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Wortbeurteilungen

doc 29.05.2006
Ich habe gerade in "Statistik" entdeckt, dass gewisse Wörter zum Löschen
vorgemerkt sind.
Unter anderem ist auch eines von "meinen" dabei, drei sind als
"schlecht", aber nicht "weg damit" gekennzeichnet".
Ich kann nicht ganz verstehen, warum sie schlecht sein sollten.

Ich "mag" diese Worte auch sehr gern, weil sie Teil der
(ober)österreichische Mundart sind.

"damisch": (ist noch nicht zum Löschen vorgemerkt):
Bsp: du machst mi ganz damisch (nervös)

"frei": (ist noch nicht zum Löschen vorgemerkt):
Bsp: Des is frei net zum dapacka (Das ist fast nicht zu schaffen)

"Knacker": (ist noch nicht zum Löschen vorgemerkt):
Hm, was ist da falsch? Wird z.B. häufig für Essigwurst oder
"Maurerforelle" verwendet.

"käwün": (keppeln, lautes unablässiges bellen von hunden)
Die Schreibweise vielleicht falsch? Mir fällt keine bessere ein.

Re: Wortbeurteilungen

Russi [Admin] 29.05.2006
Die Einträge "zum Löschen vorgemerkt" kommen automatisch wenn ein Wort als schlecht beurteilt wird. Die Löschung erfolgt dann manuell und eigentlich lösche ich nur Wörter die wirklich stören (also derb und nicht speziell Österreichisch sind oder nur beleidigend).

Die Beurteilungen können von allen angemeldeten Benutzern vorgenommen werden (ausser dem Autor des Wortes).

Deine Worte gefallen mir auch gut, bis auf käwün, das ist doch keppeln, oder?

Gruss

Roland

Re: Wortbeurteilungen

doc 30.05.2006
Die Einträge "zum Löschen vorgemerkt" kommen automatisch wenn ein Wort als schlecht beurteilt wird. Die Löschung erfolgt dann manuell und eigentlich lösche ich nur Wörter die wirklich stören (also derb und nicht speziell Österreichisch sind oder nur beleidigend).

Die Beurteilungen können von allen angemeldeten Benutzern vorgenommen werden (ausser dem Autor des Wortes).

Deine Worte gefallen mir auch gut, bis auf käwün, das ist doch keppeln, oder?

Gruss

Roland


Danke für die Info,
käwün habe ich auf keppeln geändert.

Mir ist bewusst, dass ich auch einige Wörter eingetragen habe, die
relativ derb sind (und sie auch nicht mag oder selber nicht verwende im Alltag), aber ich kenne sie, und so glaube ich, ist es gerechtfertigt, wenn
sie drin sind.

Natürlich habe ich nichts gegen eine etwaige Löschung.

Wörter

Standard 23.05.2016
"Deine Worte gefallen mir auch gut (...)"

Höflicher Hinweis an Herrn oder Frau Russi: Es handelt sich aber um "Wörter".

Wörter

Standard 23.05.2016
"Deine Worte gefallen mir auch gut (...)"

Höflicher Hinweis an Herrn oder Frau Russi: Es handelt sich aber um "Wörter".

Höflicher Hinweis:

Koschutnig 23.05.2016
Nun, der alte Schiller, ja, der, du weißt schon, der mit dem "Wilhelm Tell", dichtete frech:
Drei Worte nenn ich euch, inhaltsschwer …
Und wenn der Mann die drei „Worte“ auch nicht aufzählt, sondern in seine Verse verpackt, so ist doch deutlich, welche „Wörter“ er meint: Freiheit, Tugend, Gott.

Als sich die älteren Formen durch die banalen Neubildungen nicht gänzlich ins Out jagen ließen, hat wie bei sandte, gesandt vs. sendete, gesendet auch bei den zwei Pluralformen Worte/ Wörter eine Verwendungsunterscheidung Platz gegriffen, die nun jedoch immer häufiger unbeachtet bleibt.

Die jüngeren Formen von „senden“ sollten dem neuen Medium Rundfunk vorbehalten bleiben, doch auch die Post gebraucht sendete und gesendet und nicht nur sie. Und die von den vielen alltäglichen Wörtern fast ganz verdrängten alten Worte, die aufgrund ihrer Seltenheit eine höhere Wertigkeit erfuhren und denen – willkürlich - die Bedeutung „zusammenhängender Text“ zugeschrieben wurde, verlieren diese Einschränkung, während die höhere Wertigkeit jedoch gewahrt bleibt und die „Worte“ eben als gewählter gelten als so gewöhnliche „Wörter“.

Doch welchen Hinweis hättest du Ingeborg Bachmann gegeben, wenn sie schreibt: „
Von mir sollte es [das Kind] die Namen hören: Tisch und Bett, Nase und Fuß. Auch Worte wie: Geist und Gott und Seele, meinem Dafürhalten nach unbrauchbare Worte, aber verheimlichen konnte man sie nicht“
(Ingeborg Bachmann, „Gedichte, Erzählungen, Hörspiel, Essays“, München 1964, S. 114)

Wörter .. Anmerkung

hertaleis(at)sonnenkinder.org 29.05.2016

Welche Rolle spielt denn der Fall den Russi gewählt hat ? Kann man dies
nicht auch wie manche kleine Schraipfähler :-) einfach akzeptieren ?
Russis Vorgabe war schon seit Beginn die Sache soll Freude machen und
kein wissenschaftliches Werk werden !

