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Quo Vadis

Russi [Admin] 21.08.2007
Hallo shadow,

erst mal vielen Dank, daß du hier die Punkte einbringst die dich stören. Solche Punkte anzusprechen ist sicher viel besser als sie unterschellig einzubringen und später einen Großbrand auszulösen.

Ich verfolge die Chat Diskussionen natürlich nicht alle und kenne daher den erwähnten Teil nicht, wobei ich mir aus den derzeitigen Chat Texten nicht vorstellen kann, daß hier jemand etwas negatives gemeint hat. Da kann aber sicher jemand zur Aufklärung beitragen.

Den Auszug aus dem Chat im Forum (den ich jetzt wieder nicht finde) hatte ich eher als interessante Zusammenfassung von ein paar netten Aussagen gesehen. Ich kann deinen Unmut teilweise nachvollziehen, muß aber auch sagen das der Chat ein öffentlicher Chat ist. Hier kann praktisch jeder mitlesen und das ist an sich auch offensichtlich - wenn man drauf klickt sieht man wer sich gerade unterhält. Damit darf man auch nicht wirklich davon ausgehen in einem privatem Raum zu sprechen. Dafür ist der Chat auch garnicht gedacht. Er soll schnell und einfach eine Möglichkeit des Austausches bieten. Für private Unterhaltungen gibt es andere Möglichkeiten und Chats (und um ehrlich zu sein: ich würde nie davon ausgehen einen Chat als wirklich privat zu verstehen - überleg man wo deine Texte durch's Netz wandern). Würde mich also freuen dich auch wieder im Chat zu sehen.

Deine Kaszettel würde wir alle sicher liebend gerne sehen um uns selbst auch weiterzubilden und neues zu lernen. Warum solltest du das nicht dürfen ? - klar darfst du, leg los.

Nur um das "Quo Vadis" unabhängig von diesen Problemchen zu definieren: es soll ein Buch her (also ein gedrucktes). Und wie lange es auch immer dauern mag - es wird passieren

Gruss Russi

Brezi 21.08.2007
Liebe(r) shadow!

Es tut mir weh zu lesen, dass du dich als geschätzter Kollege / geschätzte Kollegin, aufgrund einiger Vorfälle hier nicht mehr optiamal wohl fühlst, zumal ich dich, wie du weißt, innerhalb unserer kleinen Gemeinschaft zu den "Lieblingsfreunden" zähle.

Vor einigen Tagen erhielt ich selbst mal wieder einen Seitenhieb, der mich doch sehr ärgerte. ein leider bisher sehr geschätzter Kollege verunglimpfte einen Teil meiner Arbeit, aus mir unerfindlichen Gründen. Werde sicher in dieser ganzen Stellungnahme keine Namen nennen, dies entspricht nicht meinem Niveau. Nun, ich war schon fast auf dem Weg der Rückkehr
.

Leider habe ich in diesem Fall keine Ahnung, um welches konkrete Ereignis es da geht. Wo bist du da verunglimpft worden? In einem Kommentar? Im Chat? In einem Beitrag? Oder in einem persönlichen Mail? Ich hoffe, ich habe damit nichts zu tun (meine Schwelle, Schuldgefühe zu bekommen, liegt nämlich bekanntermaßen sehr tief). Aber um mir ein Bild machen (und zwischen dir und dem/den anderen vermitteln zu können, bräuchte ich mehr Infos über den "Tathergang").

In welchem Zusammenhang ist der Ausdruck "Sandlerpartie" gefallen?

Zu der Aktion, einen Teil des Chats kommentarlos zu kopieren, möchte ich keine eigene Meinung abgeben. Ich bin nämlich so geartet, dass ich weder an einem Chat wie dem "zitierten" in der Form mitgemacht hätte hätte, noch hätte ich in der vorgefallenen Weise Kritik an diesem genommen. Mir liegt beides nicht, aber ich finde andererseits beide Verhaltensweisen nachvollziehbar und beide nicht soooo schlimm, um deshalb in derart negative Emotionen zu verfallen (dabei bin ich ein bekanntermaßen depressiver und leicht zu frustrierender Mensch).

