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fehlende Wörter: schnallen

bondgirl 11.07.2007
steht für kapieren, verstehen, begreifen... zB: "Host as g'schnallt?" - "Hast du es verstanden?"

Re: fehlende Wörter: schnallen

1xEUROPA 03.10.2007
steht für kapieren, verstehen, begreifen... zB: "Host as g'schnallt?" - "Hast du es verstanden?"


Das stimmt wohl, aber der Ausdruck wird in Norddeutschland ebenso verwendet, ist also wohl nichts typisch österreichisches.

Grüße vom Hamburger in Wien
Werner

Re: fehlende Wörter: schnallen

inthi 03.10.2007
[quote]steht für kapieren, verstehen, begreifen... zB: "Host as g'schnallt?" - "Hast du es verstanden?"


Das stimmt wohl, aber der Ausdruck wird in Norddeutschland ebenso verwendet, ist also wohl nichts typisch österreichisches.

Grüße vom Hamburger in Wien
Werner[/quote] : kommt schnallen nicht von Schnalle und ist das dann nicht eine Gürtelschnalle????

wuppl 03.10.2007
ist nicht das Schließen der Gürtelschnalle das endgültige "Begreifen" der Hose?

greetz

inthi 03.10.2007
ist nicht das Schließen der Gürtelschnalle das endgültige "Begreifen" der Hose?

greetz


so langsam wirds begrifflich

Re: fehlende Wörter: schnallen

System 01.11.2012
Schnoin bedeutet abwertend auch Nutte und wird auch für Türgriff also Tüaschnoin verwendet.

Re: fehlende Wörter: schnallen

wuppl 02.11.2012
ist aber ein Unterschied, ob substantivisch oder als Verb gebraucht...

Re: fehlende Wörter: schnallen

takacsbecs 14.11.2012
Vergessen wir nicht, daß man auch "sein Bündel schnallen" konnte, was in diesem Zusammenhang vielleicht besser passt als die metaphorische Hose, für die es ja auch Träger gab...

Re: fehlende Wörter: schnallen

Weibi 22.11.2012
Es schnallt, kann auch ein lautes Geräusch sein, wie ein Donner nach dem Blitz!

Der Schnaller wird im Gehirn erzeugt, ergo: es ging ein Geistesblitz voraus, und dann hat es geschnallt und man hat begriffen! So, graphisch genug?

lG, Weibi

Re: fehlende Wörter: schnallen

System 25.11.2012
Ich würde vor so - wie mir scheint - "selbstgebastelter" Ethymologie (schnallen - Gürtel - die Hose begreifen) warnen. Sowas ist meiner Erfahrung nach meistens falsch.

Vgl. "bis zum Vergasen" hat nichts mit KZs zu tun sondern kommt aus der Zeit der massenhaften Holzkohlenproduktion (vor etwa 200 bis 300 Jahren) als Meiler im Wald ewig lang "brüteten".




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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.