb- und Familienrecht, Wien 2009. (zu Edikt) [ von Compy am 2010-02-08 22:38:01 ] Ein Beispiel aus Deutschland: >Mit dem Wormser Edikt wurde am 26. Mai 1521 Martin Luther auf Betreiben des Heiligen Stuhls durch Kaiser Karl V. reichsrechtlich zum Ketzer erklärt.< - siehe: >http://www.kathpedia.com/index.php/Wormser_Edikt< Doch scheint das Wort Edikt immer mehr aus dem D-deutschen Sprachgebrauch zu verschwinde, auch wenn in Rätselzeitungen immer wieder danach gefragt wird. laut wikipedia (zu Harpfe) [ von JoDo am 2010-02-08 21:59:54 ] sind Heureiter, Heumanderl, Dieme und Harpfe Synonyme oder zumindetst ganz nah beieinander.
http://de.wikipedia.org/wiki/Harpfe @albertusmagnus (zu Einschichthof) [ von Compy am 2010-02-08 20:24:06 ] Habe mich mal umgehört zu dem Thema: Eine Frau aus dem Land Hessen nannte mir Aussiedlerhof als Bezeichnung für ein außerhalb der Dorfgemeinschaft liegendes Gehöft. Vor allem im Westen und Nordwesten Deutschlands entstanden diese in der Nachkriegszeit (hat aber nichts mit Aussiedlern zu tun). Vorteil dieser Höfe waren bessere Expansionsmöglichkeiten als in der Enge dörflicher Gemeinden.
Aus Sassnitz (Insel Rügen an der Ostsee) wurde mir Bauernschaft genannt. Hier scheint es aber regionale Unterschiede zu geben. Meines Wissens geht dieser Begriff eher in Richtung Weiler, also einer kleinen Ansammlung meherer Einzelgehöfte.
Und zu guter Letzt: der Einödhof ist als einzeln stehendes Gehöft im Chiemgau bekannt.
Wenn`s nach Google geht, (zu abschlanken) [ von Koschutnig am 2010-02-08 14:53:51 ] ist dieses Unwort wohl eine österr. Erfindung, die sich ausbreitet: Seiten aus Österreich: 1320 Seiten aus Deutschland: 856. Erstmals gehört aus ansonsten recht geschätztem Busek-Mund. Seither ist´s (neben dem gleich scheußlichen leistbar, das ebenfalls in A häufiger ist als in D) eins der Politiker-Lieblingswörter geworden: "Sozialstaat abschlanken" (Schüssel); "den Staat abschlanken" (Mertel); "wo müssen wir abschlanken, wo muss investiert werden? " (Bundesheerreformkommission); "Voves denkt auch an ein Abschlanken der Wahlkreise" (SPÖ.at); "Abschlankung des europäischen Pensionssystems" (Mayrhuber); "Landtage und Bundesrat in Frage stellen, Staat auf Kernaufgaben abschlanken" (Junge Industrie). Wenn "ab-schlanken" "schlank machen/ schlank werden" bedeutet, was bedeutet dann "ab-fetten"??? (zu ausheben (Briefkasten)) [ von Koschutnig am 2010-02-08 14:22:18 ] "Regelmäßig wird der Briefkasten ausgehoben und die Anliegenwerden zu mir weitergeleitet", erklärt Wohnbaulandesrat Uwe Scheuch. kommunalnet - das Gemeinde-Intranet http://tinyurl.com/yhn9f8w Aus: "Die Post macht Schule. Das Handbuch für Lehrer", Seite 6: "Aktionskarten: Briefkästen ausheben (=leeren)/Postsäcke transportieren/Verteilmaschinen bedienen/Post-LKWsfahren/Pakete verladen" http://tinyurl.com/ylaw7jf Obgleich in Wörterbüchern als "österr." gekennzeichnet, offenbar auch in der Schweiz: " Die Schweizerische Post z.B. hat das Ausheben ihrer 8000 öffentlichen Briefkästen (115 000 Aushebungen pro Woche, einschliesslich Samstag und Sonntag, technologisch gut in den Griff bekommen"Union Postale 2/2005, S. 14. Weltpostverein, CH-3000 Bern. http://www.upu.int/union_postale/2005/union_postale_2005-2_de.pdf
So wie einst, (zu Aushebung) [ von Koschutnig am 2010-02-08 13:52:07 ] wenn Soldaten gebraucht wurde, junge Männer "ausgehoben" wurden, werden nun Akten, Bücher usw. aus Archiven etc. "ausgehoben", wenn man ihrer bedarf.
