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Hack

von Standard 04.06.2016
Die Bezeichnung "Hack" für gmd. "Habicht" (Accipiter gentilis) ist ev. ugs. in Osterreich oder ev. Vorarlberger Dialekt. Findet jemand genauere Angaben dazu?

Der Habicht gehört zur Ordnung der "Greifvögel" (Accipitriformes). Offenbar kommt die Bezeichnung "Hack" von der lateinischen Silbe "acc".

Der im Spätmittelalter schriftlich verwendete Flurname "Habchenboden" für einen Weiler oberhalb Ebnit (Gemeinde Dornbirn) heisst heute "Hackwald", also Habichtswald ...
(lexikon.dornbirn.at/fileadmin/user_upload/pdf/Kultur/Staedtische_Kultureinrichtungen/Stadtarchiv/Dornbirner_Schriften/DS_30/Ebnit_vom_Schanerloch_aufwaerts.pdf)

Dem widerspricht aber, dass ein "Hackwald" offenbar in Franken und Schwaben ein gerodetes Waldstück ist, in dem der Boden zwischen den nicht gerodeten Strünken mit der Hacke bearbeitet wird, damit dort Getreide gesät und geerntet werden kann, bevor die Strünke wieder ausschlagen.
(Landwirthschaftliches Conversations-Lexikon für Praktiker und Laien, von Alexander von Lengerke)

Was trifft nun bitte zu?




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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.