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Geschätzte Mitlesende I

Reinerle 15.10.2012
leider sah ich mich gezwungen meinen Thread bzw. dessen Inhalt zu löschen
und durch diesen zu ersetzen.

Wie Dieser und ein Anderer wurde er nur verwendet um einen Eintrag im
Daham gezielt erneut zu demontieren. Sachlich gestellte Fragen wurden
nicht beantwortet, ein humorvoller Beitrag aus dem Net eines Anderen zerlegt.
Es wird keine weitere Stellungnahme dazu geben, der Betreffende soll
weiterhin seine Freude ausleben. Freude, ständig auf allen möglichen
Ebenen immer und immer wieder auf einen Beitrag draufhauen und gar eine
ganze Stadt in D verunglimpfen. Oder auch Andere als nicht über den
Tellerrand hinaus schauen zu betiteln.
Ich gehe davon aus, dass Mitlesende in der Lage sind sich ein Bild von
ungenanntem User machen.

Es grüßt...

Reinerle

Re: Über den Tellerrand hinaus....Brille / Ringe anziehen.......

Koschutnig 15.10.2012
Bedauerlicherweise hat „Reinerle“ seinen Eintrag der folgenden Glosse gelöscht, die doch prachtvoll die Frage des allgemein geltenden hochsprachlichen
Deutsch im Verhältnis zu nur landschaftlich/regional zu Hörendem illustriert.
Deshalb stelle ich sie wieder herein und gebe auch die Herkunft an, denn schließlich ist sie „(c) Bastian Sick 2010“

SPIEGEL ONLINE 22.09.2010 Zwiebelfisch-Kolumne

Ziehen Sie die Brille aus!
Von Bastian Sick

Man kann Klamotten anziehen und Schuhe. Man kann auch Pech anziehen oder Glück. Und dann gibt es da noch dieses sonderbare Phänomen,
dass Menschen Brillen anziehen, Uhren anziehen und sogar
Taschen anziehen. Und das alles ohne Magnetismus!

Es war mal wieder typisches hamburgisches Wetter: Strahlend
blauer Himmel und gleißender Sonnenschein. An solchen Tagen wimmelt
es am Hafen nur so von Touristen: Franzosen und Spanier, Schweizer
und Dänen, Schwaben und Franken, sogar Bayern und US-Amerikaner.
Man hört die unterschiedlichsten Sprachen und Dialekte. Bei den
Landungsbrücken sprach mich eine junge Frau an und fragte, ob ich
wohl ein Foto von ihr und ihrem Freund machen könne. "Selbstverständlich",
erwiderte ich, "es wird mir ein Vergnügen sein!" Sie reichte mir die Kamera
und stellte sich zu ihrem Freund. Das erste Foto erschien mir recht gelungen,
aber ich wusste, dass es noch besser geht: "Könnten Sie vielleicht
die Sonnenbrillen abnehmen?" - "Kein Problem!" Die Frau setzte die Brille ab,
und da ihr Freund es ihr nicht sofort gleichtat, stieß sie ihn an und rief:
"Los, zieh die Sonnenbrille aus!"

Ich stutzte: Hatte ich richtig gehört? "Haben Sie gerade gesagt, er soll die Brille ausziehen?", fragte ich sicherheitshalber nach. "Ja!", erwiderte sie achselzuckend, "das hatten Sie doch vorgeschlagen?"
Da gab es nur zwei Möglichkeiten: Entweder handelte es sich bei der Brille ihres Freundes um eine Detektiv-Sonnenbrille mit Teleskop-Bügeln,
die man auf eine Länge von bis zu einem Meter ausziehen kann - oder die beiden kamen von einem fremden Planeten und sprachen eine seltsame Sprache.
"Ich bin mir sicher, dass ich mich anders ausgedrückt habe. Ich würde nie von jemandem verlangen, eine Brille auszuziehen!", stellte ich klar.
Da erwiderte sie lachend: "Machen Sie sich nichts draus, wir sind ausm Rheinland!" Das erklärte natürlich alles.

Anderntags begann ich, der Sache auf den Grund zu gehen und ein paar
Recherchen zum Thema An- und Ausziehen anzustellen. "Dabei helfe ich gern!",
bot mein Freund Henry begeistert an und erklärte auch gleich, wie er sich das vorstellte: "Du nimmst dir den neuesten Barbie-Katalog vor und ich mir den 'Playboy' ..."

Ich nahm mir stattdessen lieber den "Duden"-Band 9 über "Richtiges und gutes Deutsch" vor, fand aber weder unter "Anziehen" noch unter "Ausziehen"
einen Eintrag. Offenbar bereitet das An- und Ausziehen in sprachlicher Hinsicht
wenig Probleme. Bemerkenswert ist zunächst, dass man sowohl Bekleidungsstücke
als auch sich selbst anziehen kann. Indem man sich eine Hose und ein Hemd anzieht, zieht man sich selbst an. Und genauso kann man sich selbst
gleichzeitig mitsamt seiner Kleidung auch wieder ausziehen.
So wie in dem Lied von Hildegard Knef, das vom Leben einer Stripperin erzählt:
"Ich zieh mich an - und langsam aus". Hildegard Knef trug übrigens gern große, auffällige Sonnenbrillen. Das ist bekannt. Weniger bekannt ist,
ob die Knef die Brillen an- und langsam wieder auszog.
Möglich, dass sie bestimmte Brillen geradezu magisch anzog wie ein Magnet,
aber als Berlinerin wird sie diese schön brav "uff" ihre "Nese" "jesetzt" haben -
und nicht etwa "uff" dieselbe "jezogen".

Der hochdeutsche Sprachstandard lässt das An- und Ausziehen nur in Hinsicht auf Kleidung zu. Einschließlich der Schuhe, was sogar zum geflügelten
Wort wurde: "Diesen Schuh ziehe ich mir nicht an!" So einen Satz wird man freilich niemals in einem Film zu hören bekommen,
in dem Sarah Jessica Parker
die Hauptrolle spielt. Die zieht sich bekannt jeden Schuh an -
solange er nur teuer genug ist. Unsereiner zieht Hosen, Hemden und T-Shirts an, gelegentlich auch mal einen Anzug; weshalb selbiger so genannt wird.

Doch schon beim Schal wird es kompliziert. In der Aufzählung fällt
der Schal vielleicht nicht weiter auf: "Er zog sich Mütze, Schal und Handschuhe an." Doch wenn es um den Schal alleine geht, ist es eher üblich,
von "umbinden" und "abnehmen" als von "anziehen" und "ausziehen" zu sprechen.

Bei den so genannten Accessoires ist mit der Anzieherei im Standarddeutsch nämlich Schluss. Accessoires, auf Deutsch auch "Zubehör" genannt
(zumindest in der Generation Playmobil), sind schmückende, zum Teil nützliche, zum Teil gänzlich unpraktische, dafür aber umso teurere Gegenstände
wie Gürtel, Tücher, Krawatten, Mützen und Taschen. Diese werden standardsprachlich nicht an- und ausgezogen, sondern - je nach Accessoire -
umgeschnallt, umgelegt, angesteckt, umgehängt, umgebunden oder aufgesetzt.

Doch was wäre die standardsprachliche Regel ohne die regionalsprachliche Ausnahme? In einigen Landstrichen der Republik,
vor allem im Westen, zieht man nicht nur Kleidung an,
sondern auch Brillen, Mützen und Krawatten.

Die Saarländer zum Beispiel ziehen Mützen an und Brillen aus, und es hat keinen Sinn, ihnen zu erklären, dass es im Falle der Brille
"abnehmen" heißen müsse, weil die Saarländer das Wort "nehmen" nicht kennen.