B. trägt das in rastloser Arbeit namentlich im Stuttgarter Staatsarchiv ausgehobene Material zur Lebensgeschichte dieser bedeutenden und weitblickenden Führergestalt [...] sorgsam in zumeist streng chronologischer Ordnung zusammen.(DWDS:
Jahresberichte für deutsche Geschichte 2. Jg., Leipzig 1928, S. 624 ) vgl. Eintrag http://www.ostarrichi.org/wort-16721-at-%28sich%29+den+Akt+ausheben+lassen.html
Musikinstrument/Folterinstrument/Sieb/Heutrockner/Bett (zu Harpfe) [ von Koschutnig am 2010-02-08 13:37:56 ] Im 6. Jh. schreibt ein röm. Autor von der "harpa" als einem germanischen Musikinstrument, und Franzosen ( harpe), Italiener, Spanier, Portugiesen entlehnen sie dann ( arpa). Auch bei den Angelsachsen blieb the harp das Instrument. Die alten Sachsen hingegen scheinen höchst unmusikalisch gewesen zu sein, denn im Altsächsischen wird die harpa zum Foltergerät! Bei den Holländern wird sie ein Sieb, bei Tirolern bleibt die mittelhochdeutsche Form erhalten (p>pf in der "2. Lautverschiebung" wie Appel>Apfel), und die parallelen Stangen des Heutrocknungsgestells assoziiert man mit den Saiten des Instruments. War es dann das Heu, das auch zur Schlafstellen-Bedeutung der Harpfn führte? Die Stäbe des orthopädischen Lattenrostes mit Mittelzonenverstärkung, flexibler Absenkung und Schulter-Nackenwipp-System dürften es ja eher nicht gewesen sein. Von hinterlistigen Reifen und den Vorteilen der Technik für einen mündigen Gebrauch derselben durch Leser und Leserinnen... (zu abtäuschen) [ von anachoret am 2010-02-07 21:57:06 ] "Bei den
Reifentests wurden außerdem sämtliche elektronische Hilfen von ABS
bis ESP mitgeprüft, praxisgerecht wie im Alltag. Und notwendig, weil
manche Reifen die Elektronik so abtäuschen können, dass sie gar nicht
funktioniert."
Quelle:http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20020221_OTS0045
"... Diskussionen, die in Print-Medien geführt werden leben großteils davon, dass sie mit Auslassungen und Miß-Interpretationen arbeiten, die deswegen "einigehn", also ein nicht so firmes Publikum abtäuschen können, weil der vorige Text eben nicht im selben Atemzug abrufbar ist.
...
Im Netz, auf diesem Info-Podium der Vertiefung, ist genau das möglich, sinnhaft und (allerspätestens seit 2.0) auch Usus."
Quelle: http://fm4.orf.at/stories/1632926/
Im Wienerischen (zu Harpfe) [ von JoDo am 2010-02-07 21:01:04 ] bezeichnet dasselbe Wort bekanntlich ´Bett´.
Kann es sich dabei um ein und dieselbe Wortherkunft handeln? Seltsam , (zu panieren) [ von Koschutnig am 2010-02-07 21:00:54 ] dass das zarte, vorsichtige Panieren, das auf das früher übliche gewaltige Klopfen des Schnitzels folgt, die Bedeutung des Verdreschens angenommen hat. Ist´s ein Zeichen dafür, wie desinteressiert die Bengel an der Mutter Arbeit eigentlich stets waren? Bei der Gelegenheit (zu Unblachte) [ von JoDo am 2010-02-07 20:54:13 ] wurde eigentlich nach einem ´Brillant´ gefragt. Den kenne wiederum ich nicht (wenn es auch im thread herauszuahnen war).
Wer weiß mehr? Aus einem Forum: (zu Unblachte) [ von JoDo am 2010-02-07 20:46:16 ] owa da "brillant" is wos aundas!
und woos?? sogs... :confused:
schau kinderl, ma hods oder ma hods ned... ´s gfüü fia d´ sproch! :D
wer is bei dir a kinderl? di schick i um zigrettn, waun i tschickn tät! tz
und woos?? sogs... :confused:
rods weida!
klana tipp: is nix fia brustschwoche und kinda! ;)
wer is bei dir a kinderl? di schick i um zigrettn, waun i tschickn tät! tz
owa geh mariandl!
mir san ned weit ausanaund...do kemma ruhig mitanaund um d´ mülli gehn! :D
i trink nur gas müch, soweit wü i mit dir net geh.............
kim du moi no goisern, daun kimst ohne doimetscher a net weit. :p
na daun loss ma hoid die sprache der liebe sprechen! :herz: die braucht kan doimetscha. wurscht obs a nega, a kineser oder sunst wer is! :D
eh bessa... wäu daun schittst wieder die mülli aus wäus d´ beim gehn so schlapfst und daun schiabst es auf mi. sogst i hob di gstessn! :mad: :D
rods weida!
klana tipp: is nix fia brustschwoche und kinda! ;)
na dann ist es Schnaps (oder?)
TATATTATAAAAAA!!!
darodn! :D
a brillant is a unblachter, meistens a zwetschkerner wanns noblich zuageht beim wirschtlsiada.
wann der herr wurstfachverkäufer owa a nebbuchant is hod er nur an büllichn obstler parat.
