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Auf den Besen gehen

wildehilde 14.08.2012
Bei uns in der Südsteiermark,gibt es den Ausdruck,auf den Besen gehen.
Gleibeteutent mit Zullen Auf Gaude sein.
Kann nirgents den Ursprung finden,von wo der Ausdruck stammt,oder von was dieser Abgeleitet
wurde.
Habe diesen Ausdruck,des Öffteren in einem Anderen Forum vrwendet,in welchem keine
Steirer sind,so bin ich auf der Suche,wie entstand der Begriff.
Antwort ist auch direkt an http://mailto:hilde@isecht.org möglich.

Danke für die Hilfe

Re: Auf den Besen gehen

JoDo 15.08.2012
Hallo Hilde!

Also, wissen tu ich´s nicht, aber ich hab´ eine Vermutung:

Was in Wien und Umgebung eine Buschenschank ist, heißt woanders Straußenwirtschaft oder Besenwirtschaft o.ä.

Zitat: "In Württemberg nennen sich derartige Einrichtungen Besen oder schwäbisch Besa. Der Name Besen leitet sich vom Reisigbesen an der Tür ab, mit dem der Besen anzeigt, dass er geöffnet ist. Häufig wird als zusätzliches Signal eine meist rote Glühlampe verwendet. Besen sind vor allem in den Großräumen Stuttgart und Heilbronn verbreitet."
http://de.wikipedia.org/wiki/Strau%C3%9Fwirtschaft

"Auf den Besen gehen" <> "Eine Heurigenpartie machen" ??

LG
JoDo

in einen Besen gehen = eine Besenwirtschaft besuchen

System 16.08.2012
in einen Besen gehen = eine Besenwirtschaft besuchen

Re: Auf den Besen gehen

System 01.11.2012
Hallo Hilde!

Also, wissen tu ich´s nicht, aber ich hab´ eine Vermutung:

Was in Wien und Umgebung eine Buschenschank ist, heißt woanders Straußenwirtschaft oder Besenwirtschaft o.ä.

Zitat: "In Württemberg nennen sich derartige Einrichtungen Besen oder schwäbisch Besa. Der Name Besen leitet sich vom Reisigbesen an der Tür ab, mit dem der Besen anzeigt, dass er geöffnet ist. Häufig wird als zusätzliches Signal eine meist rote Glühlampe verwendet. Besen sind vor allem in den Großräumen Stuttgart und Heilbronn verbreitet."
http://de.wikipedia.org/wiki/Strau%C3%9Fwirtschaft

"Auf den Besen gehen" <> "Eine Heurigenpartie machen" ??

LG
JoDo


In Wien gibt's keine Buschenschanken, die heissen dort Heurige, bzw. ausg'steckt. Buschenschanken gibts in NÖ, Bgl.

Re: Auf den Besen gehen

JoDo 01.11.2012
• Herzlich willkommen pep!
Warst ja schon recht fleißig

• Ein Tipp:
Lass am Ende von Zitaten

einen Abstand zum folgenden Text, sonst - wie beim Grünkohl passiert - wird dein Kommentar ins Zitat hineingewurschtet

vlG
JoDo




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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.