Beim An- und Ausziehen macht die Regionalsprache auch vor Uhren und Schmuck nicht halt. Standardsprachlich werden Armbanduhren
"um- und abgebunden", norddeutsch auch gern "um- oder abgemacht" ("Vergiss nicht, vor dem Baden die Uhr abzumachen!") -
in anderen Gegenden aber auch "angezogen". Ebenso kann man gelegentlich hören, wie jemand darüber klagt,
dass er seinen Ehering nicht mehr ausziehen könne.
Und was ist mit dem Kopftuch? Kann man das ebenfalls an- und ausziehen?
Diese Frage habe ich in der sogenannten Kopftuchdebatte bislang vermisst!

Eine junge Dame vom Niederrhein entdeckte beim Shoppen in Hamburg eine Handtasche, in die sie sich sogleich unsterblich verliebte.
"Soll ich die Tasche für Sie einpacken?", fragte die Verkäuferin. "Nicht nötig", antwortete die glückliche Kundin,
"die ziehe ich gleich an!" Die Verkäuferin dachte im ersten Moment, sie würde aufgezogen, bis sie begriff, dass sie es mit einer Besucherin
von außerhalb zu tun hatte.
"Falls Sie noch weitere Taschen ausprobieren wollen", sagte sie mit einer eleganten Handbewegung über die Auslagen,
"eine Frau von Welt braucht schließlich nicht nur eine Tasche
zum Anziehen, sondern mindestens noch eine zweite zum Umziehen!"

In einem Internetforum stellte jemand die Frage, ob man unter einer Taucherbrille "auch eine Brille anziehen" könne.
Er bekam darauf zahlreiche Ratschläge. Einer lautete:
"Es gibt Taucherbrillen mit Sehstärke. Eine normale Brille kannst du aber nicht drunter anziehen. Am einfachsten sind Kontaktlinsen!"
Ich hätte gerne gewusst, ob man die Kontaktlinsen ebenfalls "anziehen" kann. Meine Assistentin, die aus Mönchengladbach stammt, bestätigte mir:
"Selbstverständlich kann man Kontaktlinsen anziehen!" Als sie als Studentin nach Hamburg kam, musste sie erst einmal lernen,
dass man Brillen aufsetzt und abnimmt, dass man Ringe ansteckt und abzieht, Uhren um- und abbindet, Schmuck an- und ablegt.
In ihrer Heimat brauchte man für all dies komplizierte An- und Abgetüdel nur zwei Wörter: anziehen und ausziehen.

Sie findet auch heute noch, dass das doch viel praktischer sei. Statt sich einen Gürtel umzuschnallen, eine Brille aufzusetzen und einen Schal umzubinden,
würde sie einfach Gürtel, Brille und Schal anziehen, das gehe doch viel schneller. Wo sie recht hat, hat sie recht.

Ich werde sie demnächst auf einen Tauchlehrgang schicken. Dann kann sie mir berichten, wie es ist, mit angezogenen Kontaktlinsen eine Taucherbrille anzuziehen.

(c) Bastian Sick 2010
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/zwiebelfisch-ziehen-sie-die-brille-aus-a-718488.html
________________________________________________________________________________________________________________________________________
Anlass hierzu war meine Beanstandung eines überflüssigen, von einem Sachsen - Compy - gefundenen Eintrags einer Auslandsösterreicherin:
Österreichisch : Brille aufsetzen
Deutsch : Brille aufziehen

Eingereicht von : Meli ( Region : Sankt Pölten (Stadt))
Eingereicht am : 2007-09-02 15:08:46

Nochmals, weil's so schön ist:
Deutsch : Brille aufziehen

Dazu einige Sätze aus dem zitierten Text vom "Zwiebelfisch" Sebastian Sick:

[quote="Reinerle"]
Man kann Klamotten anziehen und Schuhe. dann gibt es da noch dieses sonderbare Phänomen,
dass Menschen Brillen an ziehen, Uhren anziehen und sogar Taschen anziehen [...]
... kamen von einem fremden Planeten und sprachen eine seltsame Sprache. [...]
Der hochdeutsche Sprachstandard lässt das An- und Ausziehen nur in Hinsicht auf Kleidung zu. [...]
Bei den so genannten Accessoires ist mit der An zieherei im Standarddeutsch nämlich Schluss.
Diese werden standardsprachlich nicht an- und ausgezogen, sondern - je nach Accessoire -
umgeschnallt, umgelegt, angesteckt, umgehängt, umgebunden oder aufgesetzt.[/quote]
================================================================================================================================
Dass es aber auch Deutsche gibt, die eine Brille auf ziehen, wie's im Eintrag steht, das hat auch Sick nie bemerkt!
Und dass der Neckarstrand sich selbst beim Brillen an ziehn beileibe NICHT ÜBER ganz D zu erstrecken scheint,
zeigt diese Übersichtskarte der Universität Augsburg:

http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/sprachwissenschaft/ada/runde_3/f06c/

Legende: Die BLAUEN PUNKTE dort wären (fürs gar nicht erwähnte Aufziehn der Brille) der zitierte "Neckarstrand" -
na, ja, das Neckarwasser fließt halt dann mit dem Rhein weiter, doch "ganz D" ist auch dann noch ein bisserl breiter,
jetzt überhaupt mit all den "neuen Bundesländern".

Zur Karte die Erklärung der Univ.:

Kleidungsstücke zieht man an, eine Brille hingegen setzt man auf – zumindest in den meisten Regionen Deutschlands und Österreichs.
Im Westen und Südwesten Deutschlands sowie in Ostbelgien kann man freilich eine Brille auch anziehen.
In der Schweiz und in Vorarlberg wiederum legt man eine Brille an.

Allein in Heidelberg ist wieder anders?
Da fand man wohl keine Farbe für den 1 Heidelberg-Punkt fürs "Aufziehen" der Brille!

Jedenfalls: Ein dringendes Übersetzungsbedürfnis fürs behauptete so "österreichische" "Aufsetzen" der Brille besteht ganz offensichtlich nicht!
Wohl aber wäre interessant zu erfahren, WIE eine Brille in Heidelberg aufgezogen wird - doch dies zu erforschen ist ja nicht Aufgabe von OSTARRICHI.
K.

Am 16. 10. um 20 Uhr:

Na, inzwischen wurden ja auch endlich die beiden deutschen Einträge, die als "österreichisch"
mit dt. Lokalwendungen als "dt." Übersetzung erfolgt waren und sich jahrelang und sogar mit Moderatoren-Daumen versehen gehalten hatten -
"den Ring anstecken" und "Brille aufsetzen" -, aus der Wortliste von OSTARRICHI entfernt.
Da hatten meine Glossen doch endlich den erhofften Erfolg.

Leid tut's mir, dass diese Einsicht nicht früher erfolgt war und es dieser Auseinandersetzung bedurfte, die nicht von mir begonnen worden war.

Doch wenn ihr schon am Entfernen seid, könnten endlich nicht auch andere falsche Einträge zum Verschwinden gebracht werden?
z.B. sind ja 6 Moderatoren-Daumen für die drei alten da richtig blamabel (lest doch die Kommentare dazu!):

REIS 2007-08-11, 2 Daumen
at" target=_blank>http://at

RORATE 2007-08-11 , 3 Daumen
at" target=_blank>http://at

GEHALTSKONTO 2008-02-18, 1 Daumen
at" target=_blank>http://at
Bei diesem Eintrag war ja schon vor Jahren [2008-02-18 21:13:19] das Versprechen
"Wenns net passt, fliegts wieder raus."

