Forum Wörterbuch Deutsch-Österreichisch



Forum > Ostarrichi > Allerlei > Was so… > Brezi vs Ostarrichi

Brezi vs Ostarrichi

Brezi 18.02.2012
Ich dachte, es sei besser geworden mit der Atmosphäre hier. Es ist genau gleich, nur dass mich jetzt weniger hier "liebhaben" als zu meinem Debut hier. JoDo kennt immer alles, was ich reinstelle, sodass wohl schon 70 % der Ostarrichianer annehmen werden, JoDo und Brezi seien derselbe. Meli hat ihre berechtigten Zweifel, ob ein Worr von mir stimmt, belegt die negative Bewertung mit aufwendig recherchierten Zahlen und bewertet daraufhin die anderen Wörter von mir erst gar nicht. Schlussfolgerung: die Korrelation zwischen Sympathie und Bewertung ist deutlich > 0.

Was neu (und gut ) ist: die jetzt viel größeren Aufwände beim Recherchieren und Argumentieren. Bravo, das ist super. Aber sonst ist Ostarrichi was es war: eine Seite von Persönlichkeiten, womit ich meine, dass man immer gleich persönlich wird. Darin will ich ab jetzt keinem von euch mehr nachstehen. In dem anderen Forum, das jetzt mein wichtigster Ort nach meiner Wohnung ist, kennt man das auch und die Hackln fliegen auch dort mitunter tief, aber seltener und vor allem besser sichtbar (nix Anspielungen oder personenabhängige Argumentation).

Ein Grund für mich, hier wegzugehen? Nein. Aber mit denen, die mich liebhaben, werde ich nun eher privat in Verbindung treten und meine Mitarbeit hier werde ich auf ein Maß heruntersetzen, das gerade noch so dahinköchelt, dass der Trennschmerz nicht unerträglich wird. Heißt: hie und da ein Wort eintragen, aber nix mehr groß Kommentare schreiben. Vielleicht als Moderator die Gästebucheintragungen sichten und all zu unflätige oder spammige rausschmeißen. Da ich ziemlich gut voraussagen kann, wer diesen meinen Entschluss wie
quittiert, bitte ich, von Kommentaren sowohl hier als auch persönlich an mich abzusehen. Es bräuchte niemand von euch seinen Namen druntersetzen und ich würde trotzdem mehrheitlich erraten, wer's ist.

Macht es gut. Ich habe sowieso manchmal das Gefühl, dass die Animositäten hier signifikant steigen, wenn ich mich unter euch mische. Ich kann nur keinen Grund finden und kann besten Gewissens frei nach Billy Joel sagen: I didn't start the fire. Andere sehen das offenkundig anders und sind in einer satten Mehrheit.

Bedanken möchte ich mich bei denen, die mich nicht liebhaben, ausdrücklich dafür, dass sie sich nie Unkorrektheiten wie Untergriffe mir gegenüber herausgenommen haben.

Auf ein baldiges, dann halt nimmer so intensives Wiederlesen!

Brezi

Re: Brezi vs Ostarrichi

Weibi 16.03.2012
Lieber Brezi,
alles halb so wild Ich bin einer der Dir freundlich gesinnten, das weisst Du. Auch ich bin hier nur mehr sporadisch, aber wenn, dann voll (soll heissen, ich geb dann meinen Senf aber auch zu allem ab und das an einem einzigen Tag und wenn ich gelaunt bin).

Freu mich dann aber immer, wenn du mal hier bist, und ehrlich, was andere denken kann mir völlig egal sein - wer mit wem und warum und wieso. Das Leben ist so schon schwer genug, wen kümmerts?

Liebe Grüsse,
eva

Danke auch an Koschutnig, der noch der Einzige ist, der "mitspielt" bei meinen Spielen.

Re: Brezi vs Ostarrichi

System 27.10.2012


Ein Grund für mich, hier wegzugehen? Nein. Aber mit denen, die mich liebhaben, werde ich nun eher privat in Verbindung treten und meine Mitarbeit hier werde ich auf ein Maß heruntersetzen, das gerade noch so dahinköchelt, dass der Trennschmerz nicht unerträglich wird. Heißt: hie und da ein Wort eintragen, aber nix mehr groß Kommentare schreiben. Vielleicht als Moderator die Gästebucheintragungen sichten und all zu unflätige oder spammige rausschmeißen. Da ich ziemlich gut voraussagen kann, wer diesen meinen Entschluss wie
quittiert, bitte ich, von Kommentaren sowohl hier als auch persönlich an mich abzusehen. Es bräuchte niemand von euch seinen Namen druntersetzen und ich würde trotzdem mehrheitlich erraten, wer's ist.