Nominativ das Wort Plural 1 die Worte Plural 2 die Wörter

Akkusativ das Wort Plural 1 die Worte Plural 2 die Wörter

Dativ dem Wort Worte Plural 1 den Worten Plural 2 den Wörtern

Genitiv des Wortes ,Worts Plural 1 der Worte Plural 2 der Wörter


ʆɛiȿiʈȧ

Wörter/Worte ... Anmerkung

Koschutnig 29.05.2016
Genau! Schön, dass ich Unterstützung finde!

Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

JoDo 29.05.2016
Zitat:
"Russis Vorgabe war schon seit Beginn die Sache soll Freude machen und
kein wissenschaftliches Werk werden! "
Heißt das
• Wenn's Spaß macht, spielen Fehler keine Rolle?
• Wenn's genau ist, ist es wissenschaftlich und urfad?
> Spaß OHNE Fehler
> Genauigkeit OHNE Oberlehrerhaftigkeit

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? + Wörter/Worte … Anmerkung

Koschutnig 30.05.2016
Aber nein, JoDo, da geht's doch gar nicht wirklich um Russis Vorgabe, sondern um das bedauerlich mangelhafte Leseverständnis gewisser User(/innen?), das immer wieder sichtbar wird. Man müsst' halt das Lesen üben, dann könnte man auch Zusammenhänge verstehen lernen und schließlich vielleicht begreifen, dass das, was ich zuvor geschrieben hab, eine Kritik meinerseits am freundlichst begrüßten „Яolf“ ist (siehe „Welcome back. Na das ist ja eine Überraschung“, in: Hochdeutsch in Deutschland!(?), der hier neuerdings unter dem höchst anspruchvollen Namen "Standard" werkelt und der am 23.05.2016 gemeint hat, wie andere zuvor nun auch den Administrator unbedingt belehren zu müssen - „
Höflicher Hinweis an Herrn oder Frau Russi: Es handelt sich aber um "Wörter."

Russi hatte nämlich 10 (!!) Jahre vorher am 29.05.2006 dem Doc zu dessen „Re: Wortbeurteilungen“ geschrieben:
Deine Worte gefallen mir auch gut.
Glücklicherweise belehrungsresistent, was seine Belehrungen anlangt, hab ich versucht, diesem Wiederauferstandenen zu verdeutlichen, dass die Verwendung der älteren Pluralform auch für Einzelwörter selbst in den besten Dichterkreisen nicht ungewöhnlich ist. Warum also eine derart überhebliche Belehrung?

Der darauf folgende Kommentar von 3. Seite zeigt indes, dass das dort nicht kapiert worden ist, und so ist das, was ich gesagt hatte, also sogleich nochmals deutlichst mit den beiden Pluralformen in allen Kasus bestätigt, aber gleichzeitig mit anderem völlig Bezuglosem verbunden worden. Das sind nun zwar zwei Paar Schuhe, doch das Erstere hab ich ja (mit Ironie) erfreut zur Kenntnis genommen, das Letztere jedoch bewusst ignoriert, denn schließlich stand es ja in keinerlei Beziehung zu meinem Kommentar. Ob meine Reaktion Verblüffung ausgelöst hat? Oder gar zum Nachdenken geführt hat?

Weitere Anmerkung:

hertaleis(at)sonnenkinder.org 31.05.2016
Mein Beitrag im Forum bezog sich in keiner Weise zur Unterstützung eines Users (K)
oder um einen mich ewig falsch verstehenden User (J) zum Grübeln anzuregen. Er
sollte der Allgemeinheit dienen und wenn dann User „standard“ darauf hinweisen
nicht sich mit Kleinlichkeiten und dann noch aus dem Jahr 2006 ! die Mitglieder
zu langweilen (denke ich).

In Farbe hatte ich auf Russis Vorgaben hingewiesen, hier im Bild:
http://fs5.directupload.net/images/160531/7ip56246.jpg

Besser zu sehen als in meinem Video der Anfangszeiten Ostarrichi´s
Youtube: Video


(Das ja auch beängstigend auf User J wirkte *kopfschüttel)

Die gestellten Fragen von JoDo sind vom Admin zu beantworten und
nicht an meine Adresse. Eine Meinung könnte ich gerne geben wenn
sie akzeptiert werden würde, aber mit diesem User ist auf keinen Nenner
der Gemeinsamkeit zu kommen, leider.

Beleidungen, Vermutungen und Geschlechtsumwandlungen wie geschehen
bisher bleiben dadurch vermieden ( so hoffe ich :-) )
ʆɛiȿiʈȧ

Hallo Russi – Vorschlag wegen +5 Wertungen

hertaleis(at)sonnenkinder.org 31.05.2016
Sicher hast Du die verschiedenen Meinungen schon gelesen und
auch mitverfolgt. Die Benachrichtigung über neue Foreneinträge
bekommen ja alle User wie auch der Admin ;-)
Da diese umgewandelten Daumen keine Zufriedenheit schafft und
es scheinbar technisch nicht machbar ist zu entfernen könnten in
dem Fall vielleicht andere User mit -5 Vergabe die sonst nicht diese
Einträge bewerten würden mit einer „-5 Ausgleichswertung+Kennzeichnung“ dann
bewerten. Sollte es dann doch mal möglich sein, kann man beide
Wertungen herausnehmen. Die Mitglieder die teilnehmen könnten
so aktiv mitwirken und Dich entlasten.

Kannst ja die Tage schreiben was meinst dazu. Wenn nicht gehe ich
davon aus meine Idee gut befunden wird und suche mal einige von
diesen zu Ausgleichenden heraus ;-)
ʆɛiȿiʈȧ





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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.