Koschutnig

Re: Geschätzte Mitlesende I

dankscheen 17.10.2012
Koschutnig du schreibst:

Na, inzwischen wurden ja auch endlich die beiden deutschen Einträge, die als "österreichisch" mit dt. Lokalwendungen als "dt." Übersetzung erfolgt waren .......entfernt.

Dazu eine einfache Ja / Nein Frage:

Sind alle deutschen Einträge bzw. deren Verwendung in beiden Ländern fast oder ganz ident sind und in der Übersetzung eine Lokalwendung beinhalten zu entfernen?

dankscheen

Re: Geschätzte Mitlesende I

JoDo 18.10.2012
Räusper - ähem,
abgesehen davon, dass ich den Überblick hier verliere, ehe ich ihn gehabt habe - folgendes:

Einen allgemeindeutschen Begriff durch einen regional verbreiteten, ebenfalls deutschen, jedenfalls nicht österreichischen Begriff zu übersetzen, kann nicht Sinn von "ostarrichi" sein.

Re: Geschätzte Mitlesende I

Koschutnig 18.10.2012
Eine einfache Ja / Nein Frage: Sind alle deutschen Einträge bzw. deren Verwendung in beiden Ländern fast oder ganz ident sind und in der Übersetzung eine Lokalwendung beinhalten zu entfernen?
dankscheen

Du fragst listig wie einer jener durchtriebenen Anwälte in einem US-Krimi, die so ihre Fallen stellen und Erklärungen sogleich abwürgen.

Ich zerlege daher die Frage, da mich daran ja keine amerikanische Prozessordnung hindern kann –
und lies die Fragen jetzt bitte genau, da mir immer wieder Behauptungen unterstellt worden sind, die ich nicht gesagt habe!

Frage: Sind alle deutschen Einträge, deren Verwendung in beiden Ländern fast ident ist, zu entfernen?
A: Nein
Beispiel: „Kabelhund“
Frage: Sind alle deutschen Einträge, deren Verwendung in beiden Ländern ganz ident ist, zu entfernen?
A: Ja
Beispiele:
Ö „abmurksen“ = D „töten, umbringen“ (denn ugs. „abmurksen = umbringen“ gibt’s überall)
Ö „Gehaltskonto“ – D „Girokonto“
(denn Ö Gehaltskonto = D Gehaltskonto, aber D Girokonto = Ö Girokonto)

Frage: Sind alle deutschen Einträge, deren Verwendung in beiden Ländern ganz ident ist, zu entfernen, auch wenn sie in der Übersetzung eine Lokalwendung beinhalten?
A: Ja.
Beispiel: Ö „Brille aufsetzen“ - D „Brille aufziehen“
(denn der Zweck von OSTARRICHI ist doch nicht, völlig reguläres Deutsch jedem einzelnen Deutschen zu erklären)


Hier in OSTARRICHI soll doch wohl gezeigt werden, was an in Österreich existierendem Sprachgut in D zumindest außerhalb des bayerischen Gebietes nicht oder kaum verwendet wird, wenngleich es bekannt sein mag (s. Eintrag „Leichenschmaus“).

Ich war bemüht, bei meinen Einträgen die evtl. Verwendung in D zu überprüfen, bin aber durchaus froh, wenn mir bei von mir stammenden Einträgen deren standardmäßige Verwendung in D nachgewiesen wird, sodass ich etwaige Fehleinträge solcher Art entfernen kann .

Was also rasch wieder heraus müsste, sind in Österreich verwendete allgemeindeutsche Standardformen, die nur deshalb als „österreichisch“ eingetragen worden sind, weil einfach von vornherein angenommen wurde, sie seien außerhalb Österreichs unbekannt oder unüblich und bedürfen daher einer Erklärung durch ein Synonym oder eine Definition.

Bei uns selten gewordene Begriffe und solche, die nicht grad der Alltagssprache angehören, sind wahrscheinlich auch in D selten oder kommen einem nicht täglich unter: Geistliche mit Kutten etwa sind im Alltag nur mehr sehr selten zu sehen, doch in der Lutherstadt Wittenberg gibt’s immerhin „Luther´s Kutte“ in 2 Größen als „Flaschenüberzug für Likörflaschen oder kleine Bierflaschen“ und als „Flaschenüberzug für Weinflaschen“ um €9,99 bzw. €12,99 zu kaufen. Der Eintrag „Kutte = Gewand eines Geistlichen“ ist also evtl. Sache eines Lexikons, aber nicht von OSTARRICHI.

Auch wenn in einer bestimmten Region Deutschlands ein hochsprachlicher Begriff oder eine hochsprachliche Wendung nicht oder nicht mehr alltäglich ist, kann dies für dessen bzw. deren Eintrag als „österreichisch“ nicht ausreichen,
ebenso wenig, wie wenn etwas, das in Österreich allgemein noch völlig korrekt behandelt wird, in D im Begriff ist, einer Schlamperei oder einer modischen Falschverwendungssucht zum Opfer zu fallen oder einer der beiden bereits anheim gefallen ist.

Dann müsste nämlich auch die sächliche Form des Relativpronomens „der/die/das“, also „das“ als Bezugswort für ein sächliches Substantiv, als „österreichisch“ hier Aufnahme finden, denn nur in Österreich scheint man noch allgemein zu sagen: „Ein Buch, das er gelesen hat…“, Das Boot, das gekentert war,…“, „Das Gerücht, das sich schnell ausbreitet…“

Praktisch jeder hochgebildete Deutsche nämlich, der in Ö1 zu Wort kommt, verwendet in einem solchen Fall „was“: Univ.-Professoren, Bundesminister, Schriftsteller, Literaturkritiker, auch Herr Peymann, der frühere Direktor des Burgtheaters!

Erinnere dich an eigene umfangreiche Recherchen in einem in mancher Hinsicht ähnlichen Fall, wo du durchaus gebildeten Deutschen die Verwendung eines Wortes nachgewiesen hast, das zu jener Zeit in D noch als unrichtig eingestuft war, in Österreich aber als das korrekte Wort galt! Aufgrund der in den dt. Bundesländern geltenden amtlichen Rechtschreibung hätte eine Lehrkraft in Deutschland einem ihrer Schüler(innen) die in Österreich absolut korrekte Form damals als Fehler anstreichen müssen, so wie - mit einem parallelen Beispiel aus der Rechtschreibung, um die es hier allerdings nicht geht - das offizielle Schweizer –ss- für –ß- in österr. und deutschen Schulen als Fehler angestrichen werden muss.

Es gibt indes tatsächlich noch jene Werke, deren Thema ein „Richtiges und gutes Deutsch“ ist, also Werke, in denen sich Fachleute mit großer Sprachkenntnis mit dem Sprachgebrauch auf verschiedenen Ebenen und mit den als grammatikalisch und stilistisch jeweils als korrekt bzw. unakzeptabel angesehenen Formen und Wendungen auseinandersetzen und dabei die auftretenden „Hauptschwierigkeiten der deutschen Sprache“ erläutern.

Lei-lei

K.

Re: Geschätzte Mitlesende I

dankscheen 19.10.2012
Legende : >>>>> dankscheen – Passagen <<<<<<


→ JoDo

Einen allgemeindeutschen Begriff durch einen regional verbreiteten, ebenfalls deutschen,
jedenfalls nicht österreichischen Begriff zu übersetzen, kann nicht Sinn von "ostarrichi" sein.

