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Es lebe die Gewerkschaft!

Weibi 05.10.2012
Wenn ich das heute in den Nachrichten richtig verstanden habe, will der Gewerkschaftspräsident die Journilisten besänftigen, um einen Streik zu verhindern?

PS: Hinter mir steht mein Mann und flüstert mir ins Ohr, ich soll mich mit euch nicht streiten. (Er kennt sich mit Foren aus!)
Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass andere Sektoren in österreich bestimmt mehr Grund hätten zu streiken als ausgerechnet die Journalisten!
So ein Blódsinn, an den letzten óst. Streik an den ich mich erinnern kann, waren die Bauern in den 80igern Jahren, die mit den Traktoren auffuhren - und nun ausgerechnet die Journalisten die wowieso ein angenehmes Leben führen und es gibt wichtigere Dinge im Leben als bezahlte Reportagen der sogenannten "freien" Presse. Für wie blöd halten die uns eigentlich?

Re: Es lebe die Gewerkschaft!

Koschutnig 06.10.2012
O Weibi,
du beziehst dich offenbar auf solche Drohbotschaften:

http://www.horizont.at/home/detail/kv-aufkuendigung-journalistenstreik-droht.html?cHash=6a518e429e65e5415437970503c85e5c

nicht wahr?

So ein Streik gäb' den Schreibern immerhin einmal Gelegenheit, sich auch gründlich mit der deutschen Sprache zu beschäftigen und etwas in gutem Deutsch zu lesen statt immer nur die Artikel von anderen Journalisten, wodurch sich deren sprachmordende Verbiegungen geradezu epidemisch ausbreiten. Es ist doch eigenartig, dass jeder Professionist imstande sein muss, sein Werkzeug richtig handzuhaben, angehende Zeitungsschreiber hingegen offenbar nie nachzuweisen brauchen, dass sie ihr Werkzeug, die Sprache, wirklich beherrschen, und damit umgehen dürfen, wie sie wollen. Meinungsbildner möchte jeder werden, Sprachverbildner werden sie.

Bisher scheint sich die zeitungkonsumierende Masse ob der journalistischen Streikdrohung auch nicht wirklich zu beunruhigen, es ist ja kein Bäckerstreik, der die Frühstückssemmel gefährdet. Endlich bliebe beim Frühstück Zeit fürs Studium der Baumarkt- und Winterschlussverkaufsprospekte, die jetzt bald kommen dürften. Auch hoffen etliche der Wirtshaustisch-Leserbriefschreiber wahrscheinlich bereits, dass noch mehr ihrer Ejakulationen die sonst leer bleibenden Seiten füllen werden. Es bestünde ja auch endlich die Gelegenheit zur Aufarbeitung der gewaltige Leserbrief-Flut, unter der die Redaktionen zu stöhnen behaupten.

Da drängt sich allerdings die bange Frage auf: Wo werden die Leserbriefschreiber bloß denken lassen, wenn sie einige Zeit keine "eigene Meinung" mehr vorgesetzt bekommen zu Berufsheer und Turnstundenzahl, zu Bettlern und der Besteuerung illegaler Prostituierter, zur Zuwanderung und zum Saualm-Asylwerber-Sonderheim oder zu Hasch-Dealern und zum Elternrecht auf die gsunde Watschn, zum Dieselpreis und zu Euro = Teuro, zu Frauenquote, Medizinstudiumzulassung und die Zukunft von Steinhof? Und wie um Himmels willen können wir erfahren, wer die beliebtetse Fußpflegerin, der herzigste Rauchfangkehrer des Landes ist? Bitter!

Aber darüber streiten? Nein, das wollen wir doch nicht!


LG

K.

Re: Es lebe die Gewerkschaft!

nicolai 12.10.2012
Für wie blöd halten die uns eigentlich?


Immerhin, und das nicht zu Unrecht, für "blöd genug", tagtäglich ihre mehr oder weniger erbaulichen oder kompetenten Elaborate käuflich zu erwerben und ihnen somit ihr "angenehmes und fröhliches Leben" zu finanzieren...




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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

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