eh......... :D
http://www.parents.at/forum/archive/index.php/t-91854.html 1868 - 1975/79 - 2005 (zu Unblachte) [ von anachoret am 2010-02-07 20:46:15 ] "Ein Amusement unterm Galgen? Gewiß, und noch dazu ein superbes! Das letzte »Volksfest« dieser Gattung fand in Wien am 30. Mai 1868 (zufällig am Namensfeste Kaiser Ferdinands des Gütigen) statt und galt dem Halse des dreiundzwanzigjährigen Raubmörders Georg Ratkay, eines freilich verwahrlosten Subjektes...Kluge Leute wandern deshalb bereits um die Mitternachtsstunde nach der Gratis-Galgenarena und okkupieren die strategischesten Punkte.... Und so war´s auch diesmal. Um ein Uhr nacht kamen sie angezogen in dichten Scharen, lachend und kreischend und johlend und jubilierend und lagerten sich im Grase. Es waren die »Habitués vom Galgenturf«, beiderlei Geschlechtes, konfiszierte Gesichter, Stammgäste der anrüchigsten Kneipen, stabile Insassen der schmutzigsten Höhlen des Elends und des Lasters, ein mixtum compositum aus der vielköpfigen Genossenschaft der Gauner, so daß man weiland Schufterles bekannten Bericht variieren und sagen konnte: Alles, was von der gewissen Sorte nicht in Zuchthäusern, Spitälern und sonstigen k.u.k. Besserungsanstalten gerade verwahrt gewesen, war der Hatz vorangezogen. Bis der Morgen graute, trieb das Gesindel den heillosesten Unfug. Als es endlich Tag ward, und die Verkäufer und Ständer kamen und ihre »Delinquentenwürstel«, »Armesünderbretzen«, ihren »Galgendanzinger« etc. ausriefen, da ging der Janhagel erst recht los, und die Tausende und Abertausende wurden so kreuzfidel, wie es seinerzeit auf dem Brigittenauer Kirchtage Mode war. »Was glauben S´ denn«, meinte ein Mann in Hemdärmeln, der seinen siebenjährigen Buben aus dem Schnapsflaschl trinken ließ, »was glauben S´ denn, so was sieht man nit alle Tag!« – »A Glasl Unblachten wett´ i, daß ´n nit padanir´n!« rief ein anderer und stieß mit seinem Stamperl an. – »Gilt!« war die Antwort. »Padanirt muß er werd´n, weil er a Ungar is, und weil s´ d´ Ebergeny a padanirt habn!« Quelle: Friedrich Schlögl (1821–1892): Wiener Blut und Wiener Luft. Skizzen aus dem alten Wien. Residenz-Verlag, 1997. "Mundl: Jetzt hau´n wir uns ein gepflegtes Bier in die Venen... Herr Ober, zwei Unblachte und zwei Seidel." Quelle: "Ein echter Wiener geht nicht unter" "Oba der Jörgl woa ja für die Türken.
Im ORF 1 hob ih den Jörgl am Brunnenmarkt gehn sehn, wie er die Türken mit : meine Freunde !begrüsst hot.Da Jörgl war bei unsan Branntinger und hot a poar Gschirrln gsoffen. Haum de wul nochher de Gschirrl ogwoschn? Nix hobns gwaschn, sondern alles vollgekotzt weils unsern Unblachten net vatrogn hobn." Quelle: Mehrere Postings vom 25. Dezember 2005 http://meidling-forum.at/forum/viewtopic.php?p=11139 - Nachweise bei Karl Kraus (zu Bumstinazi) [ von abdalnur am 2010-02-07 15:56:28 ] Nachweise im Online-Archiv der "Fackel" (http://corpus1.aac.ac.at/fackel/) von Karl Kraus:
F 357,38 (1912)
"der nach jedem Meter Bumstinazi macht"
F 384,2 (1913)
"erschrecken und, bumstinazi, unten liegen."
F 632,10 (1923)
der nom de guerre »Bumstinazi« so wenig Zuspruch findet. Verdrängt (zu Hilge) [ von Koschutnig am 2010-02-07 15:54:37 ] worden ist nicht das bemerkenswerte, die Landschaft prägende Architekturelement, wohl aber dessen alte Mölltaler Bezeichnung. "Harpfe" ist nun das übliche Wort dafür geworden, das sich von Osttirol und dem Pustertal her ausgebreitet hat. (zu Köse) [ von Koschutnig am 2010-02-07 15:48:55 ] Der ältere Begriff "Köse" oder "Kese", der sich nur noch im oberen Gailtal (und als "Kesne" in Graubünden, CH) findet, ist durch den aus dem Pustertal stammenden Begriff "Harpfe" fast zur Gänze verdrängt worden. (zu Harpfe) [ von Koschutnig am 2010-02-07 15:35:51 ] Das Verbreitungsgebiet der Harpfe erstreckte sich früher von Kroatien über das westliche Slowenien, Teile der Steiermark, ganz Oberkärnten bis ins oberste Mölltal [...] bis nach Ost- und Südtirol. Aus der Gegend um Innichen und Sexten stammt auch die Bezeichnung "Harpfe" und diese ist seit dem 13. Jahrhundert als solche nachgewiesen.(WP) http://de.wikipedia.org/wiki/Harpfe Bilder: http://commons.wikimedia.org/wiki/category:Kozolec?uselang=de So ganz trifft´ s die Übersetzung "vom Bundespräsidenten..." nicht! (zu Professor) [ von Koschutnig am 2010-02-07 13:57:56 ] In D ist das Ländersache. So verleiht z.B. auch der Senat der Hansestadt Hamburg einen gleichlautenden Titel: Ehrungen, Auszeichnungen und Kulturpreise des Senats
Das Recht der Ehrung liegt beim Senat[...] Ehrentitel "Professor/Professorin"
1947 wurde beschlossen, Personen mit dem Ehrentitel "Professor" zu ehren, die sich auf dem Gebiet der Wissenschaft und Kunst (einschließlich Musik) hervorragende Verdienste erworben haben.http://www.hamburg.de/rathaus/207176/ehrungen.html Oder in Baden-Württemberg: Ehrentitel "Professor"
Im Auszeichnungsgesetz ist festgelegt, dass der Ministerpräsident das Recht hat, den Ehrentitel „Professorin“ oder „Professor“ zu verleihen[...]