>>>>>ist zwar kein Ja oder Nein geworden, jedoch immer noch in der Kürze wo die Würze
zu leicht zu finden ist / war. Wie ich die Antwort hiemit deute: also Ja. <<<<<<

----------------------------------------------------------------------------------------------------------
→ Koschutnig

>>>Umfangreich, zerlegt, mehrfach mögliche Antworten und Vieles mehr in dieser
recht einfachen Frage (zumindest für mich und Jodo). Daher werde ich bemüht
bzw. versuchen auf die wichtigsten Teilaspekte der „Mammutantwort“ einzugehen.<<<<<



Du fragst listig wie einer jener durchtriebenen Anwälte in einem US-Krimi, die so ihre Fallen stellen und Erklärungen sogleich abwürgen.

>>>listige Fragestellung ? List ist die Vorstufe einer Handlung die meist einen negativen
Vorsatz beabsichtigt. Welche List liest Du aus so einer einfachen Frage heraus ? Listig
und im gleichen Satz die Durchtriebenheit mit mir gleichzusetzen ist mir ebenso nicht
ganz nachvollziehbar. Vielleicht kannst da näher drauf eingehen damit ich diese Deutung
verstehen könnte.
Anwälte eines US-Krimi ? Da ich recht selten TV einschalte scheinst Du dies des
Öfteren zu praktizieren. Die Durchtriebenheit und Listigkeit zu kennen scheint dir
ja von dieser Stelle her bekannt zu sein.
Welche US-Krimis kannst Du denn der geschätzten Mitleserschaft empfehlen?
Hast Du da bestimmte Vorlieben oder gar eine dieser Serien die es meines Wissens
in großer Zahl gibt?
Ist diese filmische Darstellung der Anwaltschaften im Übrigen nicht fern von der
Realität ?<<<<






Ich zerlege daher die Frage, da mich daran ja keine amerikanische Prozessordnung hindern kann –
und lies die Fragen jetzt bitte genau, da mir immer wieder Behauptungen unterstellt worden sind, die ich nicht gesagt habe!


Frage: Sind alle deutschen Einträge, deren Verwendung in beiden Ländern fast ident ist, zu entfernen?
A: Nein

>>>also zu deiner eigens umformulierten Fragestellung ein Nein<<<<<<

Beispiel: „Kabelhund“
>>>Beispiele als Teil einer Antwort sind in meinem Fall nicht unbedingt erforderlich, den Sinn deiner Umformulierung verstand ich schon<<<<


Frage: Sind alle deutschen Einträge, deren Verwendung in beiden Ländern ganz ident ist, zu entfernen?
A: Ja

>>>also zu deiner eigens umformulierten Fragestellung ein Ja<<<<<<




Beispiele:
Ö „abmurksen“ = D „töten, umbringen“ (denn ugs. „abmurksen = umbringen“ gibt’s überall)
Ö „Gehaltskonto“ – D „Girokonto“
(denn Ö Gehaltskonto = D Gehaltskonto, aber D Girokonto = Ö Girokonto)

>>>Beispiele als Teil einer Antwort sind in meinem Fall nicht unbedingt erforderlich, den Sinn deiner Umformulierung verstand ich schon. Wobei das Girokonto D als Gehaltskonto einen
größeren Diskussionsbedarf hätte und mit verschiedenen bisher nicht erwähnten Infos nicht
als direkt falsch zu bezeichnen wäre – Stichwort Fugen-S, Girokonto in D in Verwendung
als Gehaltskonto vor noch einigen Jahren, Strukturierung in verschiedene Arten wie
Kontokorrentkonto uvm. Hier würde ich meine Finger nicht unbedingt dem Feuer deiner
Deutung oder Beschreibung anvertrauen<<<<




Frage: Sind alle deutschen Einträge, deren Verwendung in beiden Ländern ganz ident ist, zu entfernen, auch wenn sie in der Übersetzung eine Lokalwendung beinhalten?
A: Ja.

>>>also zu deiner eigens umformulierten Fragestellung ein Ja<<<<<<



Beispiel: Ö „Brille aufsetzen“ - D „Brille aufziehen“
(denn der Zweck von OSTARRICHI ist doch nicht, völlig reguläres Deutsch jedem einzelnen Deutschen zu erklären)

>>>Beispiele als Teil einer Antwort sind in meinem Fall nicht unbedingt erforderlich, den Sinn deiner Umformulierung verstand ich schon. Wie erneut festzustellen wird deine Vorliebe für
immer wiederkehrende Demontagefreude an Eintrag 14609 oder 14608 ? weiß nimmer genau
wie vom Threaderöffner erwähnt wieder mal zur Kenntnis gebracht. Über diesen Begriff der Dir soviel Freude bereitet werde ich sehr gerne einmal zurückkommen. Auch hier könnte ich einiges beigeben was nicht unbedingt unterdrückt sein sollte,<<<<<<



>>><Themenkomplex - Zerlegte Fragestellungen 1-3 : Zusammenfassend:


Frage: Sind alle deutschen Einträge, deren Verwendung in beiden Ländern ganz ident ist, zu entfernen, auch wenn sie in der Übersetzung eine Lokalwendung beinhalten? Mit A: Ja.
Kommt dem Ursprungssinn meiner Frage am Nähesten und werte ingesamt als Ja. Was
ja mit Nein, Ja, Ja auch die Mehrheit bildet.
Ich darf dies dann als Beweisstücke 17b, 234f und 235a zu den Akten legen, ja?
Beiweismittel der Anklage oder Verteidigung? (Letztere zwei Fragen bitte ichals
ironisch zu sehen ! <<





>>>>>>>Es folgt ein Themenkomplex Erläuterungen, Meinungen zu Ostarrichi aus deiner Sicht,
zwar nicht erfragt aber wenn schon die Mühe des Schreibens gemacht- auch die Mühe
des Lesens entgegne UND teilkommentiere:<<<<<<<


Hier in OSTARRICHI soll doch wohl gezeigt werden, was an in Österreich existierendem Sprachgut in D zumindest außerhalb des bayerischen Gebietes nicht oder kaum verwendet wird, wenngleich es bekannt sein mag (s. Eintrag „Leichenschmaus“).

<<<<soll doch wohl – in dieser Aussage nirgends nachzulesen, hier liegen auch vom
Admin keine genauen Angaben vor. Soweit ich den Admin seit Jahren sehe, liegt ihm
am Herzen eine kurzweilige Seite ins Leben gerufen zu haben, die einen gegenseitigen
Austausch von Sprache, Wörtern, Übersetzungen – einfach die ganze Bandbreite
zu erfassen was sowohl Österreicher als auch Deutsche interessieren könnte.<<<<


Ich war bemüht, bei meinen Einträgen die evtl. Verwendung in D zu überprüfen, bin aber durchaus froh, wenn mir bei von mir stammenden Einträgen deren standardmäßige Verwendung in D nachgewiesen wird, sodass ich etwaige Fehleinträge solcher Art entfernen kann .

>>>>Dagegen ist nichts einzuwenden, wobei es hier sehr vieles zu bemerken gäbe !!!<<<<


Was also rasch wieder heraus müsste, sind in Österreich verwendete allgemeindeutsche Standardformen, die nur deshalb als „österreichisch“ eingetragen worden sind, weil einfach von vornherein angenommen wurde, sie seien außerhalb Österreichs unbekannt oder unüblich und bedürfen daher einer Erklärung durch ein Synonym oder eine Definition.


