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Remigius Thema owareissen

dankscheen 28.04.2008
kommentar gelöscht vom ersteller

Statistisch gesehen....

dankscheen 28.04.2008
kommentar gelöscht vom ersteller

Re: Remigius Thema owareissen

Weibi 28.04.2008
@Weibi [ von Remigius am 2008-04-26 00:49:16 ]

In meinem Profil hier auf Ostarrichi
findet sich die Auflistung meiner Interessengebiete,
und dort steht auch von allem Anfang an die URL zu meinem Webauftritt,
woraus man alles entnehmen kann,
was das Herz begehrt:

Lebenslauf, Publikationsliste, Adresse, Foto, Telefonnummer …

Ich verstehe daher nicht deinen Vorhalt,
dass man bei mir nicht "weiss, mit wem man's zu tun hat."

Mehr als ich kann man sich eigentlich nicht mehr outen.

Gerne stehe ich jedoch auch für weitere Auskünfte bereit,
was meine Person betrifft –

- frag einfach ungeniert, ich habe nichts zu verbergen

-------------------------------------------------------

Gut, ich bin dann eingestiegen in deinen Webauftritt und konnte ich mich dann wieder daran erinnern, dass ich eh’ schon mal drin war.

Das hatte ich aber “schlicht und ergreifend” VERGESSEN.
Dann hab ich mir Gedanken darüber gemacht, warum ich das wohl so komplett vergessen habe.
Meine Schlussfolgerung – deine Webseite gibt keine Auskunft über dich als Mensch. Die Auflistung von Titeln, Publikationen und akademischem Werdegang ist uninteressant und hat, wie schon gesagt wurde, in diesem Forum keinerlei Bedeutung.
Alles in allem ein aseptischer, unpersönlicher, wenig aussagekräftiger “Auftritt”.

Nur eins hat mir gut gefallen, nämlich deine Kurse in cymbrischer Sprache, daher:

Hèere dotóar Remigio Gòasar,

bia steet-ar? Ich vórs-ach zo hölfa-mar! Ich vórs-ach zo tradüura-mar-s?:

Nichts von nichtsame
In Feria Quarta Cinerum

Du pist nicht.
Nèt an hòogar.
Nèt an raichar.
Nèt an schööndar.
Du pist nicht.
Zèero, nicht.

As-to böarst an logasiin,
an diip, an töötar-laüte,
dénne böars-to éppasen:
an vorkhèerndar nümmarn ammìndor.
Badar asò pis-to zèero,
nicht.

Khòas gadénkhat-tich,
khòas prèchtet von diar,
khòas khüt abe vor dich,
khòas infàllat-tich.
An-de stérbatest,
khòas hötte manghel von diar.
Du pist nicht.
Schiar nèt in de bèlt
nennòch in hümmel.

Du pist nicht.
Bèart mindor dan s finnighe
züntarst von dain khrööln.
S dain galeebach
möbart mindor dan dar aatom vomme vlaügallen
ka-me dain veestare.
Du pist nicht.

Nicht von nichtsame.

Meménto, homo,
quia pulvis es,
et in púlverem revertéris.

Vorbàis Gott! Weibi

Re: Remigius Thema owareissen

Remigius 29.04.2008
Liebes Weibi,

so eine nette Überraschung !

Mein zimbrisches Aschermittwochsgedicht
habe ich selber schon seit über fünf Jahren nicht mehr zu Gesicht bekommen.

Jetzt beim erneuten Durchlesen nach Jahren
finde ich, dass es mir recht gut gelungen ist.

Aber was will das schon heißen,
jedem Dichter gefallen seine Geschöpfe

Was meinen Web-Auftritt betrifft,
hast du natürlich recht:

Es ist kein Poesie-Album.

Falls du aber dort meinen Essay "Alles nur schnöder Egoismus" liest,
wirst du doch einiges erfahren über meine Denkweise,
meine Gesinnung,
was mir so im Kopf umgeht ...

Und vor allem steht nach wie vor mein Angebot:

"Frag einfach ungeniert, ich habe nichts zu verbergen."

Danke für deine perfekten zimbrischen Zeilen

Mit Zimbrisch kannst du mich immer betören und einfangen,
so wie man die Fliegen mit Honig fängt ...

Ich günna-dar an schöön langez
und ich schikha-dar an khlòaz khüssle vòlla bööle -

- dar dain Remìgio

Re: Remigius Thema owareissen

Remigius 29.04.2008
Nein, dankscheen,

um meine Antwort vorwegzunehmen:

Ich bleibe dabei !

A) Es stimmt natürlich, dass ein Lemma mit vielen Kommentaren sehr oft aufgerufen wird.

Aber schau dir doch den Platz 2 an in meiner Statistik vom 26. 4.:

Hier wurde nur sehr wenig kommentiert,
und dennoch hat dieses Erotik-Wort "spritzen" mit Abstand mehr Aufrufe
als alle Nicht-Erotik-Worte.

B) Man könnte sich natürlich auch fragen,
warum gerade die Erotik-Wörter so viele Diskussionen entfachen.

Liegt es vielleicht doch an einem gesteigerten Ineresse in der Bevölkerung ?

C) Mag sein, dass dir dieses Wort "òwa-reißen" unbekannt ist.

Ich habe es jedenfalls schon öfter gehört und benutze es auch selber,
obwohl ich erst seit 20 Jahren in Ö wohne.

D) Wenn es so wäre, wie du behauptest,
dass nämlich hauptsächlich unbekannte und "exotische" Wörter aufgerufen werden,
dann müsste in meiner Statistik vom 26. 4.
das Wort "Breverl-Standl" die meisten Aufrufe haben.

Tatsächlich ist es aber das seltenste von allen und hat daher am wenigsten Aufrufe.

E) Grandl & Paradeiser

Vergleiche doch bitte nicht Worte, die seit vielen Jahren hier stehen,
mit den meinen, die seit kaum 2 Wochen hier sind.

F) " aufrufe sind das maß für qualität "

Habe ich nie behauptet. Das unterstellst du mir.

G) " statistiken sind interpretierbar "

Ja, das tun wir ja gerade !

H) "8,3 arbeitslose in einem ort "

Soll das ein Argument sein gegen den Wert von Statistiken ?

I) Lieber dankscheen,
ich möchte dir hier auf Ostarrichi noch ein drittes Instrument vorstellen,
mit dem man messen kann,
welche Einträge am meisten Interesse in der Bevölkerung erwecken:

Wenn du auf der Startseite die Rubrik "Extras" anklickst,
öffnet sich ein Menü,
und da wählst du "Statistik Suchbegriffe" aus.

Jetzt siehst du die gesuchtesten Wörter.

Und was stellst du fest ?

Von den 20 gesuchtesten Wörtern sind 11 aus der erotischen Sphäre.

Quod erat demonstrandum.

- Aber wie ich dich kenne, wirst du weiterhin stock und steif behaupten,
dass sich die Leute nur sehr wenig für Sex interessieren.

Und einem Soziobiologen glaubst du ja sowieso von Haus aus nix …

… da ist guter Rat teuer

Remigius




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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.