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Zwergerlaufstand

Weibi 04.05.2008
Jetzt pass mal auf, du Nanologe, du :

Auszug aus Wikipedia: "Im Deutschen wie auch in anderen Sprachfamilien ist das Diminutiv gekennzeichnet durch die Endsilben -chen und (seltener) -lein. Die Endsilbe -chen ist aus mitteldeutschen Dialekten entnommen, während sich -lein vom mittelhochdeutschen -lîn herleiten lässt und in den oberdeutschen Diminutivsuffixen -la, -le, -li, -l, -erl eine Entsprechung findet."

Zu behaupten, die Verkleinerungsform mache aus einem Wort ein anderes ist ganz schön gewagt, um es irgendwie dezent auszudrücken! Also - nö!
Und wo kämen wir da hin, wenn wir alle schon eingetragenen Wörter auch noch im Diminutiv eintragen würden.
Natürlich gibt es verselbständigte Diminutive, aber Zwerg-erl gehört auf keinen Fall dazu. Es ergibt kein eigenständiges Wort das eine anderes Objekt beschreibt, wie z.B. Brot/Brötchen oder Violonchello/Chello.

Wie oft ein Wort auch in D gebraucht wird, spielt keine Rolle. Es wird gebraucht und das ist ausschlaggebend.
Und wenn schon, dann will ich jetzt ganz genaue %-Sätze wissen! Und auch die Regionen, wo’s gebraucht wird. Und mit Quellenangabe. Bis dahin – nö!

Wie ich schon des öfteren habe verlauten lassen, hab ich gar nichts gegen ein wenig Ordnung hier und ein freundliches Aufzeigen von Fehlern, damit die Eintrager die Chance haben, VOR einer Bewertung den Eintrag ev. zu korrigieren, falls man sie mit Fach- und Sachlichkeit überzeugen kann.
Mich hast du mit deiner Argumentation überhaupt nicht überzeugt, demnach – nö!

Und zum letzten Punkt: Ist das deiner würdig? Da belehrst du uns seit Wochen eines Besseren und dann kommst du mit so einer faulen Ausrede? Die Übertragung der Verantwortung deiner Einträge missfällt mir sehr, also strikt – nö!

Mit besten Empfehlungen, Weibi

Re: Zwergerlaufstand

Cello 06.05.2008
ahem *hüstel* stimme ja grundsätzlich zu, möchte aber doch fußnotengleich darauf hinweisen, dass man
Violonchello/Chello.
üblicherweise ohne h schreibt

Re: Zwergerlaufstand

Weibi 06.05.2008
Ja, wo de recht hast, haste de recht.
In meinen Notizen hatte ich es noch ohne h geschrieben, warum es sich plötzlich eingeschlichen hat?

Muss es wohl an die span. Schreibweise des Lautes tsch angepasst haben, z.B.
checo = Tscheche
chelin = Schilling, etc.etc.

lG, Weibi




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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.