>>>>>Die Problematik liegt selbst bei einfachsten Begriffen schon. Hier ein Beispiel :
Die österreichische Gasse – durchaus ein Verkehrsweg mit Dimensionen auf denen
sich zweispurig PKW und auch Busse bewegen können. In Deutschland gibt es ebenso
Gassen ohne jede Frage. Doch der Deutsche verbindet Gasse mit einem uns vergleichbaren
Weg. Ein Verkehrsweg mit Dimensionen auf denen sich zweispurig PKW und auch Busse
bewegen können ist in DAS treffende Wort Straße.
Eintrag also Gasse Ö – Straße D ?
Eintrag Weg Ö – Gasse D ?
Eintrag Hauptverkehrstrasse Ö – Straße D ?
Eintrag Ö -kleiner Pfad - Weg D?

Egal was man hier an diesen Fällen eintragen würde ist nie richtig / gscheit.
Alles ist allgemeindeutsche Sprache. Die Suchmaschinen finden sich
tot an unzählbaren Fundstellen. Was tun eine Statistik erstellen daraus
und ein imaginäres Verhältnis von entsprechend der Bevölkerung Ö zu
D erstellen was die Zuordnung zum entsprechenden Land bestimmt ?
( siehe (Be)-Rechnung -entschuldige JoDo – Wort Staunze.) Hier trifft
mein Kommentar erneut – die Stolperfallen des Internet und deren
Suchmaschinen. Gerne können wir auch hier an anderer Stelle eine
nutzbringende Diskussion führen.
Fakt ist und bleibt zumindest für mich dass dieses Werk Hilfe braucht,
Hilfe auch von der anderen Seite – D – die ohne Nachschlagen in
Google und Co. Wissen wie sie ihre eigene Sprache deuten, wahrnehmen
und wie Übersetzungen insgesamt bestens passen könnten.
Warum Jene sich entfernen und nicht teilnehmen wollen wäre ein Punkt der
auch der Rede wert wäre oder nicht ?
<<<<<<<

Bei uns selten gewordene Begriffe und solche, die nicht grad der Alltagssprache angehören, sind wahrscheinlich auch in D selten

>>>>>Nicht nur selten geworden in Ö, auch in D verschwanden und verschwinden immer
mehr Wörter. Ein verstorbener Freund von mir lebte Jahrzehnte in Deutschland und konnte
mir zu Lebzeiten von vielen in Erfahrung Gebrachtem berichten was gar früher in beider
Nutzung war. Gehen diese nun in den Besitz der Sprache Österreich automatisch über ?
Was hältst Du von dieser doch beachtenswerten Frage?<<<<



oder kommen einem nicht täglich unter: Geistliche mit Kutten etwa sind im Alltag nur mehr sehr selten zu sehen, doch in der Lutherstadt Wittenberg gibt’s immerhin „Luther´s Kutte“ in 2 Größen als „Flaschenüberzug für Likörflaschen oder kleine Bierflaschen“ und als „Flaschenüberzug für Weinflaschen“ um €9,99 bzw. €12,99 zu kaufen. Der Eintrag „Kutte = Gewand eines Geistlichen“ ist also evtl. Sache eines Lexikons, aber nicht von OSTARRICHI.


>>> Warum sollte Ostarrichi nicht auch teilweie die Funktionen eines Lexikons haben?
Den Kabelhund hast Du ja umfangreich mit Kommentaren versorgt, Ursprung des
ursrünglichen Herstellers aus Ö, neuer Firmensitz in D, weitere Verwendung des Begriffes
usf. Das geht weit über einen Standardkommentar hinaus und weitmächtig in Richtung
Lexikonvariante>>>>>


Auch wenn in einer bestimmten Region Deutschlands ein hochsprachlicher Begriff oder eine hochsprachliche Wendung nicht oder nicht mehr alltäglich ist, kann dies für dessen bzw. deren Eintrag als „österreichisch“ nicht ausreichen,

>>>wie eben erwähnt, nicht mehr erwähnt ist aber trotzdem dann wissenswert>>>






ebenso wenig, wie wenn etwas, das in Österreich allgemein noch völlig korrekt behandelt wird, in D im Begriff ist, einer Schlamperei oder einer modischen Falschverwendungssucht zum Opfer zu fallen oder einer der beiden bereits anheim gefallen ist.


>>>>>einer Schlamperei oder einer modischen Falschverwendungssucht –
ist nicht meine Art und Redensweise...........! ! <<<<<<



Dann müsste nämlich auch die sächliche Form des Relativpronomens „der/die/das“, also „das“ als Bezugswort für ein sächliches Substantiv, als „österreichisch“ hier Aufnahme finden, denn nur in Österreich scheint man noch allgemein zu sagen: „Ein Buch, das er gelesen hat…“, Das Boot, das gekentert war,…“, „Das Gerücht, das sich schnell ausbreitet…“

>>>Sollte nicht am Eingang erwähnt nur meine Frage zerlegt werden denke ich gerade
so beim Lesen und bin bei der sächlichen Form des Relativpronomens gelandet ? Da
war doch noch was von einem US-Krimi..... Irgendwie scheint sich die „Antwort“ ganz
und gar zu verselbstständigen und eine Eigendynamik entwickelt zu haben und auch
die eigentliche Frage keine Rolle mehr spielt....Oder sehe ich das gar verkehrt....Da muss
ich doch kurz mal innehalten.<<<<<<<



Praktisch jeder hochgebildete Deutsche nämlich, der in Ö1 zu Wort kommt, verwendet in einem solchen Fall „was“: Univ.-Professoren, Bundesminister, Schriftsteller, Literaturkritiker, auch Herr Peymann, der frühere Direktor des Burgtheaters!
Erinnere dich an eigene umfangreiche Recherchen in einem in mancher Hinsicht ähnlichen Fall, wo du durchaus gebildeten Deutschen die Verwendung eines Wortes nachgewiesen hast, das zu jener Zeit in D noch als unrichtig eingestuft war, in Österreich aber als das korrekte Wort galt!


>>>>Nach wie vor fehlt mir der Bezug zum eigentlichen Thema - Ausgangsfrage<<<<

Aufgrund der in den dt. Bundesländern geltenden amtlichen Rechtschreibung hätte eine Lehrkraft in Deutschland einem ihrer Schüler(innen) die in Österreich absolut korrekte Form damals als Fehler anstreichen müssen, so wie - mit einem parallelen Beispiel aus der Rechtschreibung, um die es hier allerdings nicht geht - das offizielle Schweizer –ss- für –ß- in österr. und deutschen Schulen als Fehler angestrichen werden muss.


>>>>Noch immer fehlt mir der Bezug zum eigentlichen Thema - Ausgangsfrage<<<<

Es gibt indes tatsächlich noch jene Werke, deren Thema ein „Richtiges und gutes Deutsch“ ist, also Werke, in denen sich Fachleute mit großer Sprachkenntnis mit dem Sprachgebrauch auf verschiedenen Ebenen und mit den als grammatikalisch und stilistisch jeweils als korrekt bzw. unakzeptabel angesehenen Formen und Wendungen auseinandersetzen und dabei die auftretenden „Hauptschwierigkeiten der deutschen Sprache“ erläutern.


>>>>Bezug zum eigentlichen Thema – Ausgangsfrage, ich fand ihn am End' nimmer...<<<<

Lei-lei


>>>>Lei – Lei ---- ein wenig verfrüht denke ich <<<<

dankescheen

Re: Geschätzte Mitlesende I

JoDo 19.10.2012
Du - dankscheen:

Die von dir kritisierte Antwort habe ich eigentlich sehr hilfreich empfunden, weil sie nicht generell ja oder nein gelautet hat, sondern einige Möglichkeiten aufgezählt und dementsprechend bewertet hat.

