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Ist die Diskussion nicht müßig?

Brezi 16.02.2012
"es hat geschnieen"
klingt in der Tat nicht deutsch für mich.
Zum Thema Konkurrenz oder Antithese oder unnötig: ich finde die Diskussion sinnlos. Habt ihr zum Beispiel eine Ahnung wie viele Lehrbücher der Anorganischen Chemie es gibt? Ich fände ein Büchl wie das, um das es geht, speziell in der Form, in der es sich optisch präsentiert (1 Seite pro Wort), eine Bereicherung. Es müsste allerdings noch großzügig kontrolliert und überarbeitet werden. Auch nur ein gemeindeutsches Wort drinnen, und das Werk wäre der Lächerlich preisgegeben. Ebenso müssten alle Mitarbeiter der ersten Reihe die Übersetzungen und Aussprachen eingehend diskutieren. Als Nachschlagewerk in der umgekehrten Richtung eignet es sich natürlich nicht, aber das tut auch das Online-Wortverzeichnis hier nicht. Beispielsweise findet man manche Dialektausdrücke für 'stehlen' nur unter der Übersetzung 'stehlen', andere nur unter 'klauen'. Oder, anderes Beispiel: wie man aus der Statistik sieht, suchen täglich mehrere ein öst. Wort für 'hallo!'. Man findet fast nichts, obwohl es Hunderte Begrüßungswörter in unserem Dialekt gibt. Bei der umgekehrten Suchrichtung (Ö-D) macht das naturgemäß wenig.
Ich finde überhaupt, dass das "Büchl" auch als unterhaltsames Lesebuch geeignet ist. Es ist nicht so wirklich dick und ein Dialektinteressierter finden ein paar Seiten täglich als Bettlektüre sicher recht lustig.

Fazit: überarbeiten bis absolut korrekt, dann um keine destruktive Kritik mehr schehren und zügig publizieren.

Ist die Diskussion überflüssig?

System 06.03.2012
Deine negativ formulierte Frage wie auch der ergänzende Text sind unklar.




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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.