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Werbebotschaft: "Volksbank mit V wie Flügel"

Russi [Admin] 14.06.2007
Hat nicht direkt mit österreichisch zu tun, hab's aber im ORF gehört und ich verstehe die Pointe nicht. Kann mir jemand helfen oder habe ich nur die neue Rechtschreibung noch nicht verinnerlicht? Oder ist Vlügel die österreichische Schreibweise mit unterschwelligem Hinweis auf unseren Ex-Kanzler der auch intensiv im Bankensektor tätig war?

Nachdem ich das geschrieben habe, muss ich aber sagen, dass die Werbung funktioniert - habe mir den Namen eingeprägt. Andererseits - wenn die mit meinem Geld auch so umgehen ...

Gruss Russi

Wenn Du einmal Zeit hast, schau nach unter:

JoDo 15.06.2007
http://derstandard.at/Text/?id=2888622&_view=forum

Ich selber habe diese neue Kampagne noch gar nicht mitbekommen, kann daher dazu noch nichts eigenes beisteuern.

Gesehen:

JoDo 29.06.2007
Na so a Schaa...

Abgesehen davon, dass die "Flügel" schon von den aufgwakten Gummibärlis besetzt sind, wenn schon eine Vau - Eff Diskussion, dann auf dem Niveau von Karl Falentin. Die Aussprache eines V mit deutschem Hinergrund (viel, voll, Volk, ...) ist halt identisch mit F, hingegen die Aussprache eines V mit romanischem Hinterrund (Viola, Virus, Vakanz, ...) erfolgt mit weichem Vau wie W.
Aber ein F bleibt ein F und ein V bleibt ein V
fiel leicht

übrigens: In einer romanischen Sprache, die ich ansatzweise beherrsche sagt man zum V: We und zum W: We dublu (DoppelVau)

Re: Gesehen:

System 01.07.2007
übrigens: In einer romanischen Sprache, die ich ansatzweise beherrsche sagt man zum V: We und zum W: We dublu (DoppelVau)


Das ist nicht nur im Rumänischen so, sondern auch allen mir bekannten romanischen Sprachen:
Italienisch: vi/vu und vuddoppia/doppiavvù
Französisch: und double vé
Spanisch: ve und doble ve/doble u
Englisch: vee und double-u
(Die englische und tw. die spanische Bezeichnung für "w" rühren natürlich aus der Zeit, als das U noch eckig war.)

Re: Werbebotschaft: "Volksbank mit V wie Flügel"

System 03.05.2008
Zur Erklärung vielleicht noch: Das Logo der Volksbank ist ein V mit Flügeln.

Re: Werbebotschaft: "Volksbank mit V wie Flügel"

Russi [Admin] 04.05.2008
Ha,

herzlichen Dank - jetzt habe ich es kapiert. War wohl zu fixiert auf das "F" vom Flügel. Hätten eher sagen sollen "Volksbank wie V mit Flügel".

Gruß
Russi

Re: Werbebotschaft: "Volksbank mit V wie Flügel"

Koschutnig 07.06.2008
Nach Salcia Landmann, Der jüdische Witz (und etwas verbessert, da Hans Weigel ihr Pointenverständnis in der Luft zerrissen hat):

Jude an deutschem Bahnschalter: "Will ach Villach"
Bahnbeamter irritiert: Also wohin, Willach oder Fillach?
J: Willach Willach, sag ach willach; willach Villach, sag ach fillach. Villach!

Trotz Vater Vogel Vorhang haben Villacher verdammt viele Probleme mit der pfkns. Aussprache ihres Ortsnamens. f/v waren noch Mittelhochdeutsch völlig gleichwertig, Wörter mit [f] wurden mit f oder v geschrieben, ' fater ' übrigens meist so. In Lehrbüchern des Mhd. sind alle Wörter, ob mit f- oder mit v-, im Verzeichnis nach dem Buchstaben U zu finden.

Und ich würd' mir wünschen, dass das im OSTARRICHI-Wörterbuch auch so wär - und dass vor allem auch B-mit P-, D- mit T- sowie G- mit K- alphabetisch zusammengefasst würden. So vieles wär dann einfacher!




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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.