Du hast gefragt:
Eine einfache Ja / Nein Frage: Sind alle deutschen Einträge bzw. deren Verwendung in beiden Ländern fast oder ganz ident sind und in der Übersetzung eine Lokalwendung beinhalten zu entfernen?
dankscheen
Das ist halt das verkniffelte an einfachen Fragen, dass sie SO einfach nicht zu beantworten sind.

Drei Beispiele waren es. Eins wurde mit ja, zwei mit nein beantwortet.

Damit kann man doch leben!
Ich versteh also nicht ganz, warum du dich so aufregst -

Schönen Abend!
JoDo

P.S.: Was mich bei der von dir erwähnten "Staunze" - "Staunzerl" Diskussion gestört hat:
Dass meine Verkleinerungsform als schlechter (Dialekt?, Aussprache?) als die unverkleinerte Anwendung angesehen wurde.
Dabei meint die bairische Staunze ganz ein anderes Viech: unsere Gelse,
das Staunzerl jedoch die Drosophila.
Die statistischen Zugaben sind doch nur Beiwerk, manchmal hilfts, manchmal nicht ...

Re: Geschätzte Mitlesende I

dankscheen 22.10.2012
Du – dankscheen:

>>>Du – JoDo:<<<

Die von dir kritisierte Antwort habe ich eigentlich sehr hilfreich empfunden, weil sie nicht generell ja oder nein gelautet hat, sondern einige Möglichkeiten aufgezählt und dementsprechend bewertet hat.

>>>Wo Du eine Kritik entdeckt hast, ist mir nicht auch beim nochmaligen Lesen
ersichtlich. Es waren sachliche Kommentare und keine kritischen Beitöne dabei.
Ich war doch ebenso mit der Beantwortung von Dir zufrieden die in einem Satz
gar der Beantwortung möglich war und auf ein Ja deutlich hinwies.<<<


Du hast gefragt:
Zitat:
Eine einfache Ja / Nein Frage: Sind alle deutschen Einträge bzw. deren Verwendung in beiden Ländern fast oder ganz ident sind und in der Übersetzung eine Lokalwendung beinhalten zu entfernen?
Dankscheen

Das ist halt das verkniffelte an einfachen Fragen, dass sie SO einfach nicht zu beantworten sind.

>>>Wenn einfache Fragen verkniffelt sind, was sind erst verkniffelte Fragen ?
Es scheint also keine einfachen Fragen mehr zu geben – ist die Welt denn so
kompliziert geworden oder nur in Ostarrichi ?<<<




Drei Beispiele waren es. Eins wurde mit ja, zwei mit nein beantwortet.

>>> Also ich zähle ein Nein und zwei Ja bei der „zerlegten“ Antwort. Mit deinem
Ja tendenziell also 3-1 für Ja.>>>


Damit kann man doch leben!

>>>Wieso sollte ich denn damit nicht leben können ? Eingangs schrieb ich doch:
“Es waren sachliche Kommentare und keine kritischen Beitöne dabei.“ Wie auch
hoffe ich doch in dieser Antwort.....<<<

Ich versteh also nicht ganz, warum du dich so aufregst -

>>>Aufregung ? Frage:
Wo um Himmelswillen hast Du das nur herausgelesen ?
Die Passage (n) würden mich echt interessieren. Mein Blutdruck ist zwar
von Natur aus leicht erhöht aber als ich die Antwort (en) schrieb, jener
sich um nullkommajosef erhöhte.



Schönen Abend!

>>>Schönen Abend ebenso<<<

JoDo

>>>dankscheen<<<

P.S.: Was mich bei der von dir erwähnten "Staunze" - "Staunzerl" Diskussion gestört hat:
Dass meine Verkleinerungsform als schlechter (Dialekt?, Aussprache?) als die unverkleinerte Anwendung angesehen wurde.
Dabei meint die bairische Staunze ganz ein anderes Viech: unsere Gelse,
das Staunzerl jedoch die Drosophila.

>>>Der Begriff / Begriffe selbst hatte(n) kein Interesse bei meiner Antwort<<<

Die statistischen Zugaben sind doch nur Beiwerk, <b>manchmal hilfts, manchmal nicht ... </b>

>>>Es ging um die „statistische Zugabe“ die ich total in die Irre führend halte.
Eine Statistik wie in jenem Fall kann demnach entscheiden ob ein Wort entweder
kein besonders österreichisches Wort bzw. umgekehrt kein besonderes deutsches
Wort ist. Ein gesonderte Diskussion wäre meiner Meinung gar erforderlich um
weitere User von solchen Rechnungen mit nicht verlässlichen Ergebnissen fern
zu halten.<b>
„manchmal hilfts, manchmal nicht ... </b>„ eher: in der Anwendung des Ergebnisses
kein verlässliches Ergebnis und zur Weitergabe an Andere nicht empfehlenswert,
nur zur eigenen Info und Einschätzung bei Unkenntnis des Wortes empfohlen.
<<<

Re: Geschätzte Mitlesende I

JoDo 22.10.2012
Du - dankscheen!

Dãngschee fia de Åndwuad!

Dass du das meiste recht entspannt siehst, beruhigt mich ungemein.

Über die Dinge zu diskutieren, deren Diskussion du angeregt und befürwortet hast, sehe ich genauso.

Oisdan!

Ich war ja nicht einer, der eine Statistik zum Festnageln eines erwünschten oder unerwünschten Ergebnisses ge/missbraucht hat, ich hab´s halt einfach erwähnt ... wie gesagt, manchmal hilft´s zu einer Entscheidung.

Zu den "einfachen Frgen":
Ja, die haben es mir angetan.
Bei kniffligen Fragen - Ja bitte, da wird von Haus aus gekniffelt.
Aber die "einfachen" Fragen: "Mensch, vor denen hüte dich!"

Eine einfache Ja / Nein Frage: Sind alle deutschen Einträge bzw. deren Verwendung in beiden Ländern <b>fast oder ganz ident</b> sind <b>und in der Übersetzung eine Lokalwendung beinhalten</b> zu entfernen?
dankscheen

Das ist es eben: Es ging darum zu zeigen, dass ein allgemeindeutsches Wort nicht dadurch zum österreichischen Wort wird, dass es dazu in D (!) regionale D-deutsche Abwandlungen gibt!

Nicht mehr und nicht weniger.

Wie ich dich kenne, siehst du das aber grad´ asoo.

Schönen Abend!
JoDo

Re: Geschätzte Mitlesende I

dankscheen 26.10.2012
Du – dankscheen!
>>>Du – JoDo !<<<


Dãngschee fia de Åndwuad!
>>>Bittschee, gern gschehn!<<<


Dass du das meiste recht entspannt siehst, beruhigt mich ungemein.

>>>Das Meiste ? Nein nicht nur das Meiste sondern Alles sehe ich entspannt
und locker. Nach wie vor kann ich nicht verstehen, wo in meinen Mails eine
Spur des Angenommenen zu erlesen ist. „Das Meiste“ deutet ja schon wieder
auf einen imaginären verbliebenen Anteil hin, der mich etwas nicht entspannt
sehen soll ? Daher hatte ich ja schon letztes Mail erfragt, wo sich diese Passage(n)
befinden die diese Annahme von Dir hervorriefen. Vielleicht kannst Du mir diesmal
weiterhelfen was ursächlich dafür ist ?<<<



>>>In einem vorausgegangen Mail wird ja gar von List und Durchtriebenheit geschrieben,
und dies nur auf die einfache Ja-Nein-Frage, die aus einem Satz bestand ? Der User
scheint nicht in der Lage oder Willens zu sein darauf einzugehen wollen. Auch habe
ich weitere Frage und Beispiele gegeben -wie Problematik Deutscheinträge in Ö und
D- die ich gerne weiterführend behandelt hätte.

