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Meli aus Heidelberg

Meli 05.06.2007
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Willkommen Meli

Russi [Admin] 05.06.2007
freut mich dich hier auf den Seiten zu finden und habe schon einiges von dir gelesen.

Ich hoffe du erfreust dich noch lange hier und wenn's was zu verbessern gibt, dann melde dich einfach.

Gruss Russi

Brezi 05.06.2007
Liebe Meli!

Es war fast zu erwarten, dass du mit deiner direkten, offenen Art die Nächse sein würde, die sich hier vorzustellen traut.

Was ich von dir und deiner Arbeit (jawohl, es ist Arbeit!) halte, habe ich dir ohnehin schon oft geschrieben. Also folgt hier nur mehr ein schlichtes "bleib bitte so". Besonders imponiert mir, wie du manche Tipps älterer Hasen ernst genommen und auch in die Tat umgesetzt hat. Trotzdem wollen wir z. B. deine manchmal erfrischend komischen Übersetzungen nicht ganz missen. Ich glaube, da spreche ich schon für einige unserer Stammgäste auf ostarrichi.

Dein hier ausdrücklich kundgetanes Interesse deines Schatzes Reiner für Österreich und seine Sprache wird hoffentlich viele Vorurteile zwischen Piefgonien und Ösistan abbauen helfen. Wenn man bei uns draufkommt, dass wir von mehr Leuten in deiner Wahlheimat gemocht werden als man bislang angenommen hat, dann wird auch bei uns das Misstrauen gegenüber unserem Großen Bruder geringer werden. Ich habe ja (bis ich Deutschland bereist habe) auch immer geglaubt, das Land bestehe nur aus Autobahnkreuzen, generalstabsmäßig geführten Monsterfabriken (mit Betriebsferien im Sommer, die zu Staus auf Österreichs Autobahnen führen) und dazwischen nur endlosen Wüsten aus Schlafstädten und Eigenheimsiedlungen, in denen bierernste Menschen "sonnabends" in die Einkaufsstraßen pilgern und unter der Woche von einem Urlaub mit Neckermann träumen. Ist nicht ganz so, wie ich bemerkt habe

Kater Johnny ist allerliebst, aber ich mag Katzenviecher generell.

Abschließend weiterhin viel Spaß euch beiden auf dieser Homepage (für deren Schaffung ich Russi einmal mehr danke!) und auch weiterhin spannendes Wörtervergleichen!

Liebe Grüße aus Wien!

Werner

P. S.: Lass dich nicht irre machen. Melitta ist ein sehr schöner, zeitloser und exklusiver Name. Oder würdest du meinen Namen plötzlich weniger schön finden, wenn es "Werner Kaffeefilter" gäbe? Na also.

Dank an Russi und breznsoiza...

Meli 06.06.2007
XXX

Darauf muss ich zwei Dinge antworten

Brezi 08.06.2007
Also erstens, liebe Leutln, warum sollt ihr nicht freundlich aufgenommen werden? Ich denke, auf der ganzen Welt (na fast auf der ganzen) gilt: wie man in den Wald hineinruft, so kommt's zurück. Noch Fragen? Denk ich mir!

Zweitens: wenn ihr bei eurem "Ostaricchi" ein r dazugebt und dafür ein c wegnehmt, macht es sich hübscher (und vor allem richtiger). So wie ihr das schreibt, klingt's nicht althochdeutsch (was es aber ist), sondern italienisch (das ich zwar auch mag, aber hier passt's nicht ganz). Nix fia unguad, gö? Owa Freind, de wos wiakliche Freind san, de san zu sich a eahlich, man i hoit.

und noch ein Extrakatzi für den Johnny

Ewig Euer

Brezi

P. S. Die Piefgonen habe definitiv nicht ich erfunden. Die sind irgendwann einmal von den Enterprise-Klingonen abgeleitet worden. Bei Östistan könnte es sein, dass ich (einer) der Schöpfer war.

Re: Darauf muss ich zwei Dinge antworten

bessawissa 09.06.2007
Owa Freind, de wos wiakliche Freind san, de san zu sich a eahlich, man i hoit.


Man kann nur Freund ODER Schmeichler sein.

Aber ...

Brezi 09.06.2007
Aber ein Freund und ein Schmeichelkatzi kann man schon sein, gell? Ich hab als Kind immer gern geschmust und es "lieb haben" genannt. Etwa "Ich hab dich auf dem Stirndi lieb". So was bleibt auch nach 50 Jahren als Zitat an einem hängen.

bessawissa 09.06.2007
Kombiniere, hier liegt eine gewisse Unschärfe zwischen Schmeichel- und Schmusi- oder Schmuse- vor.

Brezi 09.06.2007
... die ich, verehrter Holmes, in diesem Fall bewusst in Kauf genommen habe, weil meine Oma mich immer (im Positiven) so genannt hat und mir unscharfe Emotionen manches Mal wichtiger sind als die korrekte Ratio. Mich hat an meinem Posting viel mehr geniert, dass dort "hängen" die ganze Zeit groß geschrieben gestanden ist. Jetzt ist es weg. Herzlichst,

Watson

bessawissa 10.06.2007
Eigentlich hatte ich bei "kombiniere" den guten alten Nick Knatterton vor Augen, aber Holmes/Watson geht natürlich auch.




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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.