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Poetry Slam

Weibi 10.02.2008
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Re: Poetry Slam

Brezi 10.02.2008
Hast du da etwa gar ein neues Betätigungsfeld / eine neue Freizeitmöglichkeit für mich entdeckt? Super. Danke! Gerade als ich mir denke, die Rap- und Hiphop-(sub?)kultur macht ja auch Ähnliches, lese ich bei dir, dass dies eine Teilmenge dieser Ausdrucksform ist, aber sicher nicht die für mich adäquateste, denn die ist mir zu körper- und imponiergehabebetont und das ist bei mir ganz stark negativ besetzt. Die Ausdrucksform, die ich anstrebe und die es (zumindest im öffentlichen Raum) noch nicht gibt, nenne ich etwas zynisch (in Anlehnung an Impressionismus und Expressionismus) den Depressionismus, was aber kein Kultivieren der Depression und des damit verbundenen Resignierens sein soll, sondern eher ein Etikett im Sinn: "So, von da komm ich her und jetzt beweg ich mich einmal und schau, wohin ich dabei komm.". So wie ich deine Beschreibung von Poetry Slam verstanden habe, wäre meine "Richtung" ebenfalls eine zulässige Teilmenge dieser Dichtungsform. Was meinst du dazu, wie sehen es die anderen? Egal, ob ich eines Tages selbst aktiv werde oder mir nur die Dichtungen anderer anhöre/sie lese, allein der Gedanke, wieder in meine alte Heimat zu kommen (der 'Meislmoak' wie ihn meine Oma (ohne -t!) nannte, gehört, wenn auch anderer Gemeindebezirk, zu meiner engsten Heimat), löst in mir wohlige Vorfreude aus. Ich habe bekanntlich zwei Heimaten: i bin a Bradnseea und a Europäa, während Österreich eher etwas ist, womit ich mich identifiziere, was etwas Ähnliches wie Heimatgefühl ist, aber eben nicht ganz dasselbe Paar Stiefletten. Mehr dazu gern auf Anfrage, aber hier würde das zu weit weg vom Thema führen.

Egal! Danke jedenfalls für den Tipp. Vielleicht kenne ich schon bald viele Dichtungen aus einem für mich bisher unbekanntem Genre.

Super Idee, das hier vorzustellen!

Herzlich,
Brezi




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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.