Mein Kommentar zu dem Ganzen also, auch wenn ich leider nicht genau weiß, was vorgefallen ist. Eine Flucht deinerseits täte den meisten von uns leid, insbesodere dem Moderatorenteam (auch wenn du dich in einem Fall konkret über einen von uns geärgert hast). Wenn wirklich Beleidigungen (echte Beleidigungen, unterhalb der Gürtellinie) gefallen sind, dann empfehle ich dir, das mit dem/derjenigen persönlich zu besprechen und danach - je nach Ausgang der Unterredung - deinem Widerpart kompromisslos und bestimmt deine Meinung zu sagen, oder aber alles stellt sich als nicht so wild heraus und die Harmonie ist wiederhergestellt, oder aber dein Diskussionspartner sieht ein, einen Fehler gemacht zu haben und danach versöhnt ihr euch wieder.

Liebe(r) shadow. Sollte ich mit daran schuld sein, dass du dich bei uns derzeit nicht so wohlfühlst, so lass es mich bitte über irgendeinen Kanal wissen. Wenn nicht, bin ich gerne bereit, dir in Zeiten des Frustes beizustehen und (im eigenen Interesse) sehr bestrebt, einen (schließlich von mir nicht ohne Grund) als Moderator vorgeschlagenen Erbringer hervorragender Beiträge, den ich zu meinem engeren Freundeskreis hier rechne, nicht so einfach und tatenlos ziehen zu lassen.

Auf Antwort freut sich

Brezi

Audietur et altera pars

JoDo 21.08.2007
(auch die andere Seite möge gehört werden)

Für zwei der angesprochenen Aktionen bin ich verantwortlich. In umgekehrter Reihenfolge:

Ad 1) Die kopierte chat-sequenz:
Der eine Teilnehmer stellt fest, dass der andere angerufen wird, "redet" aber weiter und führt im Folgenden einen entzückenden Monolog in dem er einige Bonmots und Kurzgeschichten zum Besten gibt.
Als ich in den chat hineinkam, war der obere Rand gerade dabei "aufgefressen" zu werden. Also habe ich - schnell entschlossen - das Ganze herauskopiert. Dann dachte ich mir: Der Arme, der da so allein in die Nacht hinaus gepredigt hat, hat es sich nicht verdient, dass sein Beitrag so den Bach hinuntergeht, und habe das unter "Moderator-Diskussion" ins Forum gestellt. Wie gesagt ist das ja "unser" Bereich, der für andere unsichtbar ist.
Mir war nicht daran gelegen irgendwelche privaten Inhalte durch Veröffentlichung zu verunglimpfen oder irgendetwas ähnliches!!!
Jetzt ist´s weg - schade!

Ad 2) Ich habe mir zu einer positiven Wortbewertung einen nicht so positiven Kommentar einfallen lassen.
Das wiederum hat den Verfasser dermaßen gekränkt, dass er für längere Zeit von ostarrichi ferngeblieben ist.
Herrschaften! Darf ich auch manchmal was schreiben, was dem "Ei-Ei Streichel- Kuschel-Image" nicht so ganz entspricht? Ausserdem, wenn ich das jetzt lese, ja mei, war das sooo eine Beleidigung? Ich hab ja die Bewertung des Wortes als soches relativiert, und nicht dem Verfasser eins auswischen wollen.
Ausserdem: Wenn´s zu Unstimmigkeiten kommt, dann wissen wir ja mittlerweile wie wir miteinander in direkten Kontakt treten können und müssen uns nicht über das Forum Unfreundlichkeiten ausrichten! Ich habe weiterhin den Verfasser oben zitierten Wortes angeschrieben, mich aber schon gewundert, warum er nicht antwortet. Ein paar kurze Worte und die Sache wäre besprochen gewesen, vielleicht wäre mir eine Idee zur Verbesserung der Situation gekommen. Wie Ihr sicher wisst, bin ich für solche Hinweise immer sehr dankbar!

