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Gegen die all zu unstillen Nächte

Brezi 25.12.2010
Rudl, das Rentier aus dem Rotlichtmilieu (es dürfte allgemein klar sein, nach welcher Melodie man das singt).

Rudl, des blede Renndia,
hot a Nosn, de wos leicht.
Und wea eam amoi gsegn hot,
winscht si sehr, das ea se schleicht.

Wäu dem sei Nosnlampal
scheint net iagendwie dezent.
Jeda, der eam entgegnkummt,
der beschwert si, wäu s' so blendt.

Und ois dann no kumman is
Santaglaus auf Wean,
hod eam 's Griskind ausseghaut,
Do hot da Santa deppat gschaut.

Jetz sted a mit sein Schlidn
auf da Strossn ne'm an Bam
und sogt zum bledn Rudl:
"Sei so guat und leicht ma ham!"

(c) Brezi, 25. 12. 2010

Re: Gegen die all zu unstillen Nächte

JoDo 29.12.2010
Spitze!
Werde ich sofort in meien Sprachschatz aufnehmen.

Welche Agentur soll ich wegen des Copyrights ansprechen?

Re: Gegen die all zu unstillen Nächte

Weibi 29.12.2010
Ganz grosse Klasse, Brezerl.

Ich aber hätt schon eine Verwendung für Rudi: Als Gallionsfigur!
Wenn ich eine Caravele hätte!

lG, Weibi

Re: Gegen die all zu unstillen Nächte

Weibi 01.01.2011
Von wegen unstille Nächte.

Sitze hier um 5:30 in der Silvesternacht, leicht (?) angesäuselt und nostalagisch.
Höre mir zum Xmal Andrea Berg an und wünsche mir shadow zurück! Und Meli, und Reinerle, und .......

Na ja, man kann nicht alles haben, in diesem Leben. Aber es ist so kurz! Und - wird es ein zweites geben?

Re: Gegen die all zu unstillen Nächte

Brezi 03.01.2011
Ganz grosse Klasse, Brezerl.

Ich aber hätt schon eine Verwendung für Rudi: Als Gallionsfigur!
Wenn ich eine Caravele hätte!

lG, Weibi


Kauf dir halt einen Jaguar oder einen Rolls und montier die Originalfigur ab und den Rudi drauf Von den Genannten wünsche ich mich auch alle zurück, alle bis auf den Schatten. Der hat mich die eine ausschlaggebende Spur zu viel geärgert. Wer Andrea Berg ist, schau ich gleich im Wiki nach. Aber in der Silvesternacht hat man doch Besseres zu tun als Ostarrichi zu schaun, oder?


@JoDo ___ Mach dir ums "Kopierrecht" keine Sorgen! Ich will nur vermeiden, dass es irgendjemand anderer gewerblich ausnützt.

Re: Gegen die all zu unstillen Nächte

Weibi 07.01.2011
Aber in der Silvesternacht hat man doch Besseres zu tun als Ostarrichi zu schaun, oder?/quote]

Ja, das denkst Du, Brezi. Um drei war ich noch die einzige auf, auf der Fete. Die anderen hatte es alle schon umgeschmissen. Na ja, nachdem ich mir selber der beste Gesellschafter bin, hat es noch bis 8 Uhr gedauert!
(dann gings mir zwei Tage schlecht!)

lG, Weibi




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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.