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Gebrauchsanweisung für Berufstitel

Steschu 16.10.2011
Nach einem dreiviertel Jahr als deutscher Universitätsprofessor in Österreich habe ich immer noch Schwierigkeiten und Hemmungen im korrekten Gebrauch von akademischen Titeln. Im der schriftlichen Kommunikation bin ich dazu übergegangen, all die Titel tragenden Personen, mit denen ich nicht per Du bin, mit ihrem Titel anzuschreiben, also "Sehr geehrte Frau Dr. X", oder "Sehr geehrter Herr MMag. Y" . Bei "Gleichrangigen", also anderen Professoren, schreibe ich "Sehr geehrter Herr Kollege X", oder "Sehr geehrte Frau Kollegin Y". Dasselbe auch bei der Bezugnahme auf diese Personen gegenüber Dritten ("Ich habe Frau MMag. X von der Personalabteilung die Unterlagen zugeschickt"; "ich habe einen Termin mit Herrn Prof. Y" ) Ich glaube, ich bin hier auf der sicheren Seite.

In der mündlichen Kommunikation habe ich Hemmungen, jemanden mit "Herrn Dr.", "Frau Professor", "Herr Ingenieur", etc. anzusprechen, da ich von Deutschland so geprägt bin, dass solche Anreden eine gewisse Anbiederung ausdrücken (Ausnahme "Dr." für Ärzte), um so mehr als in meinem beruflichen Umfeld in Deutschland waren Titel regelrecht verpönt gewesen waren. Zudem kommen in Österreich bisher gänzlich unbekannte Anreden wie "Magister" oder "Hofrat" (und viele andere), die zu Beginn eher kurios anmuten.

In Österreich habe ich den Eindruck gewonnen, die Verwendung des Familiennamens mit "Herr" oder "Frau" (ohne Titel) für Akademiker kann als unhöflich interpretiert werden. Es scheint auch ein Unterschied zu bestehen, ob man nur "Herr Professor" sagt, oder "Herr Professor Maier". Was hier der Unterschied ist, ist mir unklar.

Ich sehe einen Bedarf, für Neu-Österreicher, also Deutsche oder Anderssprachige, die ihre Deutschkenntnisse in Deutschland erworben haben, eine Art "Gebrauchsanweisung für die korrekte Anrede in Ö." zu erstellen. Da der Kommunikationskode zwischen Deutschland und Österreich in Punkto Anrede wirklich fundamental anders ist, sind teils gravierende Missverständnisse vorprogrammiert (insbesondere wenn der Deutsch die Anrede mit Titel als Anbiederung missinterpretiert). Eine solche Gebrauchsanweisung wäre daher sehr hilfreich.

Re: Gebrauchsanweisung für Berufstitel

JoDo 25.10.2011
Späte Antwort ... Verzeih, Du Herr Universitätsprofessor!
Sixdas då håsdas (siehst du, da hast du´s), auch ein Eingeborener, wie meinereiner, ist von diesem Thema nicht unberührt.

Einige Bemerkungen dazu:
• Für einen Zuagrastn (Zugereisten - Neo-Österreicher mit Migrationshintergrund - ha ha ha) bist Du ja schon sehr weit fortgeschritten!
• Der schriftliche Umgang mit vollem Titel ist total in Ordnung.
• Im mündlichen Umgang ist es - zumindest bei mir - so, dass da die Anrede mit vollem Titel SCHON möglich ist, aber was besonderes bedeutet. Zum Beispiel:
1.) Eine "amtliche Mitteilung" (Bsp.: "Frau Magistra, haben Sie in der heutigen ...zeitung schon den Artikel über Ihre Arbeit gelesen?")
2.) Eine "unernste" Mitteilung ("Frau Magistra, Sie verbreiten heute aber wieder eine unüberbietbare Frühlingsatmoshäre") - auch wenn das "unkorrekt" sein sollte, mit Maß und Ziel kann man das schon machen.
3.) Eine "tendentiell bösartige" Mitteilung ("Frau Magistra, Ihren Humor möchte ich haben")
• In Anderen Fällen schon gehört:
1.) Du - Familienname(!) ... Das mache ich hier in "ostarrichi" ganz gerne
2.) Du - Titel
3.) Titelaufwertung: Zum Magister DOKTOR sagen, zum Ingenieur DIPLOMINGENIEUR ... (Kaffehausklassiker)
4.) Auch die Ehefrau promoviert am Standesamt (Frau Doktor = Gattin vom Herrn Doktor).
vorläufig Pause, wird bei Bedarf fortgesetzt
vlG JoDo

