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warum

Igor 03.01.2012
In der Weststeiermark kennen ältere und natürlich auch jüngere Leute den seltenen Ausdruck für warum: may ja, wie es geschrieben wird weiß ich nicht, man spricht es fast wie das engliche may aus nur mit einer unhörbaren pause und beim ja wird die zunge nach unten gedrückt.
Ich hoffe was ich meine und verbleibe mit freundlichen Gruß, Igor

Re: warum

JoDo 06.01.2012
Also:
"fast wie das engliche may" sprich: me:i. also, das glaube ich nicht.
In Wien - von wo ich komme - sagt man:
ma
Ma, is dees schee! - übersetzt am besten mit: "Mein Gott". ist das schön!
Ma - jå! ... Mein Gott - ja!
Also: "Warum" ist es definitiv nicht.

Nachtrag:
Oder meintest Du das englische "my", ausgesprochen maaji?
Das kommt tatsächlich dem "warum" genauso wie dem wienerischen "ma" nahe.
"Maaji iis daejis schaeji!"

Re: warum

Amalia 13.02.2012
Für mich klingt das wie Ma-jo.
Zb: Wolltest du nich heute noch tanken fahren- ein entsetzter Ausruf: Ma -Jo oder Mei jo, des hab i ganz vergessen.
aus dem Zusammenhang gerissen ist das schwer zu beurteilen, , schein mir so ein Wortgefüge wie Jo eh, oder jo mei zu sein




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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.