Voraussetzung für die Verleihung sind herausragende Leistungen im Bereich der Wissenschaft, der Kunst oder der Forschung oder bei der Vermittlung von Wissenschaft, Kunst oder Forschung. Hinzu kommt, dass diese Leistungen einen außergewöhnlichen Beitrag zur Wissenschaft, zur Kunst, zur Forschung oder zum Geistesleben des Landes darstellen müssen.http://www.stm.baden-wuerttemberg.de/de/Ehrentitel_Professor/212622.html Saarland: SAARBRÜCKEN: Ministerpräsident Peter Müller hat in der Staatskanzlei den Ehrentitel „Professor“ an drei saarländische Unternehmerpersönlichkeiten verliehen. Ausgezeichnet wurden...http://www.wochenspiegelonline.de/content/nachrichten/saarland/article/peter-mueller-verleiht-ehrentitel/ Hessischer Landtag, Anfragebeantwortung v. 12.12.2007: "Der Ehrentitel `Professorin´ oder `Professor´ wird in Hessen Personen, die sich in besonderer Weise um Wissenschaft und Kunst verdient gemacht haben, verliehen. Der Titel kann nicht erworben werden." "Eine Auszeichnung mit dem Ehrentitel...alleine aufgrund von Spendentätigkeit ist in Hessen noch nicht erfolgt und wird es auch künftig nicht."http://tinyurl.com/y8v5lng Im Freistaat Sachsen kann der Ministerpräsident Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um Wissenschaft, Technik, Kultur oder Kunst in Sachsen verdient gemacht haben, im Einvernehmen mit der Landeshochschulkonferenz oder dem Kultursenat den Titel eines `Professors ehrenhalber´ verleihen."http://tinyurl.com/y8v5lng
Ähnlich in Brandenburg.
Die W"ä"chte lebt! (zu Schneewächte) [ von albertusmagnus am 2010-02-07 10:01:18 ] Zumindestens in der Steiermarkausgabe der Kleinen Zeitung vom 07.0.2010 auf Seite 36!
Der Autor Robert Engele scheint die "W echte" ebenfalls nicht zu schätzen, vielleicht inspiriert
ihn so wie mich die M ächtigkeit der Schnemassen zur W ächte? G- oder K-, (zu Krafl) [ von Koschutnig am 2010-02-07 09:50:36 ] das ist hier die Frage... Während das Wort im Österr. WB unter "Graffl" oder in Herbert Fussys "Wörterbuch der Alltagssprache: Auf gut Österreichisch" unter "Graffl, auch "Graffel" zu finden ist, schreibt Pohl es als "Khrāfl". Nun ergbt sich in Zeiten der Grise (wie man das jetzt öfters im Kultursender Ö1 gesprochen hört) die Frage: Wenn [gri:se] doch "Krise" geschrieben wird, wie wäre dann die Schreibung für [grafl]?
p.s. Um einem evtl. Gegenargument zuvor zu kommen: Beileibe nicht jedes "gr-" wird in Kärnten [khr] gesprochen - man spricht durchaus Gramalan, Grantn, Grund, sau grob... Ist das wörtlich (zu Zizzile) [ von JoDo am 2010-02-07 04:18:48 ] also im Sinn des ´Frankfurter´ Würschtls
oder übertragen, ´Solche Würschtl, die Wiener´
zu verstehen? Guugln (zu Ziberl) [ von JoDo am 2010-02-06 22:11:40 ] kãã ii aa!
Fix nooamoi, warum muas ma dees ois söwa moch´n! ..und zwar (zu Waffenpass) [ von klaser am 2010-02-06 21:21:35 ] zum Unterschied von der Waffenbesitzkarte. Wäre das auch ein EIntrag? OBSTarrichi (zu Ziberl) [ von Koschutnig am 2010-02-06 20:03:32 ] Wildpflaume, 1.x schriftlich bei Hildegard von Bingen (Zibarte/Ziparte), bei uns oft "Zwieberln" Du - Laurin1: (zu Ziberl) [ von JoDo am 2010-02-06 19:00:26 ] Weder weiß ich, was ein Ziberl, noch, was eine Ziparte ist.
Bitte erkläre das einmal! liGrü JoDo "Waffenschein... (zu Waffenpass) [ von anachoret am 2010-02-06 15:29:54 ] ... heißt im Waffenrecht in Deutschland und der Schweiz die Erlaubnis zum „Führen“ bestimmter Schusswaffen. In Österreich ist dies der Waffenpass." http://de.wikipedia.org/wiki/Waffenschein Auf Sedlaczeks "Wiederentdeckung des Klefuzianers" (zu Klefizianer, Klefuzianer) [ von Koschutnig am 2010-02-06 14:32:48 ] in der Wiener Zeitung (URL s. JoDo-Kommentar) postet Dr.Herbert Michner am 16.12.2005 15:37:32 :
»Türkische Wurzeln.
Das Wort kommt aus dem Türkischen (kilibik oder kylybyk) und heißt dort "Tölpel, Pantoffelheld". Hierauf gelangte das Wort als "Turzismus" in das Kroatische und Serbische, vorerst an der Militärgrenze, phonetisch slawisiert in Klebècan in derselben Bedeutung. Dieses Wort war auch geläufig in der Wojwodina und in Syrmien. Es war belegt in allen kroatischen und serbischen Wörterbüchern bis Ende des 1. Weltkriegs. In Agram wurde es auf "agramerski deutsch" umgewandelt in Klefucijaner, in der erweiterten Bedeutung "Geizkragen".