Re: Gebrauchsanweisung für Berufstitel

wuppl 25.10.2011
wirkliches kuriosum war meine fr. großmutter beim besuch des greißlers

solange mein großvater lebte war sie die (angeheiratete) fr. professor, aber nach dessen tod nur mehr die (echte) fr. dr.

am amt gilt jedenfalls die anrede mit dem amtstitel bei akademikern (minsterialrat, hofrat) OHNE namen als gerechtfertigt. MIT namen nur dann wenn mehrere gleichen amtstitels im raume sind, dann allerdings auch MIT dem akademischen titel wobei EINMAL dr oder mag ausreicht.

gut ist auch bei einer vorstellungsrunde den amtstitel, titel und namen zu wiederholen, da der jeweilige amtsinhaber dann versteht, dass er (wichtig wie ist *g*) auch zur kenntnis genommen wurde.

generell können titel (wurscht welche) weggelassen werden, wenn sie auf der visitenkarte nicht angeführt werden, dass will der inhaber der karte dann acuh vermutlich so, oder wenn das du-wort angeboten wurde.

lg
wuppl

Re: Gebrauchsanweisung für Berufstitel

Koschutnig 26.10.2011
Da ist jemand, der glaubt, es ganz genau zu wissen:
http://tinyurl.com/6eyjsoj

Ansonsten vielleicht auf der sicheren Seite bleiben, wie's in der guten alten Zeit im Wiener Kaffeehaus angeblich üblich war, wenn der Gast dem "Ober" (< "Titelaufwertung"!) unbekannt war:

Alle Damen: "Gnädige Frau",
ein Gast mit Brille: "Herr Doktor",
bei beträchtlichem Leibesumfang: "Herr Kommerzialrat",
alle andern einfach nur "Herr Baron".
(N.B. Heute evtl. "Herr Professor"? )

Kann mir jemand die Herkunft obiger Weisheit nennen?

Einmal wurde der wienerischen Titelaufwertung vom Gesetzgeber ganz gründlich der Wind aus den Segeln genommen, als nämlich jeder Polizist des niedrigsten Dienstgrades über dem Aspiranten mit dem Amtstitel "Inspektor" ausgestattet wurde ("da dieser Titel ohnehin bereits allgemein üblich ist" - vgl. Hermann Leopoldi, http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=6VoU-u3hrs4 - ab 2:30 ). Das war 1979, s. § 145a (2) Z.3 http://tinyurl.com/3ubw4vw)


Übrigens: Fürs bundesdeutsche Anrede-Protokoll s. "Ratgeber für Anschriften und Anreden" des Bundesministeriums des Innern
http://tinyurl.com/3qvxaoh

Re: Gebrauchsanweisung für Berufstitel

nicolai 06.01.2012
Ich tipp´ auf Friedrich Torberg oder Karl Kraus; obwohl, Ephraim Kishon hat auch einmal ähnliches als Satire vergeschichtelt...

Re: Gebrauchsanweisung für Berufstitel

JoDo 06.01.2012
"nicolai" dürfte mit Ephraim Kishon den Vogel abgeschossen haben:
Die nachfolgende Geschichte widme ich einem Bewohner der titelreichen Stadt Wien, Herrn Kammerschriftsteller Hofrat Prof. Dr. Friedrich Torberg, meinem Freund und Übersetzer.

Wiener Titelwalzer

Kaum war unser Flugzeug auf dem Wiener Flughafen zum Stillstand gekommen, als über den Lautsprecher die folgenden Worte hörbar wurden: »Professor Kishon wird höflich gebeten, sich beim Informationsschalter melden zu wollen. Vielen Dank im voraus.« Während der Zollformalitäten erklang die einladende Stimme zum zweiten Mal: »Herr Doktor Kishon wird beim Ausgang erwartet. Wir bitten Herrn Professor Doktor Kishon zum Ausgang. Danke schön.« Ich habe für öffentliche Scherze solcher Art keine Verwendung und gab das den Herren am Empfangskomitee, die mich am Ausgang erwarteten, sofort zu verstehen: »Fein, dass ihr da seid, Jungens!« sagte ich ungezwungen. »Übrigens bin ich weder Professor noch Doktor.«

