Forum Wörterbuch Deutsch-Österreichisch



Forum > Ostarrichi > Allerlei > Was so… > Vorzugsschüler und Prima

Vorzugsschüler und Prima

Brezi 04.12.2007
Ich habe zu shadows Kommentar, seine Einträge "Vorzugsschüler" bzw "Prima - inter pares" (vormals "Primusse) einiges zu sagen, will es aber, da das zu sagende lang ist und nicht im eigentlichen Sinn als Anmerkung zu den Stichwörtern zu verstehen ist, nicht als Kommentar beim Stichwort platzieren.

Lieber Brezi, es wurde keine Behauptung aufgestellt wie Du schreibst. Im Kommentar betreffend findest Du - *gg Liabn Gruaß -sh-. Dies deutet zumindest bei mir und ich drücke mich durch solche Zeichen aus, einen Scherz gemacht zu haben.


Nun das Augenzwinkern am Schluss sah ich sehr wohl, fasste es aber falsch aus. Ich dachte (wie ich sehe, völlig zu Unrecht), du gingst tatsächlich davon aus, jemand stelle in Abrede, auch ein Mädchen könnte Klassenbeste sein, und das *gg wäre angefügt worden, um der Mahnung das Strenge, das Belehrende zu nehmen. Wie plausibel oder unplausibel diese Auslegung war, getraue ich mich hier nicht einzuschätzen. Fest steht: ich habe diese Anmerkung von shadow ganz offensichtlich falsch verstanden und entschuldige mich dafür.

Wenden möchte ich mich an diejenigen, die meine Einträge in einem „Schnellverfahren“ von 22 und 25 Stunden abstrafen und mit einer äußerst schlechten Kritik versehen die nun unterhalb meines Wortes die Bewertungen zieren.


Frage: wie lange muss jemand brauchen, um zur Erkenntnis zu gelangen, dass ein Vorzugsschüler kein Klassenbester ist, und es auch kundzutun, ohne mit dem Tatbestand "Abstrafens in einem Schnellverfahren" belastet zu werden? Remark: ich habe die Gänsefüßchen beim Wort Schnellverfahren gesehen und zur Kenntnis genommen, dass das Wort scherzhaft gemeint war (nur um diesbezüglicher Kritik diesmal zuvorzukommen)

Dabei auch welche, denen ich schon öfters gefolgt bin und Ratschläge eingesetzt habe. Gar als wohlwollend zitiert wurde und gar manches Mal im Voraus eine gute Bewertung bekam – im Wissen- shadow wird dies sicher noch richten. Warum in diesem und auch anderen Fällen eine Abstrafung vorgenommen wird, verstehe ich nicht.


Mit Verlaub: ich schon:

Die Wörter, die ich trotz Kritik mit Vorschusslorbeeren bedacht und mit keiner negativen Bewertung, sondern nur mit Alternativvorschlägen versehen habe, waren schon von Anbeginn fast perfekt. Im vorliegenden Fall "Vorzugsschüler = Klassenbester" wurde etwas völlig Falsches angegeben. Ich habe darauf, wie ich meine, in angemessener Weise reagiert, habe mir keine Unhöflichkeiten oder abwertende Bemerkungen erlaubt und bin nach wie vor der Meinung, dass engagierte ostarrichi-MitarbeiterInnen geradezu verpflichtet sind, Einträge, die schlichtweg falsch sind, auch als solche zu kennzeichnen. Oder gehst du an deinem Arbeitsplatz und sagst zu einem Kollegen: " 'tschuldige! Ich finde es toll, dass du sagst "20/5 = 5", aber vielleicht wäre es hübscher, daraus ein "20/5 = 4" zu machen." ?

Russi hat aus gutem Grund uns allen die Möglichkeit gegeben, auch einmal rote Farbe und negative Zahlen zu verteilen. Ich mache davon sehr selten Gebrauch, wie alle wissen bzw. nachsehen können. Bevor ich nicht sicher bin, dass ein Wort falsch übersetzt wird, vergebe ich kein Rot und kein Minus. Viele tun das viel zu leichtfertig und bezeichnen etwas als falsch, was in Wirklichkeit nur ihnen nicht bekannt ist.