Ich selbst [schreibt Dr. Michener] hörte diesen Ausdruck in Agram noch oft in den 1970er Jahren von Personen, die vor 1914 geboren worden waren, z. B. über ein Ehepaar: "ona je nobl, ali on je smucig kao Klefucijaner" (= Sie ist nobel, doch er ist schmutzig wie ein Klefuzianer.) M. E. hängt das Wort mit Konfuzianer (wohin kam das n und woher das l?) ebenso wenig zusammen, wie die Seeschlacht von Salamis mit den ungarischen Salamis.«
http://tinyurl.com/ye6utaf Vielerorts (zu Professor) [ von albertusmagnus am 2010-02-06 13:08:26 ] wird Österreich ob seiner Titel belächelt, aber welches andere Land kann
sich schon eines Schlagerbardens wie Professor Udo Jürgens rühmen? " I war ein Idealist... (zu dazu gehen) [ von anachoret am 2010-02-06 13:07:48 ] ...Was war i? Bei der NSV...a nationalsozialistische Volkswohlfahrt. Da hat si kaner was denkt, wenn er dazua gangen is. Heit is ma ja aa überall...bei der Gewerkschaft und so..."
Quelle: Carl Merz/Helmut Qualtinger: Der Herr Karl.
"Wenn ich es dir verspreche, dass ich die Feuerwehr nicht mehr aus Spass anrufe, dann halte ich es auch. Wann darf ich zur Feuerwehr dazu gehen? ..."
Quelle: Gästebucheintrag auf der Seite der FF Pöllau anno 2005, http://www.ffpoellau.at/ @albertusmagnus : Einmischung (zu Frigga) [ von Koschutnig am 2010-02-06 12:01:02 ] dankscheens "scheinbar" war schon richtig, denn obgleich der bewusste Gesuchte hier in DAHAM schon lange nichts mehr von sich hören ließ, war seine letzte Registrierung im FORUM erst am 11. Jänner 2010 um 22:11. Lautlich erinnert (zu Klefuzianer) [ von albertusmagnus am 2010-02-06 11:02:20 ] diese Bezeichnung für einen kleinlichen Menschen an Chinesisch, der Ausdruck
wird aber wohl von wo anders herrühren. Wird auch als Synonym für Geizhals
verwendet, dafür gibt es einen eigenen Eintrag! @dankschmee.... (zu Frigga) [ von albertusmagnus am 2010-02-06 07:06:01 ] So wie Du mir auf meine Frage "Was willst Du uns sagen" jetzt geantwortet hast,
ist es allgemein verständlich, vorher konnte sich vermutlich nur Deine Seilschaft
einen Reim darauf machen...
Ich habe mich daher auch nicht um eine Antwort "bemüht", sonder schlicht wissen wollen, was D U eigentlich willst, für einen Nichteingeweihten ergab Dein Kommentar
keinen Sinn.
Nachsatz:
Ist der nachgefragte User scheinbar oder anscheinend nicht mehr da? Liebe nachita, (zu einrauchen) [ von albertusmagnus am 2010-02-06 06:50:40 ] ich danke für Dein Lob, es ist mir wie Öl hinunter gegangen! Ich bin immer wieder froh, wenn ich andere an meinem reichen Wissensschatz teilnehmen lassen kann, Ostarrichi soll ja nicht nur unterhalten, sondern auch bilden. Und so komme ich wieder einmal mei- nem selbstgestellten Bildungsauftrag nach und korrigiere Dich insofern, als daß der von
Dir zitierte Ambros-Song aus 1973 datiert!
Sollstest Du fürderhin irgend etwas wissen wollen, ich habe stets ein offenes Ohr für Dich... @anachoret (zu glatt) [ von klaser am 2010-02-06 01:49:13 ] Zwei Hinweise: Zweck dieses Werks ist u.A. festzustellen, was wo wie gesagt wird. Wenn Du ohne Angabe Deiner sprachlichen Heimat bewertest, kann das nicht örtlich zugeordnet werden, schade. Bei "glatt" würde unliniert / blanko als Übersetzung genügen, das Weitere könnte in einem Kommentar zur GEltung kommen. Erstaunlich, (zu glatt) [ von klaser am 2010-02-06 01:45:24 ] lt. Yahoo-Ergebnissen ist das tatsächlich österreichisch. Also auch noch von mir (zu Fut) [ von klaser am 2010-02-06 01:37:18 ] ein Beitrag: "außen haarig, innen hohl" deutet in Richtung Vulva + Interieur, womit die entsprechend derbe Übersetzung Fotze wäre. Das Mädchen Mari Huana von Wolferl Ambros 1985 (zu einrauchen) [ von nachita am 2010-02-05 18:51:47 ] Ich bewundere Menschen mit einem so immensen Allgemeinwissen, der in jeder Hinsicht stets zu jedem Wort eine präzise Beschreibung und Kommentar in einer Form wie man sie nur aus einer Dissertation zu lesen pflegt, kennt. Einzig eine Dis. hat immer ein Literaturverzeichnis. So kann der Wissbegierige noch mehr darüber erfahren.
Doch Ostarrichi soll in erster Linie doch jedem verständlich sein. Nicht jeder hat Dein Niveau und versteht alles. Noch dazu sucht das Volk nach einfachen Wörtern. Teilweise aus purem Spaß. Der in letzter Zeit durch Fremdeinwirkungen leider ein wenig in den Hintergrund gedrängt wird.
Sollte nicht das gesprochene Wort auf der Straße vor einem Doktoratsstudium stehen, Möchte ich doch auch einmal zuerst meine Diplomarbeit vorlegen.
werten Gruß N.