»Gewiss, gewiss.« Der Führer der Delegation, ein vornehmer Gentleman- Typ mit grauen Schläfen, nickte verständnisvoll. »Darf ich Sie jetzt mit meinen Assistenten bekannt machen, lieber Professor . . . « Damit begann er, meine tapfere kleine Frau und mich die Empfangsreihe entlangzuführen, die sich mittlerweile mit lässiger Eleganz formiert hatte:
»Doktor Kishon, das ist Hofrat Professor Manfred Wasserlauf . . . Gestatten Sie, Professor Kishon, dass ich Ihnen Herrn Kommerzialrat Professor Doktor Steinach-Irdning vorstelle. . . und hier, Professor Kishon, ist unser Stadtverkehrsexperte, Parkrat Doktor Willy. . .« Dr. Willy war, wie sich alsbald herausstellte, der Fahrer unseres Wagens, präsentierte sich aber wie alle anderen in dunklem Anzug mit silbergrauer Krawatte. Er grüßte uns mit einer untadeligen Verbeugung, ehe er sich über die Hand meiner errötenden Ehefrau neigte und seinem wohltönenden »Küss die Hand, Gnädigste« die dazugehörige Aktion folgen ließ.

»Die sind meschugge«, raunte ich meiner Gefährtin zu. »Das kann doch unmöglich ernst gemeint sein.« »Sie irren«, äußerte Kommerzialrat Prof. Dr. Steinach- Irdning in fließendem Hebräisch. »So macht man das hier in Wien. Daran werden Sie sich während Ihres Aufenthaltes gewöhnen müssen.« Während der Fahrt ins Hotel brachte er noch ein wenig gedämpftes Licht in die Sachlage. »Eigentlich heiße ich Stein«, sagte er. »Mosche Stein. Ich bin vor drei Jahren in einer geschäftlichen Angelegenheit aus Israel hergekommen.
Auch ich habe anfänglich immer widersprochen, wenn man mich Profe­ssor nannte. Aber nach einiger Zeit gab ich nach. Es war sinnlos. Später fügte ich meinem Namen der Einfachheit halber ein >ach-Irdning< an, und zum Geburtstag bekam ich von meinem Schwager, der im Rathaus arbeitet, den Doktortitel.« »Aber Sie sind doch auch Kommerzialrat, nicht?« »Natürlich. Ich habe im Stadtzentrum ein kleines Textilgeschäft aufgemacht.« Wie der einstige Mosche Stein uns weiter belehrte, bestand seit dem Tag, in dem Österreichs barocke Feudalmonarchie sich in eine gemäßigte demokratische Republik verwandelt hatte, unter den Einwohnern des Landes eine unstillbare Sehnsucht nach den klingenden Titeln der verklungenen Zeit.

»Hierzulande gibt es zum Beispiel keine Briefträger, sondern Postoberoffiziale«, erklärte uns der Kommerzialrat Professor Doktor. »Keine Kellner, sondern Ober. Keine Beamten, sondern Kanzleiräte. Und jeder führt außer seinem Amtstitel noch mindestens einen Doktor oder einen Professor. «»Und wo sind diese Titel erhältlich?« »Es gibt mehrere Quellen. Ganz am Anfang wurde der Professortitel vom Staatspräsidenten verliehen, auf Grund der Empfehlung einer öffentlichen Körperschaft oder einer der beiden Koalitionsparteien. Später begannen die Bürgermeister der größeren Städte auf eigene Rechnung Doktorate zu verteilen. Und heute gibt es auf der Kärntnerstraße bereits eine Buchhandlung, wo man ohne große Mühe den Titel eines Privatkonsulenten für Literatur erwerben kann.« »Aber diese Titel werden doch vollkommen wertlos, wenn jeder sie trägt! Ist Ihnen das noch nicht aufgefallen, lieber Herr?« »Damit mögen Sie nicht ganz unrecht haben. Trotzdem darf ich Sie bitten, mich mit Professor anzureden.«

Im Hotel angelangt, füllte ich den Meldezettel aus. Der Amtierende Verwaltungsrat für Hotelangelegenheiten, in manchen rückständigen Ländern »Portier« genannt, nahm mir das Formular aus der Hand, streifte mich mit einem tadelnden Blick und schrieb »Professor« vor meinen Namen. Nachdem er die ebenso vorsorglich wie nonchalant hingehaltene Hand meiner Gemahlin geküsst hatte, wies er uns zum Lift. »Pardon, Exzellenz in welches Stockwerk?« fragte der Liftboy. »Dritter Stock, Professor.«