Brezi


Sehr höflicher Hinweis, überhaupt kein Vorwurf: Der korrekte Konditional muss im Standarddeutsch 'brauchte' heissen; bei schwachen Verben darf man den Stamm nicht verändern. Man sagt auch nicht: ich fäuchte, ich häuchte, ich räuchte, ich schläuchte, ich schmäuchte, ich täuchte …

Re: Brezi vs Ostarrichi

Koschutnig 26.11.2012
Entfernt, da Fehler (Doppeleintrag)

Re: Brezi vs Ostarrichi

Koschutnig 26.11.2012

Der korrekte Konditional muss im Standarddeutsch 'brauchte' heissen; bei schwachen Verben darf man den Stamm nicht verändern. Man sagt auch nicht: ich fäuchte, ich häuchte, ich räuchte, ich schläuchte, ich schmäuchte, ich täuchte …

Oberhaenslir, sag das auch deinen Schweizern!

Da findet sich beispielsweise auf einer Schweizer Seite (20minuten.ch) am 29. Oktober 2012 folgende Meldung über «Fearless Felix» Baumgartner:

Am Rande dieser Pressekonferenz liess sich der 43-Jährige gegenüber der «Kleinen Zeitung» zu einer gelinde gesagt unbedarften Äusserung hinreissen. [...] « Wir würden eine gemässigte Diktatur brauchen , wo es ein paar Leute aus der Privatwirtschaft gibt, die sich wirklich auskennen.»


Wie aber titelt diese Schweizer Seite ihre eigene Meldung?
http://www.20min.ch/panorama/news/story/-Wir-braeuchten-eine-gemaessigte-Diktatur--11665798

BAUMGARTNERS FAUXPAS « Wir bräuchten eine gemässigte Diktatur»

Auch wenn die Form "bräuchte" von Österreich aus die (deutschsprachige) Welt erobert hat, der Österreicher Baumgartner hat sie nicht gebraucht, doch Schweizer haben sie ihm in den Mund gelegt!

bräuchte

System 26.12.2012
.

Das hat doch nichts mit 'meinen Schweizern' zu tun, wer das auch sein möge. Der Konditional 'bräuchte' ist einfach falsch.

.

Re: Brezi vs Ostarrichi

Koschutnig 26.12.2012
Richtig ist, dass der Umlaut in bräuchte nicht das Ergebnis einer historischen Lautentwicklung ist, denn die schwachen Verba hatten im Konjunktiv II nie ein -i- in der Folgesilbe, der solche Umlaute bewirkte. Der Umlaut in bräuchte ist zwecks deutlicher Unterscheidung zum Imperfekt brauchte eine praktische Analogiebildung zu den entsprechenden Formen starker Verba (gäbe, käme, würde, wäre...), und bereits im gesamten deutschen Sprachgebiet in Gebrauch. Da es keine Institution gibt, die den deutschen Sprachstandard normiert, ist fraglich, ob die Form bräuchte als anstößige Verletzung der Sprachrichtigkeit empfunden wird und also "falsch" ist.

Betrachtete man jedoch sämtliche Analogiebildungen als "falsch", dann wären Tausende längst zum Standard zählender Formen wie Männer und Wörter, sendete und wendete, könnte und möchte ebenso "falsch"; und hielte man überhaupt jede Neuerung für "falsch", dann sprächen wir noch nicht einmal althochdeutsch, sondern irgendeine indogermanische Gruppensprache - oder müssten gar mittels einiger weniger Gesten und Laute kommunizieren.




Alooha | Österreichisch | Bairisch | Bayrisches Dialektwörterbuch | Costeño | Urbanes Wörterbuch | Business Argot | American Slang | Aussie Slang | Sinhala | Ceylon | Russwurm | Embedded Labs | Jerga Urbana | Atlas Körper Zentrum | Atlas Body Center | NLP | Witze | Emoji DictionaryAGB | Impressum

Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.