Möglicherweise (zu Kammerschauspieler,-in) [ von anachoret am 2010-02-05 16:39:49 ] handelt es sich bei dieser "Erfindung" um einen Ersatz für den in der jungen Republik nicht mehr tragbaren Titel "k.u.k. Hofschauspieler/in", wie Josef Kainz beispielsweise einer war,
abgeleitet von dem Titel des/der "k.u.k. Kammersängers/-in", dem Wunsch entsprechend, eine Tradition, hier die Auszeichnung der Künstler und Künstlerinnen von staatlicher Seite, trotz geänderter politischer Bedingungen, ja einer anderen Herrschaftsform aufrechterhalten zu wollen.
Sowohl "Hofschauspieler/in" als auch "Kammersänger/in" sind sicher keine auf das Gebiet der k.u.k. Monarchie beschränkten Titel,
"Kammer"-Titel haben wohl ihren Ursprung in der finanztechnischen Einrichtung der Hofkammer, eine frühneuzeitliche Erfindung, die unter anderem die entsprechenden Besoldungsetats für bei Hof Bedienstete verwaltete. Österreich hat denTitel vielleicht erfunden - (zu Kammerschauspieler,-in) [ von Koschutnig am 2010-02-05 15:14:55 ] - "Ehrentitel" seit 1926*) - aber jetzt haben auch andere ihre "Kammerschauspieler(innen)": "Im Anschluss an die Vorstellung von `Brassed off- Mit Pauken und Trompeten´ wird Almuth Schmidt von Stadtpräsidentin Cathy Kietzer in Anwesenheit von Kulturdezernent Gert Meyer, Generalintendant Daniel Karasek und Verwaltungsdirektor Dr. Ralf Klöter der Titel „Kammerschauspielerin der Landeshauptstadt Kiel“ verliehen." Ist aber erst die dritte! http://ostholstein.mediaquell.com/2010/01/04/almuth-schmidt-wird-kammerschauspielerin-839/
•*) "Auf Anregung von Burg-Direktor Franz Herterich schuf Bundespräsident Michael Hainisch 1926 den Kammer-Titel für darstellende und ausübende Künstler auf dem Gebiet der Musik und darstellenden Kunst. Seit dieser Zeit gibt es in Österreich Kammerschauspieler bzw. Kammersänger. Die ersten österreichischen Kammerschauspieler waren Maria Mayen, Maria Mayer, Raoul Aslan und Willi Thaller. Sie alle erhielten den Titel noch im Jubiläumsjahr 1926. In späteren Jahren blieb der Titel nicht mehr auf Mitglieder des Burgtheaters beschränkt, sondern wurde, wenngleich selten, auch an solche des Theaters in der Josefstadt und anderer österreichischer Bühnen vergeben." http://tinyurl.com/ydle2uo Im elsässischen Strassburg (zu Fut) [ von Koschutnig am 2010-02-05 14:51:04 ] " wurden diejenigen, welche das Bürgerrecht durch Heurath einer Strassbürgerin erlangt hatten, ehemals spottweise `Vutbürger´ genannt"Johann Karl Schuller: Beiträge zu einem Wörterbuche der siebenbürgisch-sächsischen Mundart, Prag 1865, S. 21 Blaue Lippen soll man meiden... (zu Langsame) [ von anachoret am 2010-02-05 12:09:14 ] "...zu deinen Fragen über den Karlsplatz in Wien
HALTE DICH VON DORT FERN
du bist schneller drin als was dir lieb ist
die Leute mit den blauen Lippen und Zähnen die du gesehen hast die haben Somnubene genommen (gelutscht) das sind l a n g s a m e da gibt es Sommal Praxln Anxiolyt Roypal durch die wird man extrem langsam im Gehirn und Körperlich die fressen dein Gehirn auch mit der zeit auf also wirst du dumm durch diese sachen"
Quelle: http://www.mariaebene.at/sos/index.php?&topic=1460.msg3305#msg3305 @shadow (zu Kassiere ( Plural / Mehrz.)) [ von pestfeee am 2010-02-05 10:39:00 ] Die von dir vorgenommene Änderung nehme ich gerne an,
vergebe dir auch das uneingeschränkte Recht hiemit
meine Einträge zu ändern, verbessern.!
Ganz lieben Dank an der Stelle auch für deine aufmunternde PN!
Feee @albertuslapsus........ (zu Frigga) [ von dankscheen am 2010-02-05 08:12:42 ]
Deine Frage lautete: was ich euch damit sagen will?
Nun – die zimbrischen Sprachinseln riefen eine Erinnerung hervor,
an einen User, der scheinbar nicht mehr da ist und dessen Namen
mir entfallen war.
Und Du wirst es mir nicht glauben, dass gerade Du dich um eine Antwort
(wenn auch nicht die gestellte Frage) „bemüht“ hast überraschte mich nicht. *g
Nachsatz:
Sollten auf meiner Seite Verwirrungen bestehen wie von dir in den Raum gestellt,
so sei gewiß habe ich sie -falls gegeben- fest im Griff,
und entlaste dich hiermit gerne der Sorge um mich. *g
Von (zu Prater) [ von JoDo am 2010-02-05 06:12:59 ] ´pratum´ (lat.: Wiese) @Compy (zu Buckelpiste) [ von albertusmagnus am 2010-02-05 06:12:31 ] "Kupiertes Gelände" stammt eigentlich aus der Militärsprache und beschreibt ein Gelände, das nicht glatt wie ein Kinderpopo ist, sondern von Gräben und Kuppen
durchzogen ist. Daß Du schon zu DDR-Zeiten den Namen Buckelpiste kanntest, zeigt,
wie verbreitet der Ausdruck ist, dessen Wurzeln aber in Österreich liegen dürften.