Beispiel Strasse – Gasse – Weg wäre langfristig sicher auch für die Mitleserschaft
von Interesse gewesen, da sich grundsätzliche Fragen betreffend Ostarrichi auf den
Plan gerufen worden wären und für künftige Einträge hilfreich und richtungsweisend.

Ein ewiges und immer wiederholendes „so geht das nicht“, so ist das falsch“ immer
das Dauerbeispiel „Brille aufziehen“ entschuldige, das nervt gewaltig !
Doch die Demontage eines bestimmten Wortes hatte und hat Vorrang. Momentan ist
"Brille aufziehen" an fünf ! verschiedenen Stellen bei den Kommentaren, Im Forum
"zementiert und verewigt" obwohl ! ! ! dieser Eintrag schon entfernt wurde.
Was sollen solche Hinweise noch, wenn die Sache abgeschlossen ist nur ?
Eine sachliche Grundlage existiert also nicht mehr, verbleibt als einzige logische
Überlegung als ursächliche Gründe nur eine Aversion gegen einen User übrig.


Man kann Grundsätzliches fordern, wenn es festgelegt ist oder in Regularien einmal
festgelegt wurde , gar nachzulesen wäre.
Beantwortung sachlicher Fragen nicht notwendig, Grundsatzfragen zu
klären...das sollen Andere machen ! Na Dãngscheen meint der dankscheen !

<<<


Über die Dinge zu diskutieren, deren Diskussion du angeregt und befürwortet hast, sehe ich genauso.

>>>Es ist nur ein Bruchteil von dem was ich anführte was der Diskussion wert wäre,
der Weg eines wertvollen beiderseitigen Austausches ist schon lange verlassen worden.
Leider ! Ist meine einfache Frage nicht das beste Beispiel ? Ein Einstieg in eine
gute Diskussion beginnend damit eine Meinung einzuholen. Eine Meinung die falls
anderseitig ist zu besprechen ? Ich schrieb' deine Antwort zwar kein Nein oder Ja ist,
aber zufriedenstellend da die Tendenz erkennbar war. In der Kürze eben....
Schau dir bitte einmal die erst die Zerlegung in drei Teile an, eben die Transformation
in Fragen eines anderen, und vor Allem ...den ganzen nachfolgenden Part der darauf
folgt an. Weit über die Hälfte sind nicht mehr der eigentlichen Frage zuzuordnen.<<<



Oisdan!


Ich war ja nicht einer, der eine Statistik zum Festnageln eines erwünschten oder unerwünschten Ergebnisses ge/missbraucht hat, ich hab´s halt einfach erwähnt ... wie gesagt, manchmal hilft´s zu einer Entscheidung.


>>>Nein, nicht einfach nur erwähnt...

--------------------
Von wegen Gröscherlzählen: [ von JoDo am 2012-01-24 17:50:48 ]

Staunze -ostarrichi +site:de
Ungefähr 10.900 Ergebnisse (0,13 Sekunden)

Staunze -ostarrichi +site:at
Ungefähr 1.080 Ergebnisse (0,18 Sekunden)

Was lernen wir daraus? Das Verhältnis 1:10 entspricht grob dem Einwohnerverhältnis Ö:D, damit ist Staunze kein besonders österreichisches Wort.

---------------------------

>>>Was lernen wir daraus ? - Dein Zitat dazu..
„damit ist Staunze kein besonders österreichisches Wort.“ ist eine fixe Aussage über
die Wertigkeit deiner Berechnung und des Eintrages. Da stimme ich keinesfalles zu.
Bedenke, Jeder würde diese Berechnung zugrunde legen und eine fixe Bewertung
daraus machen -“Motto“ : Der Moderator JoDo hat es doch auch so vorgegeben / gemacht......
würde dir das gefallen ?<<<




Zu den "einfachen Frgen":
Ja, die haben es mir angetan.
Bei kniffligen Fragen - Ja bitte, da wird von Haus aus gekniffelt.
Aber die "einfachen" Fragen: "Mensch, vor denen hüte dich!"


<<<Es scheint nach der vorgegebenen Logik keine einfachen Fragen zu geben....
Schwierig als Frage scheint mir : Sind die Menschen oder die Welt um uns
herum schwieriger geworden ? <<<


Zitat:
Eine einfache Ja / Nein Frage: Sind alle deutschen Einträge bzw. deren Verwendung in beiden Ländern fast oder ganz ident</b> sind und in der Übersetzung eine Lokalwendung beinhalten zu entfernen?
Dankscheen



Das ist es eben: Es ging darum zu zeigen, dass ein allgemeindeutsches Wort nicht dadurch zum österreichischen Wort wird, dass es dazu in D (!) regionale D-deutsche Abwandlungen gibt!

>>>
Es ging darum zu zeigen ? Wer und Wem ? Persönlich wollte ich nur eine Info....

Eine umformulierte Deutung einer nicht gestellten Frage.....
Die hätte in Ungefähr so gelautet:
Wird ein allgemeindeutsches Wort zu einem österreichischen Wort, wenn es in Deutschland
eine regionale Abwandlung gibt?....Und : Diese Frage hatte ich nie gestellt.<<<


Nicht mehr und nicht weniger.

Wie ich dich kenne, siehst du das aber grad´ asoo.

>>>Leider nicht...<<<

Schönen Abend!

>>>Schönen Abend ebenso !<<<

JoDo

>>>Dankscheen<<<

P.S. an Cubitus: (
Deine Fahne sieht grenzgenial aus! Eine einfache Frage: Anleitung dazu
für mich wäre möglich per PN ? GlG Dankscheen

Re: Geschätzte Mitlesende I

JoDo 27.10.2012
Zitat:
Eine einfache Ja / Nein Frage: Sind alle deutschen Einträge bzw. deren Verwendung in beiden Ländern fast oder ganz ident sind und in der Übersetzung eine Lokalwendung beinhalten zu entfernen?
Dankscheen

Das ist es eben: Es ging darum zu zeigen, dass ein allgemeindeutsches Wort nicht dadurch zum österreichischen Wort wird, dass es dazu in D (!) regionale D-deutsche Abwandlungen gibt!

>>>
Es ging darum zu zeigen ? Wer und Wem ? Persönlich wollte ich nur eine Info....

Eine umformulierte Deutung einer nicht gestellten Frage.....
Die hätte in Ungefähr so gelautet:
Wird ein allgemeindeutsches Wort zu einem österreichischen Wort, wenn es in Deutschland
eine regionale Abwandlung gibt?....Und : Diese Frage hatte ich nie gestellt.<<<

Was habe ich da umgedeutet? Genau das war ja deine Frage, so wie ich sie verstanden habe.
Man hätte die Frage dahingehend präzisieren sollen: WO werden die Lokalanwendungen angewendet. Ist es in D (und die "Übersetzung" betrifft ja den D-deutschen Begriff!), dann kann das eine interessante Zusatzinformation sein, die man ja besprechen kann, aber die für ostarrichi irrelevant ist.
Findet die bedeutungsverändernde Lokalanwendung aber in Ö statt, dann bitte herein damit - Wie viele österreichische Wörter sind genau solche Anwendungen!