Wir glaubten bereits annähernd im Bilde zu sein, aber gleich darauf unterlief mir ein schwerer Schnitzer. Als wir wieder in die Halle zurückkamen, traten wir auf eines der wartenden Mitglieder des Empfangskomitees zu:
»Gestatten Sie, Professor«, sagte ich, auf meine Gattin deutend, »dass ich Sie mit meinem persönlichen Sekretariatsvorstand bekannt mache. «Zu meiner Überraschung ließ es der Angesprochene bei einem sehr flüchtigen Handkuss bewenden und wandte sich sichtlich verärgert ab. Empfangsrat Stein, der die kleine Szene bemerkt hatte, eilte herbei:
»Haben Sie den Herrn vielleicht mit Professor angesprochen ?« fragte er aufgeregt. »Ja.« »Um Himmels willen! Damit haben Sie ihn tödlich beleidigt.« »Aber wieso?« »Weil er wirklich ein Professor ist . . . « Offenbar hatten wir uns zu rasch an den österreichischen Lebensstil gewöhnt und gar nicht mehr bedacht, dass es irgendwo noch Menschen geben könnte, die an Universitäten lehrten und wirkliche Professoren waren. »Wie hätte ich ihn denn anreden Sollen ?« erkundigte ich mich zaghaft. »Mindestens mit Hofrat Universitätsprofessor Privatdozent Doktordoktor. Das ist das absolute Minimum.« Ich begab mich sofort zu dem von mir so schwer Getroffenen zurück und verbeugte mich:
»Hochverehrter Herr Hofrat Universitätsprofessor Privatdozent Dok­tordoktor wie geht es Ihnen ?« »In Ordnung«, nickte der Angesprochene, und seine Stimme lockerte sich wohlwollend. »Danke, Professor. Sie sind offenbar erst vor kurzem hier angekommen, wie?«

»Allerdings, Herr Hofrat Universitätsprofessor Privatdozent Doktordoktor . . . « Jetzt hatte ich den richtigen Ton heraus. Es war ein wenig ermüdend, aber nicht ohne Reiz, und ich begann zu verstehen, warum die Österreicher heute um so viel glücklicher sind als vor dem Krieg. Nach zwei Tagen ertappte ich mich bei deutlichen Gefühlen der Abneigung gegen Leute, die mir meinen Doktor- oder Professortitel verweigerten. Jedem das Seine, wenn ich bitten darf. Auch meine Ehefrau, die beste von allen, machte sich's zur Gewohnheit, wann immer das Gespräch auf mich kam, 5 ein unauffälliges »mein Mann, der Oberliteraturrat« einzuflechten. Ich nannte sie dafür »Doktorin der Musikologie« (sie spielt ein wenig Klavier).
Titel haben etwas für sich, es lässt sich nicht leugnen. Man sitzt beispiels­weise in der Hotelhalle, sieht einen sehr jungen Professor in Liftboykleidung mit einer Namenstafel herankommen und hört ihn rufen: »Professor Doktor Ephraim Kishon zum Telefon, bitte!« Dagegen ist nichts einzuwenden.

Man lässt ihn mehrmals die ganze Hotelhalle durcheilen und freut sich des Rufs. Wenn man gerade Lust hat, kann man sich auch selbst anrufen, damit man ausgerufen wird. Kein Wunder, dass uns beinahe das Herz brach, als wir die gastliche Hauptstadt der Republik Österreich verlassen mussten. »Professor«, sagte meine Frau, während wir in die El-Al-Maschine kletterten, »hier war es wirklich schön.«
»Wunderschön, Frau Doktor«, sagte ich und küsste ihr die Hand. »Küss die Hand.«

Über dem Mittelmeer verfiel ich in einen tiefen, levantinischen Schlummer. Im Traum erschien mir die erlauchte Gestalt des Kaisers Franz Joseph I. in strahlender, ordengeschmückter Uniform. »Majestät«, stotterte ich erschauernd. » Kaiserlich-Königlich Apostolische Majestät . . . Allergnädigster Herr . . . «
»Lass den Unsinn«, unterbrach mich der Gesalbte. »Sag Franzl zu mir.«





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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.