Zur "Einschicht": "Einöde" trifft für mich nicht zu, der Ausdruck birgt für mich etwas
Unwirtliches. Ein "Weiler" sind für mich eine Ansammlung mehrer Bauernhöfe in ein-
schichtiger Lage. Wie nennt man also in DE einen einzeln abseits von anderen Ge- höften gelegenen Hof in romantischer Umgebung? Zur (zu Beugel) [ von JoDo am 2010-02-05 06:03:30 ] Erläuterung:
http://www.stroeck.at/frameset.html?page=produkt_details.aspx?queue=570&ceid=3094 In Favoriten gelegen (zu Böhmischer Prater) [ von albertusmagnus am 2010-02-05 05:54:44 ] hat sich aus der Werkskantine der Wiener Ziegelwerke Mitte des 19ten Jhd. ein Naherholungsgebiet
am Fuße des Laaer Berges entwickelt. In Anlehnung an den großen Bruder und der Tatsache, daß die
Fahrgeschäfte des Vergnügungsparkes hauptsächlich von Schaustellern aus Böhmen und Mähren be-
trieben worden sind, ist der Namen entstanden. Der Prater (zu Prater) [ von albertusmagnus am 2010-02-05 05:43:09 ] umfaßt weit mehr als den Vergnügungspark (Wurstelprater).
Ursprünglich kaiserliches Jagdgebiet, wurde das Gelände 1766 der Bevölkerung
zugänglich gemacht. Heute ist es ein beliebtes Ziel für Jogger und Spaziergänger,
der Name selbst hat sich im Sprachgebrauch außerhalb von Wien auf den Vergnüg-
ungsplatz reduziert. Ergänzend (zu Pick) [ von JoDo am 2010-02-05 05:27:01 ] möchte ich bemerken, dass ´Pick - Kleber´ sowohl den Klebstoff (UHU ...) als auch einen Klebestreifen ja sogar einen Wundschnellverband bezeichnen kann. Meine Kinder verlangten immer wieder bei kleinen Verletzungen ´Pick und Salbe´. Gefühlsmäßig (zu Brater) [ von albertusmagnus am 2010-02-05 05:25:01 ] würde ich "Brater" schreiben. Da damit eine große, protzige Uhr gemeint ist, könnte es von "Braten" herstammen.
"fette" Uhr = fetter Braten = "Brater"! @albertusmagnus (zu Buckelpiste) [ von Compy am 2010-02-05 00:00:06 ] Kupierte Skipiste - also so einen Ausdruck habe ich noch nicht gehört. Aber das Wort Buckelpiste kenne ich bereits seit den 1980er Jahren als damals noch DDR-Deutscher.
Bei der Gelegenheit: mit >Einschicht< meinst Du sicher eine Siedlungsform. >Weiler< oder >Einöd< käme als deutsche Entsprechung wohl am nächsten. @yota (zu Obers) [ von klaser am 2010-02-04 21:34:19 ] Der Artikel ist wohl von einem Moderator ausgebessert worden (siehe auch die Hinweise bei den Bewertungen), wodurch die diesbezüglichen Kommentare hinfällig geworden sind. Noch ein Reimrätsel zu diesem Thema: (zu Fut) [ von albertusmagnus am 2010-02-04 18:54:54 ] Was ist das?:
"Außen haarig, innen hohl,
wenn man reinfährt, tut es wohl."
Des Rätsels Lösung ist der Muff, gemeint aber ist die Fut, was auf ein Synonym für Vagina schließen läßt.
Andererseits heißt es im Zitat von Koschutnig fudenol, womit wohl der mons veneris gemeint sein dürfte
und fude daher die Vulva ist. Wobei es auch wahrscheinlicher ist, daß der Volksmund sich mit den außen-
denn mit den innenliegenden weiblichen Geschlechtsorganen beschäftigt. Doch wie oben schon geschrie-
ben, erinnere ich mich, daß es einstmals auch die Bezeichnung für eine Art Sack war, womit doch die Va-
gina gemeint sein könnte. "weibliche Scham", derb: "Fotze" (zu Fut) [ von Koschutnig am 2010-02-04 17:04:14 ] Mittelhochdeutsch "vut, fud" (s. Liederbuch der Clara Hätzlerin - Das möcht ain schöne fraw gesein!, Kommentar von ChrisB ). Auch schon in einem der Lieder Neidharts von Reuental (12./13. Jh.), wo ein "Dörper" (=Dörfler. dörper>dörpel>Tölpel) den berühmt gewordenen Griff "an den fudenol" (nol = Hügel) seiner Tänzerin tut, der auch auf Österreichs ältesten profanen Fresken in Wien I., Tuchlauben 19 (Stiegenhaus) zu sehen ist. Von mhd "vut" (v=f) abgeleitet erscheint seit dem 15. Jh. "Fotze" als Vulgärausdruck für den weibl. Geschlechtsteil. Als fud gibt es das Wort auch in mittelengl. Dialekten bzw. als fuđ im Altisländischen, und es ist, wie Brezi schreibt, auch im "Hundsfott" enthalten. Wahrscheinlich (sagen die etymol. Wb.) gebildet zu einem indogermanischen Stamm *pu = faulen, stinken (vgl. "stinkfaul" und "pfui!"). Lauter Narren? (zu Fex, Bergfex) [ von Koschutnig am 2010-02-04 16:14:23 ] Die etymologischen Wörterbücher von Kluge und Duden erklären die Herkunft von "Fex" als Kurzform von `Narrifex´ (Scherzlatein wie auch ein `Versifex´ zu `Pontifex´ u.a. wie z. B. `carnifex´ schon im 15. Jh. und immer wieder bis ins 17. Jh. ). In der Bedeutung "Narr" erscheint "Fex" im 18. Jh. in Tirol und wird auch von Mozart in Briefen 1777 und 1781 verwendet. Im Jahre 1792 reisten Joseph und Karl Wenzel, » der Arzneygelehrtheit Doctoren,« nach Salzburg und studieren den Kretinismus: Die Bezeichnung `Kretin,´ die aus dem Wallis und aus Piemont komme, sei den Salzburgern unbekannt. Hier sage man in manchen Tälern "Lappe, Teppeck, Trutsched". Aber » am gewöhnlichsten pflegt man einen solchen Menschen Fex zu nennen.