Dazu fallen mir folgende Beispiele ein:
• sehen - schauen
Beides allgemeindeutsche Worte. Schauen auf österreichisch ist ein intensives Erfassen mit allen Sinnen, auf D-deutsch eher ein blödes Glotzen.
Sehen auf österreichisch ist eher das kühle Erfassen (screening) von Situationen, bei den Deutschen ist gerade das Sehen das hochwertigere.
• Mist - Müll
In Ö (bes. Wien) ist Mist gleich Abfall. Der Mülleimer ist der Mistkübel, die Müllabfuhr sind die Mistkübler, der Müllsammelplatz ist der Mistplatz.
• Sessel - Stuhl
Genau umgekehrt in Ö und D. Das einfache Sitzgerät ist bei uns der Sessel, in D der Stuhl. Das prächtige Möbel ist bei uns der Stuhl (Herzogstuhl, Heiliger Stuhl, ...), in D der Sessel.
• Stiege - Treppe
• Stock - Geschoß
Ich wohne auf Stiege 3 (die Hausmeisterin aber auf der Elferstiege/Öfastiagn) im 5. Stock.

dankscheen schreibt:
>>>Was lernen wir daraus ? - Dein Zitat dazu..
„damit ist Staunze kein besonders österreichisches Wort.“ ist eine fixe Aussage über
die Wertigkeit deiner Berechnung und des Eintrages. Da stimme ich keinesfalles zu.
Bedenke, Jeder würde diese Berechnung zugrunde legen und eine fixe Bewertung
daraus machen -“Motto“ : Der Moderator JoDo hat es doch auch so vorgegeben / gemacht......
würde dir das gefallen ?<<<
Wie kommen immer wieder einige auf den Gedanken, dass eine Meinung vom "MODERATOR JoDo" eine Vorgabe darstellt, der Folge zu leisten ist? Seid Ihr alle ferngesteuert?
Neulich hat einer geschrieben (ungefähr): Wenn die Beurteilung beim Wort XY so und so ist, dann MUSS sie doch beim ähnlichen Wort YZ genauso lauten! Bitte: Das muss man doch dem - hoffentlich gewissenhaften - Urteil des Bewerters überlassen, sonst könnte man das Bewerten ja gleich von einer Maschine erledigen lassen ...
ICH empfinde das Wort Staunze als bayrisch-bairisch und nicht als besonders österreichisch, und die Statistik widerspricht mir da nicht.
Wenn andere dieses Wort als besonders österreichisch empfinden, dann können sie das natürlich in der Beurteilung kundtun, trotz der VORGABE von MODERATOR JoDo.

Re: Geschätzte Mitlesende I

Cubitus 28.10.2012
Dankscheen; Ja

Re: Geschätzte Mitlesende I

dankscheen 30.10.2012
Griaß di, Jodo ! <---(Begrüßung)

Es ist und bleibt mir unverständlich wie sich seit meiner ersten Antwort vom
„Mo Okt 22, 2012 4:17 pm“ die Sachverhalte geändert haben. Ging ich doch
zufrieden mit deiner kurzen Antwort umher, antwortete Koschutnig doch alle
Anmerkungen mit entsprechenden Passagen. Gut, Antworten erhielt ich keine
darauf – dies mag ihm überlassen sein und beende ich hiermit .
Künftig allerdings dies mir abspeichern werde.
Zumindest kann jeder ersehen, wer um sachliche Antworten bemüht und um
tiefergehende Themen sorgen wollte...

Nach wie vor scheint es dir schwierig zu fallen mir die bereits mehrfache
gewünschte (n) Passage (n) zu beschreiben wo ich mich „aufgeregt“ haben
soll.

Dies kann ich bei erneutem Durchlesen einfach nicht entdecken.
Deshalb frage ich erneut um diese Stellen hiermit an......

Wenn man dein letztes Mail betrachtet fällt mir folgendes auf:
von meinem ursprünglichen Mail ist keine Verwandtschaft mehr vorhanden,
Punkte, Beispiele sind nicht mehr relevant oder von Bedeutung,
beginnend mit mehreren Zitaten beider Seiten...
ohne eine einleitende Begrüßung oder Verabschiedung...

Was scheint sich daraus abzuleiten – Wie könnte man dies deuten - ich verstehe schon - schade..


Wünsch dir eine schöne Zeit auf Ostarrichi...... <-(Verabschiedung / gute Wünsche)

Schönen Abend -
Dãngschee sagt der dankscheen...........

Re: Geschätzte Mitlesende I

JoDo 30.10.2012
Na Hallo!!! <---Begrüßung
Nach wie vor scheint es dir schwierig zu fallen mir die bereits mehrfache
gewünschte (n) Passage (n) zu beschreiben wo ich mich „aufgeregt“ haben
soll.

Dies kann ich bei erneutem Durchlesen einfach nicht entdecken.
Deshalb frage ich erneut um diese Stellen hiermit an......

Warum muss ich auf deinen Fingerschnalzer irgendwas beschreiben?

Wennst dich nicht aufgeregt hast, was regst dich dann so auf?
Fiatdi <---Verabschiedung

Der Kreis schließt sich.........

dankscheen 31.10.2012
Grüß dich nochmals JoDo !

Bevor ich mich dann doch tatsächlich aufregen könnte, werde ich keine weitere Stellung mehr
dazu nehmen. Erneut wurde ja schon wieder / erneut per "Ferndiagnose" mein Gemütszustand
anhand weniger geschriebener Zeilen von dir festgestellt.
Da dies doch unbestritten -hoffe ich- keinem möglich ist, verbleibt wie gesehen eine
Begründung davon sowieso wieder aus. Die neuerliche "Diagnose" von Gestern meiner
"Aufgeregtheit" entbehrt ebenso jeder Grundlage. Warum Du mir dies mehrfach
mittlerweile unterstellst verstehe ich eben nicht aber soll deinem eigenen Überdenken überlassen sein.
Eine Antwort von deiner Seite ist nicht mehr von Relevanz.

Aufgrund der internen administrativen Veränderungen hatte ich versucht eine neue Brücke
zu schlagen die langfristig eine Basis darstellen sollte für sachlichen und informativen
Austausch. Dies dürfte in dem ersten Antwortmail auch gut herauszulesen sein.

Am Ende es doch wieder schade ist, wieder an den Punkt zurück zu kommen der uns
schon einmal begegnete.

Dankscheen


P.S. -> Cubitus -> noch keine Anleitung eingetroffen.... LG Dankscheen

Re: Geschätzte Mitlesende I

JoDo 31.10.2012
Du - dankscheen! <--- Begrüßung

Mach ma´s amål asoo:
Z´erscht die Gschichte mit den eingebetteten Fotos - sowas ist das Banner vom Cubitus.
Das findest unter

http://imageshack.us/photo/my-images/507/ofahmini.jpg/

Da kannst selber ein Konto eröffnen und Bilder hochladen,
Rechts findest dann Codes, bitte ausprobieren, die du in den Kommentar einfügen kannst.

Der Link lautet dann:

<a target='_blank' title='ImageShack - Image And Video Hosting' href=http://imageshack.us/photo/my-images/507/ofahmini.jpg/'><img src=http://img507.imageshack.us/img507/5819/ofahmini.jpg' border='0'/>

Und dånn: Lås ma des mid dem Aufregen (des schaud hoed so aus, und - wånn ma´s dån erklärt - sågst: NAA.)
Lås ma´s - is besa.

Griasdi <--- Verabschiedung

Re: Geschätzte Mitlesende I

Koschutnig 07.12.2012
Mittlerweile war dem Admin. das Zukleistern des Daham-Kommentarbereichs allerdings zuviel geworden:
Unter "Neuer Kommentar" ist nicht nur ein neuer Satz erschienen:
" In Kommentaren sind keine Bilder oder Kopien von Texten aus anderen Seiten erlaubt!" ,
sondern das "Nicht erlaubt" ist durch ein Nicht-mehr-möglich gleichzeitig zur drastischen Realität geworden.




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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.