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guten Rutsch IM Neuen Jahr

wuppl 22.12.2008
ein schönen zweiten hanukatag und gesegnetes fest

wie weibi hinterfragt hat warum ich zu einem guten rutsch IM neuen jahr komme, will ich das hier mal kurz beleuchten

der RUTSCH leitet sich nicht von dem zu dieser jahreszeit gängigen eis und schnee ab, von dem man gemeinhin annehmen möchte, dass auf selbigem tatsächlich geschlittert/gerutscht werden könnte, wenn man bereits in weinseeliger laune das neue jahr begeht sondern vielmehr vom jüdischen neujahrsfest "Rosch ha-Shanah"

aus dem jüdischen "Rosch" (=Anfang, Beginn) kommt der Wunsch dem Anderen einen guten Anfang IM neuen Jahr zu wünschen, insoferne sind die Wünsche der Leute, die einen Guten Rutsch INS Neue Jahr wünschen zwar grammatikalisch nicht falsch, aber leider von der Ableitung her.

lg und guten "rosch" IM neuen jahr
wuppl

Re: guten Rutsch IM Neuen Jahr

Weibi 22.12.2008
Na ja gut, wenn du's so siehst!

Bei der Gelegenheit wünsche ich allen ostarrichianern ein fröhliches, stimmungsvolles Weihnachtsfest, einen guten Rutsch IM Neuen Jahr und Hals- und Beinbruch!

lG, Weibi

Re: guten Rutsch IM Neuen Jahr

wuppl 23.12.2008
danke weibi für die frommen wünsche

meinst ich leite das zu biblisch her? so nach dem motto "IM anfang war das wort"?

lg
wuppl

Re: guten Rutsch IM Neuen Jahr

Weibi 23.12.2008
Nein nein, ich hab gar nichts gegen die Bibel (nebenbei bemerkt auch nichts gegen die Torah oder den Koran). Nur denke ich, dass den meisten unserer Landsmänner (mich eingeschlossen) die jüdische Herkunft dieses Spruches wohl unbekannt sein dürfte.

Soviel für heute und ein feierliches Weihnukka

lG, Weibi

Re: guten Rutsch IM Neuen Jahr

wuppl 29.12.2008
ich kann deiner "ich hab nichts gegen alle heiligen Bücher"-Regel viel abgewinnen, man/frau sollte alle mal gelesen haben, zumindest die zitierten 3, ist ganz interessant festzustellen, das eigentlich alle 3 im wesentlichen auf "liebe deinen nächsten wie dich selbst" als gemeinsamen nenner geführt werden können.

im übrigen wußte ich das mit der jüdischen herkunft auch nicht seit "jeher", sondern wurde durch eine charmant-witzige quizsendung mit einigen kabarettisten (im gegensatz zu den deutschen haben wir ja keine "comedians") darauf gebracht.

lg und gutten rutsch im neuen jahr

wuppl




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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.