Die Geschichte mit der Sandlerpartie war nicht von mir, allerdings habe ich einmal "Tratschweiber" - jedoch mit für mich deutlich erkennberem ironischen Unterton und nicht ernst gemeint - hineingeschrieben. Wer sich dadurch beleidigt fühlt, bitte melden, Entschuldigung erfolgt stehenden Fußes.

Soviel für diesmal
Hannes

Brezi 22.08.2007
Ich denke, was sich hier inzwischen an Äußerungen angesammelt hat, reicht als Beweis, dass wir (ich meine damit den harten Kern, für den ostarrichi ein kleiner Teil des Lebens geworden ist) alle zum allergrößten Teil weit über der kulturellen Latte angesiedelt sind, die wir uns gelegt haben. Auch wenn da und dort kleine Ausrutscher passieren (was wären wir für Menschen, passierte uns das nicht?), steht doch außer Zweifel, dass wir alles andere als eine Prolopartie sind. Man muss dabei nicht so krankhaft um Harmonie bemüht sein, wie ich es zeitweilig bin (ich meine das gar nicht ironisch, das ist bei mir tatsächlich machmal extrem). Und wenn wir ein Team sein sollen (was ich gar nicht immer für notwendig halte, wir brauchen auch jeder seine Freiräume für individuelle Ausritte), dann ist uns hoffentlich allen klar, dass dabei auch manchmal die eine oder andere Unmutsäußerung fällt, die nicht so ganz ohne Widerspruch bei den anderen ankommt. Nehmen wir uns die Freiheit, so zu sein, und nehmen wir uns aber auch die Freiheit, dem/der anderen zu sagen, wenn wir das einmal nicht so toll gefunden haben. Ich denke, ein Ehepaar, das noch nie gestritten hat, kann sich gleich scheiden lassen, denn die haben mit Sicherheit überhaupt noch nie kommuniziert Und wenn ich euch einmal meinerseits mit meiner besorgten Fragerei, "jössas, was hast denn??" zu sehr auf die Nerven gehe, dann sagt es mir bitte auch. Ich weiß, dass man auch das Vermitteln übertreiben kann. So verbleibe ich in Übereinstimmung mit dem vorherrschenden Tenor, dass es der Russi eigentlich eh schon auf den Punkt gebracht hat und weitere Erklärungen überflüssig sind,

Euer Brezi

P. S.: Woraus wird geschlossen, dass einer kein Fußballfreak ist, wenn er "Lattenköpfler" nicht bewertet? Ich habe das z. B. deshalb nicht bewertet, weil "Köpfler" schon eingetragen ist und auch ein Ostfriese daraus unschwer ableiten kann, was wohl ein Lattenköpfler sein wird. Das wiederum heißt aber nicht, dass ich ein Fußballfreak bin usw. usw. usw.

klaser 22.08.2007
Liebe mit-ModeratorInnen.
ich habe gerade alles gelesen, bin wie immer, wenn es jemandem durch menschliche Interaktionen schlecht geht, ein bisserl bedrückt und möchte noch dazu sagen:
Es kommt nicht darauf an, dass nichts passiert (ein Idealziel, dem man sich nur annähern kann), sonder auf das, was geschieht, wenn etwas passiert ist. Der umgang mit dem Vorfall und miteinander, das macht es aus und wenn das in Ordnung ist, kann man nach dem Vorfall sogar weiter sein als vorher.

Sandlerpartie: Das ist in meinem Repertoire, aber immer nur liebevoll-verscheissernd. Sollte ich das geschrieben haben (kann es weder bestätigen noch ausschliessen), dann garantiert nur scherzhaft, etwa als Kommentar, wenn plötzlich keiner mehr im Chat ist. Überhaupt erlebe ich die Atmosphäre im chat als locker und lustig, manchmal verblödelt, manchmal sachlich, nie jedoch irgendwie ungut.

Brezi 22.08.2007
Klaser, ich finde, das ist ein super Schlusswort. Meine Ex-Psychologin hätte jetzt gesagt: "Ich glaube, wir können das so stehen lassen"




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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.