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Lustmolch?

von Kuser4033bu 20.02.2015
Hallo - ich suche einen schönen österreichischen Begriff, der dem deutschen "Lustmolch" oder "Weiberheld" oder "Schürzenjäger" entspricht. Irgendetwas deftiges, kann eine positive wie negative Bedeutung haben.

Danke!

Lustmolch

berberitze 09.03.2015
Wie wärs mit "Weiberer"? Oder "Steiger"?
Auch "geiler Specht, wilder Hirsch ...."

Lustmolch

E egal 30.04.2015
Die Antwort wird zwar schon ein bisserl spät sein, aber Spechtler - wenn's in Richtung - gerne mal schauen geht oder Grapscher, wenn's der dann doch ganz gerne mal berührt.....

Lustmolche in Österreich?

Compy 01.05.2015
@E egal, "Spechtler" klingt gut, doch "Grapscher" ( nicht nur berühren sondern zugreifen, wie z.B. ein "Busengrapscher") ist allgemeindeutsch.

gampig

Held3000 14.02.2016
Das Adjektiv "gampig" passt auch dazu:

gampig

Lustmolch

Standard 02.05.2016
Das Nomen "Lustmolch" ist gemäss Duden umgangssprachlich; er sagt nicht wo. Es lautet gemeindeutsch (Standard in at, ch und de) "Lüstling".




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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.