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marb + heulig

Koschutnig 16.06.2008
[u:z6mjp2gb]Weinheber: "Straßenvolk":[/u:z6mjp2gb]

Der Hunger, d'Armut, 's Wana,
des san so unsre Tricks.
Und manchmal meutert aner,
aber's passiert scho nix.

Mit halten schon die Goschen.
Mir sa ja marb*) und stier.
"I bitt schön, nur an Groschen,
gnä Frau, aufs Nachtquartier!"

*) mit Ringelchen
Eine Ahnung hab ich ja, aber gibt's Konkretes dazu?
Und dazu?

[u:z6mjp2gb]Weinheber, "Waasst? Net? Verstehst?"[/u:z6mjp2gb]

"Die Pflasterer, verstehst, de stiern
mirs heulig aa."

oder aus [u:z6mjp2gb]"Der Ober an den Stift":[/u:z6mjp2gb]

"..und schmeißt dich in die Gruabn.
Und fragn d'Leut, haaßt's :'Is heulig nur
an alter Kellner g'sturbn' "


K.

Re: marb + heulig

JoDo 17.06.2008
marb:
mürb:
AT - Oberoesterreich o.ö. eher: marb
http://oewb.retti.info/oewb-public/show.cgi?lexnr=2vLayboJJnhx22qh7SVQl9nG5ATfHIYoQ82XCgqMLhBhS2/mB/DP\w==&pgm_stat=show

heulig:
heilich:
wie ugs., aber auch: sicher, heuchlerisch, bigott; bei (H) findet sich: der Bedienti (!) hat heilich vergessen, was eahm der Herr Graf gschafft hat
Peter Wehle, Sprechen Sie Wienerisch? S.174f

vlG
JoDo




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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.