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Lästig: ß wird nicht erkannt

von Lupina 02.01.2019
Sucht man derzeit ein Wort mit -ß, erhält man keine Auskunft. Beispielsweise ist zwar ein Dutzend Einträge mit "Grieß" vorhanden, die SUCHE aber meldet:

Ergebnisse für "Grie�"
Keine Wörter gefunden.


Prosit ! (= "es möge nützen")

Koschudnig 04.01.2019
Suche auf meinem PC:

Ergebnis erfolgreich!

https://www.directupload.net/file/d/5322/bst5m92t_jpg.htm

Vielleicht dein Browser keine Sonderzeichenunterstützung oder so ?

Lupina 04.01.2019
"ß wird nicht erkannt" - das wurde im neuen Volkswörterbuch geschrieben und bezieht sich auf dieses. OSTARRICHI verdaut ß ja tadellos und zeigt darüber hinaus sogar alles an, was im ÖVWB geschrieben wird, aber sind nun dort im ÖVWB vielleicht irgendwelche sabotierende Underground-Rütlischwurabkömmlinge am Werk, die sich weigern, das ß anzuerkennen? Geschluckt wird es ja, doch dann ist vorderhand Schluss: Einträge mit ß werden totgeschwiegen.




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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.