« zitiert nach "Schwachsinnig in Salzburg,"
© Inghwio aus der Schmitten 1985 http://bidok.uibk.ac.at/library/schmitten-schwachsinnig.html
Eine Parallele in der bewundernden Umdeutung des Abnormen findet sich beim "Freak" (s. "Computerfreak"): Freaks waren "Missgeburten" (in den "Freak Shows" zeigte man auf Jahrmärkten die Dame ohne Unterleib und das Kalb mit zwei Köpfen)
@dankscheen (zu Frigga) [ von albertusmagnus am 2010-02-04 15:22:47 ] Was willst Du uns sagen? Vielleicht gar nichts und hast Dich nur
in Deinen eigenen Wirrungen verirrt? *ggg Zimbrische Sprachinseln? (zu Frigga) [ von dankscheen am 2010-02-04 14:36:41 ] Wenn ich mich nicht irre, erinnere ich mich an einen verirrten wirren alten Freund, der sich in den eigenen Wirrungen veirrt hatte *gg Der hatte gar beruflich damit zu tun...
Wie war doch nur sein Name?....*ggg
Starker Tobak! (zu Towak) [ von Koschutnig am 2010-02-04 14:12:12 ] » Das ist aber starker Tobak, wie er hier über seine Kollegen herzieht ... mit anderen Worten: eine Unverschämtheit. Dieser Ausdruck geht auf einen alten Schwank zurück, in dem sich ein Jäger über den Teufel lustig macht. Der Teufel wusste nicht, was ein Gewehr ist. Der Jäger machte ihm weis, es sei eine Tabakspfeife und bot ihm einen Zug daraus an. Als dem Teufel dann eine Ladung Schrot ins Gesicht gefeuert wurde, wunderte er sich: "Das ist aber ein starker Tobak". Heute wird diese Wendung meist dazu benutzt, um auf die Frechheit einer Aussage hinzuweisen..« ("Wörter unter der Lupe":
nextz.de.
Deutschunterricht/
Glossen/
Etymologie/
/Orthographie)
s.a. http://www.tabakanbau.de/de/poolinfo.php?id=8290 Jucheeeee.....servas dankscheeen!! (zu Zeit schinden) [ von Meli am 2010-02-04 13:01:20 ] Willkommen, machs dir gemütlich. Schön, dich hier zu lesen... stimmt, das Wort ist allgemeindeutsch. Ich habe es hier schon oft genug gehört. Weniger im KH, eher im privaten Bereich.
LG Meli Witzigerweise finde ich zwar auch (zu Zeit schinden) [ von dankscheen am 2010-02-04 12:56:09 ] dies kein österreich spezifisches Wort ist, ich jedoch im Gegensatz zu Feldkirch ohne "en" *g
zwar Bekanntheit gebe und kann und als deutsches Wort
voll abwerten muss.
Bei der Gelegenheit.........
Grias eich und Saludos das aktuelle Dreiergespann
an der "Tabellenspitze" *g also
Meli, shadow i pedrito!
dankscheen
Wollts mir mal kurz neben euch gemütlich machen! Ausnahmsweise ist Vagina (zu Fut) [ von albertusmagnus am 2010-02-04 11:50:27 ] die richtige hochsprachliche Übersetzung (bei Deutsch müßte eigentlich ein entsprechender
bundesdeutscher Zotenausdruck stehen). Die Fut war ursprünglich als eine Art Sack Vorläu-
fer des Reisegepäcks, geblieben ist der auf die Vagina übertragene Begriff und das Futteral.
Auch der Volksmund meint ganz klar die Vagina, ich erinnere mich an folgendes Poem:
"Die Fut ist keine Musicbox,
sie spielt auch keine Lieder,
sie ist nur ein Erholungsort
für steif geword´ne Glieder!"
Bei Frosch, Muschi etc. ist tatsächlich die Vulva gemeint, aber nahezu alle Einträge in dieser Richtung sind bei Ostarrichi - wohl in Unkenntnis - mit Vagina übersetzt, was doppelt falsch
ist, es gehörte eine bundesdeutsche Entsprechung und nicht der lateinische Anatomiebegriff
als Übersetzung hin! Meinem Wissensstand nach (zu Frigga) [ von albertusmagnus am 2010-02-04 11:33:35 ] ist die Frigga keine Kärntner Spezialität, sondern stammt ursprünglich aus dem Friaul. In Sauris, einer zimbrischen Sprachinsel im Kanaltal, habe ich die Speise als einheim-
isches Gericht genossen. (zu Obers) [ von yota am 2010-02-04 10:58:35 ] @klaser:
wieso Artikel ändern? "DAS Obers" stimmt ja. :-) |