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Gedicht zu Bedeutung Pfiat Di

Lulatsch 03.06.2009
"Pfiat Di" woar des erste mit, wos i glernt hob in d' Steirmark, und des is donn a: in a kloans Gedichtl eina kumm'n:
I bitt um Asyl

Liabe Steirer, i mecht goar net vül,
i bitt nua bei Enk um Asyl.
Zwelf Joahr hoab i raggert und gmoacht,
des d’Norddeitschen eahna Sproach ebbes meahr oacht,
des sie a: hochhoaltn eahna Kultur,
meahr hoab i net gwollt – nua
des woar oalls fir nicks und umsunst –
d‘ Heimoatsproach hot hier net ka Gunst.
Bei Enk do wird d’Heimoatsproach gredt
a: wann oana wia i net glei oalls vasteht.
Bei uns wird’s nua "gpflegt" wia a todkranker Maoun!
Drum mecht i so gearn a Steirer wohl san.
"Griaß Gott", "Pfiat Di", "Servus" und "ba-ba",
des kann i scho – und‘s oandre lern i wohl a:.
A: d’Volksmusi, so wia iahna’s tuat hegen,
die staht bei uns drobn gonz trauri in‘n Regen,
wann’s im Radio und Fernsehn woas spüln,
des is oalls nua zun Hoar ummawühln,
Kastelruther Spatzen, Herzbuben und sowoas oalls
do kriag i glei soooo oan’n Hoals!
Filsleitn Musi, Gschwister Safran + Co –
jo des is woas oanders – des moacht ma froh!
Woas moants, ob’s wohl meglich mecht san
und iahna erkennt’s mi oals Asyl-Steirer an?
Und no a poar Joahr – mei wär des mir a Freid –
wärt’s do zu a Voll-Integration a: wohl bereit?
Arne Bruhn
Und so sog i a: heint: Pfiat Eich, Servus, Baba!!!!

Re: Gedicht zu Bedeutung Pfiat Di

Weibi 09.06.2009
Goar net schlecht, Lulatsch, fia an Norddeitschn, goar net schlecht. Mehr als goa net schlecht, tatat i sogn.

Wonnt'di Steira nit megn, kummst zu uns ins Keantna Landl. Is e olleweil scheana bei uns. Und singan kemma a bessa, weil mia tuama net so jauln.

Also nocha, obgwoabn bist somt dein Gedichtl. Griass di!

lG, Weibi

Re: Gedicht zu Bedeutung Pfiat Di

Lulatsch 09.06.2009
Dankschea fir des Lob, Weibi,
des taugt ma grad heint!
I mog Eich Kärntner a: - so is des net, woar scho a poarmoal do - oaba i hob a Stickl vun mei Herz im VinziDorf (http://www.vinzi.at) bei die Obdachlosen valor'n - und des Hauptteil in an oandern Stadtteil vun Graz! Meahr tua i nu oaba nimmer verroat'n!
Servus sogt da Lulatsch

Re: Gedicht zu Bedeutung Pfiat Di

Weibi 10.06.2009
Jo, des sig i schon ein, dosst im VinziDorf bleibn muasst, des is a guate Soch. Iba den ondan Stotttal loss i mi net aus, do hob i nix valuan.

Pfiate sog i a und ma liest se noch, oder?

Weibi

Re: Gedicht zu Bedeutung Pfiat Di

Lulatsch 10.06.2009
Nu muaß i scho wiada "Dankschea" sogn, Weibi, des D' so rücksichtsvoll bist weg'n den ondan Stotttal! Und VinziDorf, host recht, is a wunderboare Soch, ma san do a rechte Fomilie, d' Leitung, mir Helfa und d' Bewohner. Fir den oanen bin i nu scho sei "zwoata Papa". Und a: d' oandern frogn ollweil bein Abreisen: Wann kummst wiada?" Des taugt ma, sog i da!
Pfiate ( des 'e' dran is ma neich)
da Lulatsch

Jo, des sig i schon ein, dosst im VinziDorf bleibn muasst, des is a guate Soch. Iba den ondan Stotttal loss i mi net aus, do hob i nix valuan.

Pfiate sog i a und ma liest se noch, oder?

Weibi





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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.