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Kobi, Kowi, Kobel

ElWeito 05.12.2007
Wie mas genau schreibt, is jo egal.
Jedenfalls hamma für des Wort schon an ganzen Haufen Bedeutungen gefunden. Wos heißt es denn jetzt wirklich?
Unsere Erfahrungen:
1) kleiner Hein, kleine Anhäufung von Bäumen, Streuchern oder Granitsteinen (Staudenkobel, Stoakobel)
2) Lagerraum im Dachboden
3) Stallung für Schweine (Saukobi)

Kobel

Russi [Admin] 05.12.2007
Hier die offiziellen Varianten des Kobels:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kobel

Ich selbst hätte es auf Anhieb als "altes, versautes Auto" bezeichnet und beim zweiten Überlegen als "Verschlag". Also 2) und 3) wären mir bekannt aber 1) habe ich noch nie gehört.

Gruß Russi

Mir geht's gleich

Brezi 05.12.2007
Mir geht es wie dem Russi. (1) ist mir gänzlich unbekannt (wobei ich bitten möchte, 'Hein' bei Gelegenheit auf 'Hain' auszubessern).

(2) und (3) sind mir in genau dieser Bedeutung bekannt, wobei es sich bei (3) nicht unbedingt um einen Schweinestall handeln muss. Auch ein Taubenschlag wurde zumindest im alten Wien als Taubenkobel bezeichnet und kommt so sogar in Raimunds "Verschwender" vor.

LG Brezi




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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.