Wenn ich aber zu der Erkenntnis gelangt bin, etwas sei falsch, dann sage ich es auch und zwar ohne Ansehen der Person. Dann ist es mir egal, ob ein Newcomer ohne Ahnung oder einer unserer Besten wie du einen Fehler gemacht hat. Und ich habe sonst von niemandem erlebt, dass das als Überreaktion meinerseits ausgelegt wurde. Nochmals langsam zum Einwirkenlassen: wenn ich sage, etwas sei falsch, dann bewertet das nur den Eintrag, nicht den Einträger. Nie. Du solltest eigentlich wissen, wie viel ich von dir halte und dass sich das nicht ändern wird, solange du so bleibst, wie du bist. Deshalb würde man mich auch zu Recht für total unzurechnungsfähig halten, wenn ich ohne Grund Beiträge von dir dermaßen unterschiedlich behandeln würde.



Nun denn, dieses Wort hatte Fehle und ich werde sie ausbessern. Aus den negativen Bewertungen kann ich Fehler erlesen um es sicher korrekter einzutragen.

Neue Bewerter werden sicher dann anders bewerten und das „grün und blau“ wird dann nicht mehr so „licht“ sein und kräftig an Farbe werden.


Das kommt mir eigentlich auch ziemlich logisch vor: falsche Übersetzung - schlechte Bewertung / richtige Übersetzung - gute Bewertung. Mehr noch: da wir unsere Bewertungen neuerdings ja auch wieder löschen können, werde ich die meine selbstverständlich unverzüglich dem neuen Sachverhalt anpassen (in weniger als 22 Stunden - ich hoffe, daraus dreht mir nicht wieder jemand einen Strick und bezeichnet mich deshalb als Schnellrichter *g*).

Ich hoffe, das reicht zu meiner Verteidigung, aber auch wenn nicht, gibt es für mich nur zwei Alternativen: entweder ich mache so weiter wie bisher, oder - wenn allgemein befunden wird, dass das nicht den Sitten- und Anstandsstandards hier entspricht - ich mache überhaupt hier nicht mehr weiter. Der Ball ist jetzt bei euch.

Ad causam secundam:

Kommentar Brezi am 2007-11-23 19:24:58 Das Wort Primaner sei magisch verschwunden ? Also ich kann es noch gut erlesen im Kommentar von wuppl. Selbst habe ich nichts verändert und auch heute werde ich keine Kommentare verändern
.

1) Wieso ich das Wort vorher gesehen habe und kurz vor Verfassen meines Kommentars nicht mehr, ist mir schleierhaft. Ich habe es wirklich mit Akribie gesucht und nicht gefunden. Da man aber schlecht das Wort "Primaner" erklären kann, ohne erklären zu können, worauf man sich bezieht, fiel meine Anmerkung, das Wort sei verschwunden.

2) Dass jemand glauben könnte, du hättest das entfernt, ist so absurd, dass nicht einmal ich so debil bin, so etwas auch nur in Betracht zu ziehen. Ich hatte am ehesten gedacht, Wuppl hätte seinen Fehler erkannt und das Wort zwischenzeitlich aus seinem Kommentar entfernt.

Nun ist jede(r) eingeladen zu beurteilen, ob meine Darstellung zu einer Entlastung meiner Person von den oben angeführten Vorwürfen (in denen ich nie namentlich erwähnt wurde, aber sicher einer von den Gemeinten war).

Liebe Grüße

Brezi

P. S. Und wenn du, shadow, einen komplett falschen Eintrag von mir findest und nicht streng aburteilst, könnte das ein Grund sein, dir ernsthaft zu zürnen, denn ich darf von Kollegen hier erwarten, dass sie mich auf Fehler hinweisen und mir so eine viel größere Blamage ersparen.

XXX

shadow 05.12.2007
-XXX-

Freue mich

Brezi 05.12.2007
Liebe(r) shadow!

Du weißt nicht, wie ich mich freue. Wenn mich etwas bedrückt, dann ein Konflikt. Der Kaffee wird tatsächlich an einem virtuellen Tischchen konsumiert werden müssen, denn gesundheitlich geht es mir leider so schlecht, dass auch bei Wegfall aller sonstigen Gründe ein realer Kaffeehausbesuch derzeit nur im aufgemalten Zustand denkbar ist. Aber es kommen auch wieder andere Zeiten.

Vielen Dank für die faire Aufnahme meiner Entgegnung und


Liebe Grüße

Werner (der auch einen Faust daheim herumkugeln hat)




Alooha | Österreichisch | Bairisch | Bayrisches Dialektwörterbuch | Costeño | Urbanes Wörterbuch | Business Argot | American Slang | Aussie Slang | Sinhala | Ceylon | Russwurm | Embedded Labs | Jerga Urbana | Atlas Körper Zentrum | Atlas Body Center | NLP | Witze | Emoji DictionaryAGB | Impressum

Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.